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Ediths Tagebuch. Aus dem Amerikanischen von Anne Uhde (Jahrhundert-Edition)
  
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Ediths Tagebuch. Aus dem Amerikanischen von Anne Uhde (Jahrhundert-Edition) [Gebundene Ausgabe]

Patricia Highsmith , Inge Hillmann , Matthias Wegner
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe
  • Verlag: Bertelsmann (1997)
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B003LLTEPC
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 13,4 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.918.251 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Patricia Highsmith
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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Leises Meisterwerk 5. Februar 2010
Format:Taschenbuch
"Ediths Tagebuch" ist eines der Bücher, die einen nie wieder ganz loslassen, wenn man sie einmal gelesen hat. Patricia Highsmith gelingt es mit ihrem Roman, den Horror ganz leise und hinterlistig zu inszenieren, der Leser macht sich zum Voyeur beim (doch eigentlich verbotenen?) Blick in Ediths Tagebuch.

Edith ist eine verlassene Ehefrau, die mit einem charakterlich zweifelhaften, verhaltensauffälligen Sohn und einem pflegebedürftigen "Onkel" (der nicht einmal ihrer ist, sondern der ihres Mannes, da allein geht einem als Frau schon der Hut hoch!) bestraft ist und irgendwann einmal beschließt, sich die traurige Wirklichkeit in ihren Tagebuchaufzeichnungen ein wenig zu schönen. Was anfangs noch eher spielerisch und verhalten beginnt, steigert sich immer mehr, bis Edith sich am Schluss eine komplette psychische Parallelwelt zurechtgezimmert hat. Dabei gelingt es der Autorin überaus überzeugend, den Horror so subtil wie unbarmherzig zu steigern, bis man den ganzen Wahnsinn erkennt, in den sich die Protagonistin hineinsteigert - und das ist dann gleichzeitig der Augenblick, wo es einem vor Grauen sämtliche Haare aufstellt. Dazu braucht Patricia Highsmith keine großartigen vordergründigen Gruselelemente, allein darin schon liegt eine große Stärke des Buches. Und wie die Autorin den grauenhaften Showdown des Buches inszeniert, das hat ganz große Klasse!

Eines der besten Bücher, die ich je gelesen habe, völlig zu Recht ist die große Schriftstellerin dafür für den Nobelpreis nominiert worden. Schade, dass sie ihn nicht bekommen hat, denn sie hätte ihn für dieses Meisterwerk verdient.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Perfekt 18. Mai 2009
Format:Taschenbuch
Ich hatte vor Jahren schon mal ein Buch von Patricia Highsmith gelesen (Carol), hatte aber nicht mehr die richtige Erinnerung an das Buch. Das einzige was ich noch wusste war,dass ich es ganz gut fand.
Dann fiel mir Ediths Tagebuch in die Hände und weil auf meiner Ausgabe kein rückseitiger Text vorhanden war der über den Inhalt informiert, habe ich mehr aus Verlegenheit begonnen, die ersten SEiten zu lesen.... und konnte ihn einfach nicht mehr zur Seite legen.

Meiner Meinung nach, und das ist natürlich die Meinung von jemandem, der sich mit der Autorin nicht besonders gut auskennt, ist es schwer, jemanden von diesem Buch zu begeistern, indem man grob den Inhalt skizziert. Der ist an sich nämlich schnell zusammengefasst und erscheint mir selbst mehr als langweilig: Ediths Tagebuch schildert den nervlichen Zusammenbruch einer Frau, der sich über Jahre hin ankündigt und in einem finalen Desaster endet.....
So oder so ähnlich könnte man versuchen, den Inhalt möglichst spannend zu beschreiben. Aber dieses Buch ist doch so viel mehr. Ich habe selten ein Buch gelesen, bei dem ich mir die Charaktere so wunderbar vorstellen konnte wie in diesem Buch. Es ist wirklich unglaublich, aber ich bin davon überzeugt, dass ich das Buch einer wahren Meisterin verschlungen habe !
Ich ziehe den Hut und mache mich sofort auf die Suche nach weiteren Büchern der Künstlerin.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von office15
Format:Taschenbuch
Es war mein erste Buch von Patricia Highsmith und ich bin mit großen Erwartungen daran gegangen, die noch übertroffen wurden. Ediths Tagebuch ist an sich eine ruhige, sehr alltägliche Geschichte, die mich dennoch so in den Bann gezogen hat, dass ich das Buch kaum noch weglegen wollte.
Edith und ihre Familie ziehen von New York in eine kleine Stadt in Pennsylvania. Edith freut sich darauf, auf das Haus mit Garten, das Land. Ihr Mann, Brett, hat dort schon eine neue Stellung bei einer Zeitung gefunden, und für Cliffie, ihren etwas schwierigen Sohn, wird es auch eine schöne Zeit werden.
Leider entwickelt sich bald alles anders, auch wenn es so langsam vor sich geht, dass Edith es noch nicht bemerkt. Sie findet Freunde, gründet ein kritisches Blatt, Signal, ihr Familie wird integriert. Und dann kommt auch Bretts pflegebedürftiger Onkel George. Langsam wird alles zur mühsamen Routine, die Jahre vergehen, Onkel George, der anfangs nur kurz hätte bleiben sollen, lebt ständig bei ihnen, braucht immer mehr Pflege, die natürlich auf Edith lastet, Cliffie wird zum lern- und arbeitsscheuen Lebenskünstler, und Brett schließlich sucht sich ein interessanteres Leben. Edith bleibt mit allen Problemen zurück, versucht alles durchzustehen, und für alle Verständnis aufzubringen. Der einzige Trost ist ihr Tagebuch, in dem sie sich eine eigene Welt schafft.
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