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Edith-Stein-Gesamtausgabe, 24 Bde., Bd.3, Selbstbildnis in Briefen II. 1933 bis 1942.
 
 
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Edith-Stein-Gesamtausgabe, 24 Bde., Bd.3, Selbstbildnis in Briefen II. 1933 bis 1942. [Gebundene Ausgabe]

Edith Stein , Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz , Maria Amata Neyer , Michael Linssen

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Kurzbeschreibung

Der zweite Teilband umfasst 480 Briefe von und an Edith Stein sowie Doku-mente aus den Jahren 1933 bis 1942. Sie erhellen den letzten, geistlich so fruchtbaren und politisch so bedrohlichen Lebensabschnitt Edith Steins, ihre Zeit im Karmel in Köln, ihre Flucht vor den Nationalsozialisten nach Holland und den Aufenthalt im Kloster Echt, die Verhaftung durch die Gestapo und die Deportati-on nach Auschwitz, wo sie 1942 starb. Zu den erstmals veröffentlichten Doku-menten gehört auch die Einreisegenehmigung in die Schweiz, die wenige Tage nach der Ermordung Edith Steins bei den Karmelitinnen in Kloster Echt eintraf. Die in diesem Band vorgelegten Briefe ergänzen jene ersten Teilbandes wie Mo-saiksteine zu einem Portrait dieser ungewöhnlichen Denkerin des 20. Jahrhun-derts und zeigen die bis heute ungebrochene Kraft ihres menschlichen und geistlichen Weges.

Der Verlag über das Buch

Die neue Edith Stein: Gesamtausgabe in 25 Bänden Entdeckung der Philosophin Edith Stein

Als Jüdin, die zum Christentum konvertierte, als intellektuelle Ordensfrau und als Märtyrerin, die im Konzentrationslager von den Nazis ermordet wurde, ist Edith Stein weltweit bekannt. Durch die Heiligsprechung 1998 wurde diese Prominenz besiegelt. Dass Edith Stein auch eine namhafte und außerordentlich produktive Philosophin war, wird oft vergessen. Dieser Aspekt soll nun in der 25bändigen Edith Stein-Gesamtausgabe gewürdigt werden, deren ersten zwei Bände im September bei Herder erscheinen. Der dritte folgt im Oktober. Am Beginn ihrer wissenschaftlichen Laufbahn standen die Jahre in Freiburg. Hier promovierte sie bei Edmund Husserl, der eine von einer Frau verfasste Dissertation nur mit Skepsis entgegennahm - und ihr dann doch "größte Anerkennung" zollte. In Freiburg wurde die Universitätskarriere der hochbegabten jungen Philosophin - unter anderem von Husserl - jäh vereitelt. Als Frau hatte sie damals keine Chance, zur Habilitation zugelassen zu werden. Versuche an vier verschiedenen Universitäten unternahm Edith Stein, und jedesmal handelte sie sich eine Absage ein. "Die Zulassung einer Dame zur Habilitation begegnet immer noch Schwierigkeiten", bekam das "sehr geehrte Fräulein Doktor" 1919 zum Beispiel aus Göttingen zu hören.

Die Gesamtausgabe vermittelt erstmals einen umfassenden Überblick über das vielfältige philosophische Werk Edith Steins. Des weiteren werden ihre biografi-schen Schriften sowie ihre Arbeiten zur Anthropologie und Pädagogik und zur Spiritualität vorgelegt, darunter zahlreiche bisher unveröffentlichte Texte. Den Auftakt der Reihe bilden die Bände "Die Frau" sowie "Selbstbildnis in Briefen I" und "Selbstbildnis in Briefen II". Herausgeber ist das "Internationale Edith Stein-Institut" in Würzburg unter der Leitung von Michael Linssen OCD, die wissen-schaftliche Betreuung liegt in den Händen von Prof. Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz, Inhaberin des Lehrstuhls für Religionsphilosophie und vergleichende Religionswissenschaft der Technischen Universität Dresden.



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