|
Produktinformation
|
Moviemans Kommentar zur DVD: Die Sounds sind fett, die Bilder klar. Vor allem die Arbeit von Kamera, Beleuchtern und Schnitt weiß zu bestechen. Technisch gibt es kaum etwas auszusetzen, sieht man von gelegentlicher Bildkörnung oder den etwas lau ausgefallenen Extras ab.
Bild: Die Farbwerte sind hervorragend und von herausragender Klarheit. Auch der vielleicht etwas seltene Einsatz von Farbfiltern vermag, interessante Stimmungen zu erzeugen (Krankenbett 00:25:06), selbst wenn die Auflösung sehr darunter leidet. Der Umgang mit Licht und Schatten wird gekonnt beherrscht. Unschärfen in den Gesichtern entpuppen sich schnell als ein raffiniertes Spiel mit verschiedenen Fokussierungstechniken (Autoinsassen durch Frontscheibe, 00:52:11). Partielle Unschärfen (Schrift rechts, 00:21:53) wechseln sich mit schön belichteten Details ab, deren Schärfe ganz unvermutet plötzlich hochgezogen wird (Gesichter, 00:25:54). Die Schärfewerte bleiben häufig außergewöhnlich brillant (Spacey im Vordergrund, 00:30:50), auch wenn sich im Raum weiter hinten etwas tut. Leichte Pixel im Disconebel (00:34:48) sind verzeihbar. Ansonsten bestimmt der Schnitt durch Zeitraffer und Zeitlupen an gut ausgewählten Stellen den Film. Beeindruckende Ideen finden sich auch im Übergang aus der Szene in den Slitscreen, wenn nämlich eine einsetzende Fahrstuhlbewegung übergangslos in einen Splitscreen hinein gleitet. Raffiniert!
Ton: Der Raumklang entpuppt sich in der DTS-Version zwar etwas gedrungener als auf den anderen Spuren, gleichermaßen fällt er dadurch aber auch subtiler aus. Während der Flashbacks und Actionszenen (Überfall der Cops auf Drogendealer, 00:03:22) grollt und knallt es ordentlich aus allen Boxen, hier wird das Volumen ausgereizt, an Dynamik fehlt es allerdings. Die Soundkulisse ist vielschichtig, so entwickeln sich in der Gleichzeitigkeit verschiedener Effekte, Sprache und Musik keinerlei störende Überlagerungen. Ganz im Gegenteil fällt auf, wie fein der Sound abgemischt ist. Das Orchester summt und wiegt harmonisch zwischen den Lautsprechern hin und her, wobei das Surround nicht an seine Grenzen zu gehen wagt, sondern irgendwo im Mittelfeld versiegt. Einzelne Geräusche sind überdeutlich und sehr ausfüllend gestaltet (Geräusch der einrastenden Chipkarte, 01:06:56). Die Sprache ist in der Originalversion wesentlich authentischer mit der Kulisse verwoben. Die deutschen Spuren sind dementsprechend besser zu verstehen, allerdings wirkt die Sprache aufgesetzter und nicht so motiviert wie das Original. Die sanften Popsongs gehen gut in die Ohren und kommen stets zu rechten Zeit.
Extras: Im "Behind the Scenes" sind die Bildwerte lediglich während der Splitscreens unbefriedigend. Es befinden sich Kommentare der Mitwirkenden zu dem, was sie über Korruption und Pressearbeit in den USA wissen. Ausschnitte und kurze Interviews wechseln sich dabei ab. Wirklich informativ ist es nicht, wenn man erfährt, dass Justin Timberlake irgendwann aufgehört hat, sich über Pressearbeit zu informieren, da er den Journalisten ja möglichst naiv spielen wollte, was übrigens gelungen ist, betrachtet man das Ergebnis aus dieser Perspektive. Die musikalische Untermalung des Menus ist so dick und gewaltig, dass man sie wirklich nicht weiterlaufen lassen kann, klingelt mal das Telefon oder muss man sich kurz um etwas anderes kümmern. --movieman.de
Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden(Was ist das?)Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
|
Hmm..., da kann man nicht viel falsch machen. Die Story klingt recht interessant (korrupte Cops, korrupte Stadt, ein Journalist und sein Redakteur) und die letzten Filme der drei oben zuerst genannten Darsteller haben mich doch richtig begeistert. Her damit und ab in den DVD-Player! Was dann kam war eine angenehm ruhige Einführung, bei der es dann auch bis zum Schluß blieb. Der Spannungsverlauf hielt sich ziemlich geradlinieg und auf besondere Überraschungen habe ich auch vergebens gewartet.
Was mich jedoch am meisten enttäuscht hat, waren die schauspielerischen Leistungen. Tja, da treten zwei Oskarpreisträger zusammen in einem Film auf und -würde ich die beiden nicht kennen- mir wär's echt nicht aufgefallen. Morgan Freeman hat's ein- zweimal gut hinbekommen böse zu reagieren oder zu mindest so zu gucken und Kevin Spacey... von dem hat man noch weniger zu sehen bekommen. Das Drehbuch hatte für ihn nur unspektakuläre Szenen übrig und die Gesprächsanteile, die er zu den Dialogen beisteuert, machen eher den Eindruck, dass er überlegt ob er das Kaugummi auf der rechten oder linken Zahnreihe kauen soll. *gähn* Ich habe die beiden echt nicht wiedererkannt. Puh! Was eine öde Dialogwelt.
Einzige Lichtblicke: Justin Timberlake hat doch eine recht gute Darstellung abgeliefert, da war ich angenehm überrascht. Und LL Cool J hat mal wieder den starken, coolen Mann raushängen lassen, aber den hat er richtig gut drauf.
Ansonsten ist die Story eher mau. Das Potential, welches eine solche Story liefern kann (siehe Copland) ist weitgehend bekannt und wurde auch schon mehrfach in Filmen gut umgesetzt. Aber hier ist die fiktive Stadt "Edison" genauso langweilig wie der Verlauf des Films.
Mein Urteil:
Dieser Film wird es nicht zu großen Ruhm bringen. Die guten Namen und das ansprechende Filmplakat/Pappaufsteller werden in den Videotheken wohl für einen guten Umsatz sorgen. Kein Kauftipp!
Seinerzeit schrieb ich, dass die DVD an keinem unserer damals noch 3 Computerlaufwerke abspielbar war. Lesen Sie weiter...
Immerhin zwei richtig geniale Schauspieler, die man nochmal extra herausheben sollte! Lesen Sie weiter...
|
|
|