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Edge of Thorns

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Audio-CD, 21. Oktober 1997
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  • Audio CD (21. Oktober 1997)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Slipdisc R (Edel)
  • ASIN: B000005RKE
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Hörkassette  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
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1. Edge Of Thorns
2. He Carves His Stone
3. Lights Out
4. Skraggy'S Tomb
5. Labyrinths
6. Follow Me
7. Exit Music
8. Degrees Of Sanity
9. Conversation Piece
10. All That I Bleed
11. Damien
12. Miles Away
13. Sleep
14. Believe

Produktbeschreibungen

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Nach ihrem '91er Geniestreich Streets. A Rock Opera hatten Savatage zwei verdammt große Probleme: Mainman Jon Oliva musste aus gesundheitlichen Gründen in puncto Gesang kürzer treten, und schon vor Beginn der nächsten Songwriting-Sessions war klar, dass man der allerorten mächtigst abgefeierten Rockoper keinen mehr würde draufsetzen können. Der neue Leadsänger Zak Stevens erweist sich auf Edge Of Thorns ('93) zwar als exzellenter Fronter, hat aber Mühe, sich in die Herzen der Fans zu spielen, da seiner Stimme einfach das latent Wahnsinnige seines schwer drogensüchtigen Vorgängers fehlt. Dieser muss in puncto Leadvocals zwar vorerst passen, bestimmt aber zusammen mit seinem Bruder Criss (g.) und Producer/Bandvater Paul O'Neill auch weiterhin die Marschrichtung im Savatage-Camp. Daher klingt auch Edge Of Thorns trotz der neuen Stimme wie ein typisches Savatage-Album, auf dem harte Metal-Kracher wie der Titeltrack ebenso ihren Platz haben wie einfühlsame Balladen der Marke "Sleep". Die Brillanz des Streets-Meisterwerks bleibt allerdings unerreicht, wie spätestens der Bonustrack "Believe" verdeutlicht. Dieser Streets-Song -- im Original noch von Jon gesungen -- kommt in einer von Zak interpretierten Akustikversion daher und lässt das übrige Material trotz seiner sparsamen Instrumentierung deutlich hinter sich. --Michael Rensen


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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Andreas Lydorf am 19. April 2003
Format: Audio CD
Mit diesem Album begann für Savatage der Schritt in eine neue Richtung, nicht nur, weil Ur-Sänger und Sympathiebolzen Jon Oliva nach dem Vorgänger "Strets" wegen stimmlicher Probleme (wen wundert's, hört euch die alten Lieder an) die Vocals dem völlig unbekannten Zak Stevens überließ und sich hauptsächlich hinter die Keyboards verzog, sondern auch, weil sein Bruder & Gitarrenhexer Criss nach der Tournee bei einem unverschuldeten Autounfall ums Leben kam, wovon die Band sich bis heute trotz aller Anstrengung nie ganz erholen sollte, auch wenn Christopher Caffery das schwere Erbe Criss' tapfer weitertrug und die Band wahrscheinlich vor dem Ende rettete (dafür lieben wir ihn alle).
Was der Musikwelt durch den tragischen Tod des charismatischen Gitarristen, der in seinem Leben nie eine einzige Stunde Unterricht hatte, verloren ging, zeigt sich nicht nur auf diesem Album, aber da ich gerade hierzu die Rezension schreibe, komme ich nun mal zur Sache :)
Da sein Bruder ja offiziell mehr oder weniger die Band verlassen hatte, ist diese Scheibe stark von Criss' unnachahmlichen Riffs und Soli geprägt, die bis heute völlig einzigartig sind und genau wie die Kompositionen seines Bruders immer auf einem schmalen Grad zwischen Genie und Wahnsinn tanzten.
Es fällt sehr schwer, hier einzelne Lieder oder Teile hervorzuheben, denn auch, wenn man live für gewöhnlich nur den Titeltrack und vielleicht "All That I Bleed" zu hören bekommt, ist diese CD eine wahre Fundgrube an tollen Riffs, Leads und Gesangsmelodien. Neuzugang Zak, dessen Stimme melodischer als die von Jon ist (nun, schreien kann er aber auch, hört euch ds Ende von "He carves his stones" an), trägt hier auch einen großen Teil bei, um Savatage einen Schubs in eine neue Richtung zu geben. Wer weiß, wo sie heute wären, wäre Criss Oliva noch am Leben.
Das Vermächtnis einen ganz großen Gitarristen ...
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 17. Juli 2002
Format: Audio CD
Etwas skeptisch war ich schon, als ich die CD das erste Mal abspielen ließ. Mit dem Album "Gutter Ballet" und ihrem Überwerk "Streets..." haben Savatage die Meßlatte für ihren Nachfolger recht hoch gelegt. Wer sollte Jon Oliva ersetzen?
Doch fand die Gruppe mit Sänger Zachary Stevens einen aktzeptablen Ersatz.
Aber Titel wie "He carves his stone", "Follow me", "Damien", sowie die ruhigeren Stücke ""Miles away", "Sleep" und der Bonustrack "Believe" machen auch dieses Album zu einem "Sahnestück".
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von "bigsepp" am 10. Juli 2002
Format: Audio CD
Eines sei im Voraus gesagt: Schlechte Alben gibt es von Savatage nicht. Dieses gehört aber eindeutig zu den besten. Jeder Song ist hörenswert und es ist für jeden was dabei: gefühlvolle Balladen und härtere Sachen. Herausheben möchte ich vor allem "Follow me", "All that I bleed" und "Damien". Wer diese CD kauft macht sicher keinen Fehler. Wenn man Savatage-Fan ist und dieses Album nicht hat ist es ein Muß zuzuschlagen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 18. Dezember 1999
Format: Audio CD
Savatage war es gelungen, in Zak Stevens einen adäquaten Ersatz für Jon Oliva, der sich auf Klavier und Songwriting beschränkt hat, zu finden. Zudem hat sich das Trio Oliva / Oliva / O'Neill erneut ein Album voller hochklassiger Songs aus dem Ärmel geschüttelt. Savatage decken wieder die ganze Bandbreite ihres Sounds ab. Der Titeltrack ist von einer großartigen, romantischen Melodie getragen, während "Lights Out" purer, wenn auch anspruchsvoller Rock'n'Roll ist. Daß Balladen zu den Schokoladenseiten der Band gehören, bestätigt einmal mehr das verträumte "All That I Bleed". Aber auch "Follow Me" und das entspannte "Conversation Piece" sind nur zwei Highlights unter vielen. Dabei zeichnet sich "Edge Of Thorns" als das Meisterstück Criss Olivas heraus, dessen Gitarrenarbeit facettenreicher ist denn je zuvor. Aber auch der bereits angesprochene Newcomer Stevens vermag am Mikro auf der ganzen Linie zu überzeugen und die von Jon Oliva hinterlassene Lücke fast nahtlos zu schließen, klingt er doch seinem Vorgänger ziemlich ähnlich, wenn auch etwas klarer. Tragischerweise stellte sich "Edge Of Thorns" als Criss Olivas Abschiedswerk heraus, da der Ausnahmemusiker im Folgejahr ums Leben kam. Aber nicht nur dieser Umstand macht "Edge Of Thorns" zu etwas Besonderem, stellt dieses Album doch das überragende Comeback einer Band dar, die nach zahlreichen Trennungsgerüchten nach "Streets" schon abgeschrieben war. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Patrick Müller am 21. April 2001
Format: Audio CD
Daß das erste Studioalbum nach der wahnsinnigen Sangesära des Jon Oliva (der, die Qualität des Albums bezeugt es, am Songwriting beteiligt blieb) kein einfaches werden würde, war von vorneherein klar. Doch die Selbstverständlichkeit, mit der die Herren Oliva (Criss und Jon) in songwriterischer Union mit Produzent Paul O`Neill diesen nicht unerheblichen Bruch im Bandgefüge verarbeiteten, spricht für die Klasse der Band. Mit Zak Stevens wurde ein absoluter Ausnahmesänger als Nachfolger verpflichtet, und siehe da: "Edge of Thorns" weiß auf ganzer Linie zu überzeugen. Schon der Opener und Titeltrack schließt nahtlos an die jüngste, von Bombast geprägte Savatage-Vergangenheit an. Herrliche Pianopassagen werden mit Criss Olivas unvergleichlich dynamischem und virtuosem Gitarrenspiel verknüpft, und souverän, als sei er schon immer dabeigewesen, thront Stevens über diesem akustischen Hochgenuß. Speziell in ruhigeren Songs wie "All that I Bleed" zeigt sich, daß der Wechsel eher ein Gewinn denn ein Verlust für Savatage war! Und das will bei einer Legende EINIGES bedeuten... "Kaufen" heißt`s hier für alle Fans gediegener Metalkost, und obendrein gibt`s die Erkenntnis gratis, daß wahres musikalisches Genie weit über bloßen Personalfragen steht.
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