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Zur Story: Poe, der auf der Suche nach seinem Gedächtnis reist, ist nach abenteuerlichen Ereignissen in New Orleans gelandet. Zusammen mit Leonie Goron wartet er im Hafen auf den Sarg von Leonies Freundin. Da taucht plötzlich Dr. Templeton, sein Arzt, auf und lädt die beiden in sein Landhaus ein. Hier wird Poes Alptraum zur Wirklichkeit: Er ist lebendig in einer Steinkammer im Mausoleum begraben. Für Ulrich Pleitgen ein Interpretations-Höhepunkt, in dem er sein ganzes Können unter Beweis stellt -- die Angst, das Grausen, die Lähmung brennen sich in seinem Spiel ins Ohr! Gesteigert, fast bis ins Unerträgliche, wird der Schrecken durch die Geräusche und die musikalische Untermalung.
Überhaupt trägt neben der bemerkenswerten Sprecherleistung, auch Till Hagen als Dr. Templeton enttäuscht keineswegs, die perfekte Inszenierung mit Musik und Tönen von Simon Bertling und Christian Hagitte, wesentlich zu diesem gelungenen Hörspiel bei. Weitere musikalische Highlights sind das Filmorchester Berlin und ein Streichquartett.
Fazit: Atmosphärisch dicht verarbeitet, äußerst spannend inszenierter Poe-Schrecken. Der Klassiker des Grauens kann so, daran besteht kein Zweifel, einem breiteren Publikum nahe gebracht werden. Effekte, Musik und Sprecher sind erstklassig, und auch die Ingredienzien der Story stimmen noch in dieser Inszenierung. Poe ist jetzt zwar nicht mehr so sehr auf der Suche, denn auf der Jagd dennoch sollte das Geheimnis jetzt langsam gelüftet werden!
Hörspiel, Spieldauer: ca. 66 Minuten, 1 CD. Auch als MC erhältlich -- culture.text
Dies achte Folge bietet den hervorragenden Abschluss der zweiten Staffel. Poe erfährt Bruchstücke aus seiner Vergangenheit. Er findet den Namen Jimmy Farell und er erfährt, dass Dr. Templeton mehr über ihn weiß. Doch warum hat er bisher geschwiegen? Und was ist mit Leonie Goron passiert? Jede Menge Fragen also, die hoffentlich in den nächsten Folgen beantwortet werden.
Auch wenn die Geschichten sich von der Originalvorlage immer weiter entfernen, bleibt diese Hörspielreihe im Augenblick mit das Beste, dass es in diesem Genre zu hören gibt. Man darf sehr gespannt sein!
Der hier vorliegende achte Teil der Poe-Reihe vom Lübbe-Verlag kennzeichnet den vorläufigen Höhepunkt der Serie und ist der bei weitem beste und gelungenste Teil hinsichtlich der beunruhigend drohenden Gefahr und der damit verbundenen Spannung und des unvermeidlichen Herzklopfens und Mitfieberns.
Die unheimliche Atmosphäre erinnerte mich stellenweise an Szenen aus „Dracula".: die häufige Abwesenheit des Hausherrn nutzen die Gästen zum Erkunden des Hauses und der Umgebung. Sie stoßen auf viele verschlossene Türen, doch statt einer Gruft finden sie ein Mausoleum.
Unbedingt empfehlenswert. Ich kann es kaum erwarten, die nächste Folge zu hören. Wie bei den Vorgängern sind die Stimmen der Darsteller sehr gut und ein unheimliches Gefühl stellt sich bei den Soundeffekten ein.
Sehr gut.
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