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Edgar Allan Poe. Hörspiel: Edgar Allan Poe - Folge 3: Der Untergang des Hauses Usher.  Hörspiel: Gothic Drama. Hörspiel
 
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Edgar Allan Poe. Hörspiel: Edgar Allan Poe - Folge 3: Der Untergang des Hauses Usher. Hörspiel: Gothic Drama. Hörspiel [Audiobook] [Audio CD]

Edgar Allan Poe , Ulrich Pleitgen
3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (24 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Audio CD
  • Verlag: Bastei Lübbe (Lübbe Audio); Auflage: 1 (24. November 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3785713479
  • ISBN-13: 978-3785713471
  • Größe und/oder Gewicht: 14 x 12,6 x 1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (24 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 141.565 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Hörbuch-Rezensionen

Verlust der Identität, Suche nach dem Ich und gespensterhafte Konfrontation mit der eigenen schaurigen Vergangenheit, in Träumen oder in der Realität... Das Ganze atmosphärisch dicht zu spannender Unterhaltung verarbeitet – keine Frage der Klassiker von Edgar Allan Poe wurde in der Hörspielreihe von Lübbe Audio auf beeindruckende Art neu „interpretiert“. Die Hörspiele nach Poe, mit Ulrich Pleitgen in der Hauptrolle, haben wenig mit dem Original gemein, dennoch bleibt die Adaption dem Wesen der Vorlage verpflichtet: Hier wie dort werden Bilder aus unerforschten Bewusstseinszonen evoziert, wird mit Furchtkomplexen jongliert, wird mit Angst und Vorahnung gespielt. Die Inszenierungen sind filmähnlich mit sehr realistischen Geräuschen. Highlight der Produktionen: der Titelsong „Der weiße Rabe“, den der Rock-Poet Heinz Rudolf Kunze exklusiv für diese Edition geschrieben hat!

Den Rahmen der Hörspiel-Serie bildet die Geschichte des Protagonisten, des an Amnesie leidenden Edgar Allan Poe. (Den Namen gab er sich in Ermangelung eines anderen; er ist ihm zuerst eingefallen.) Auf der Suche nach seiner Vergangenheit, seiner Identität findet er sich in den fantastischen, Grauen erregenden Geschichten des berühmten Schriftstellers Poe wieder. Er lernt beängstigende Seiten seines Bewusstseins kennen und wünscht sich nicht selten, lieber ohne Vergangenheit zu sein.

In „Der Untergang des Hauses Usher“ erlebt er in seinen Träumen Poes Geschichte vom Untergang des Hauses Usher noch einmal. Allein die Art, wie er eingeladen wird, die mysteriöse Wirkung des Sees... es geschehen beunruhigende, seltsame Dinge. Hat ihn sein Jugendfreund wirklich eingeladen? Es scheint, als würde der sich nicht an den Brief erinnern! Es gibt nur einen Diener im Haus. Und die Gäste, die eingeladen werden sollten, kommen nicht; der verunglückte Schmied, zu dem er ins Dorf aufgebrochen ist, ist gar nicht verunglückt.

Das Grauenhafte, die langsam fortschreitende verheerende Entwicklung wird durch die Musik von Heinz Rudolf Kunze stilsicher untermalt. Selbst für Kenner des Originals dürfte die durchgehende Spannung spürbar bleiben. Ein Grund ist mit Sicherheit die Vermengung der beiden Ebenen: die Inhalte der bekannten Geschichte und die Reise des Gedächtnislosen in sein Unterbewusstsein mit seinen verborgenen Ängsten und Schuldkomplexen. Dass der Protagonist etwas Schrecklichem ausgeliefert ist, ist klar. Doch was ist das? Welche Rolle spielt beispielsweise der Arzt, der ihm rät, hier zu bleiben?

Edgar Allen Poe (1809 bis 1849) prägte mit seinen Texten Horror, Fantasy und die Detektivgeschichte. Die Novelle „Der Untergang des Hauses Usher“ erschien 1839 und zählt zu seinen bekanntesten Werken. Poe war ein erstklassiger Analytiker, ausgestattet mit einem außergewöhnlichen psychologischen Scharfblick und großer poetischer Begabung. Das Leben des literarischen Erfinders des Schreckens war jedoch unstet und gekennzeichnet durch Schicksalsschläge, Armut und Krankheit. Mit zwei Jahren wurde er adoptiert, seine Schulzeit verbrachte er im Heim, von der Militärakademie wurde er unehrenhaft entlassen. Seine Arbeit als Journalist war schwierig. Der berühmteste Vertreter der amerikanischen Romantik, der in die unbekannten Tiefen der menschlichen Seele Einblick nahm, der Verfasser eines der berühmtesten amerikanischen Gedichte mit dem Titel „Der Rabe“ (1845) starb einsam, in finanzieller und gesundheitlicher Not, nachdem zwei Jahre zuvor seine Frau Virginia gestorben war.

Hörspiel, Spieldauer: ca. 61 Minuten, 1 CD. Mit Musik von Heinz Rudolf Kunze. Auch als MC erhältlich (3785713460) -- culture.text

Buch der 1000 Bücher

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Der Untergang des Hauses Usher
OT The Fall of the House of Usher OA 1840 (1839 Vorabdruck in Burton’s Gentlemen’s Magazine) DE 1883Form Erzählung Epoche Romantik/ Moderne
Mit der Erzählung Der Untergang des Hauses Usher zeichnete Edgar Allan Poe eine eindrucksvolle Untergangsvision. Die in düsterer Grundstimmung gehaltene Erzählung stellt eines der komplexesten Werke von Poes Theorie der Dichtung und seiner auf Effekt abzielenden wirkungsästhetischen Schriften dar.
Inhalt: Der Erzähler der Geschichte, ein Jugendfreund des Roderick Usher, berichtet, was er in dessen Haus erlebt hat. Er ist der Bitte seines erkrankten Freundes gefolgt, diesen zu besuchen, ohne zu wissen, welcher Art die Krankheit ist. Tatsächlich leidet der eigentümlich wirkende Roderick Usher unter Angst vor Wahnsinn. Licht schmerzt ihn und vor allem Musik scheint ihn in den Wahnsinn zu treiben, außer jener, die auf speziellen Saiteninstrumenten erklingt. In dem seit Generationen im Besitz der Familie Usher befindlichen Haus wohnt er zusammen mit seiner Zwillingsschwester Madeline, die ebenfalls an einer seltsamen Krankheit leidet. Beide werden von einem Kammerdiener versorgt. Die unheimliche Stimmung in dem Gemäuer erfährt durch die Nachricht von dem Tod Madelines, die er nur einmal von weitem gesehen hat, eine weitere Zuspitzung. Roderick bittet den Freund, ihm bei der Bestattung des Leichnams in der Familiengruft zu helfen. Usher ist über den Tod seiner Schwester zutiefst bedrückt, sein seelischer Zustand wird immer angespannter.
Eines Nachts tobt ein schreckliches Gewitter, durch das der Freund Ushers, verfolgt von alptraumartigen Gedanken, keinen Schlaf finden kann. Er nimmt entsetzliche Geräusche wahr und die totgeglaubte Madeline erscheint, in ein Leichentuch gehüllt, vor der Tür. In einer tödlichen Umarmung sterben Madeline und Roderick als die beiden letzten ihres Geschlechts. Rodericks Freund flieht vor dem düsteren Ort, während hinter ihm das Haus Usher auseinander bricht und in dem angrenzenden Teich versinkt.
Aufbau: Die zunächst lediglich als meisterhafte Schauergeschichte erscheinende Erzählung eröffnet bei näherer Betrachtung einen poetischen und psychologischen Symbolgehalt. Auf Aspekte von Poes Dichtungtheorie weisen Motive wie Teilung und Vereinigung, Doppelung und Spiegelbild hin. Die morbide Stimmung und die Ähnlichkeit in der Physiognomie von Roderick Usher und dem Autor weisen auf die psychische Gefährdung der modernen Künstlerfigur, auf den von der Angst verfolgten Poe hin; die Erzählung kann zudem als eine Allegorie der Kosmologie von Poe verstanden werden, wie er sie in Heureka (1848) ausgearbeitet hat.
Die äußerste Spannung in Der Untergang des Hauses Usher wird durch Poes Kompositionsprinzipien erreicht, die er in seiner Theorie der Kurzgeschichte ausformulierte, nach der diese vom ersten Wort an auf einen vorbedachten Effekt zusteuern muss. So wird die beispielhafte Geschlossenheit der Erzählung dadurch bewirkt, dass Poe einen anfangs ahnungslosen, dann aber immer stärker der Atmosphäre des Grauens erliegenden Erzähler auftreten lässt.
Wirkung: Poe vermochte in seiner zu den bedeutendsten Werken der klassischen Horrorliteratur gehörenden Erzählung eine erregende literarische Szenerie zu zeichnen, die in zahlreichen Übersetzungen insbesondere in Europa ihre Wirkung entfaltete und u. a. den Stoff für Claude Debussys Vertonung La chute de la maison d’Usher, ein lyrisches Drama (1908–18), lieferte. V. R. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Kurzweilige Unterhaltung! 16. Dezember 2003
Von Michael Krause TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Audio CD
Vier Geschichten von Edgar Allan Poe hat der Lübbe Audio Verlag mit prominenter Unterstützung auf den Markt gebracht, deren öffentliche Premiere vor ein paar Wochen in Berlin in einer alten Kirche war.

Als Hauptsprecher konnte Ulrich Pleitgen gewonnen werden, der schon verschiedenen Hörbüchern von James Patterson und Thomas Gifford seine sonore Stimme lieh. Für den Titelsong der Poe-Hörspiele konnte kein geringerer als Rockpoet Heinz Rudolf Kunze verpflichtet werden, der mit seinem Sprachwitz die richtige Atmosphäre schafft.

Pleitgen spricht in den Hörspielen Poes alter Ego, der in dieser Folge seinen alten Freund Rodney Usher besucht, der auf einem einsamen Landsitz lebt. Schon bald nach seiner Ankunft passieren unheimliche Dinge, die zum Untergang des Hauses führen.

Mit viel Liebe zum Detail und tollen Soundeffekten ist hier eine Hörspiel-Reihe entstanden, der hoffentlich noch mehr als vier Teile folgen.

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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Mässig spannend 6. Februar 2007
Format:Audio CD
Die Poe-Hörspiel-Serie von Lübbe Audio schwankt, das habe ich nach dem Hören einiger Folgen erkannt, stets in der Qualität. War "Die Grube und das Pendel" sehr gut und atmosphärisch, so ist "Der Untergang des Hauses Usher" eher langweilig und, anders als das Original, ungefähr so gruselig wie eine Briefmarkensammlung; in gewohnter Manier wird hier eine Geschichte Poes, ja, DIE Geschichte Poes, jedenfalls ist sie eine der bekanntesten, verfälscht und in die Rahmenhandlung des an Amnesie leidenden Protagonisten Poe eingebettet. Das gelingt bei diesem Hörspiel schlechter als bei seinen Vorgängern "Die Grube und das Pendel"& "Die schwarze Katze". Die Geschichte ist unspektakulärer als im Original, so tritt Usher Schwester mehrfach auf, eigentlich sogar mehr als Usher selbst, ausserdem gibt es noch eine ekelige Morbidität, die im Original glücklicherweise fehlt; Der Sprecher Roderick Ushers überzeugt überhaupt nicht, er wirkt weder wahnsinnig, noch gruslig, nur das Nervöse des "echten" Ushers besitzt er, wenn ihn dies auch eher wie eine graue Büromaus klingen lässt als wie einen verrückten, zurückgezogenen Junggesellen.

Sogar die Rahmenhandlung wirkt gestelzter; alles in allem eine ziemlich schlechte Produktion. Schade, man hätte mehr daraus machen können! Allerdings ist dies noch lange kein Grund, keine weiteren Folgen dieser Serie mehr zu kaufen, denn die nächste Geschichte ("Die Maske des roten Todes") ist sehr gut gemacht und entschädigt den Hörer für diesen lauen Untergang der Hauses Usher.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
gruselige kurzweil 17. Dezember 2003
Format:Audio CD
Hörbuecher und Hörspiele sind ja zur Zeit in Mode, so dass leider auch viele schlechte Produktionen auf dem Markt sind. Diese elegante Umsetzung der Kurzgeschichte Poes kann ich jedoch mit bestem Gewissen empfehlen. Nicht nur die Sprecher sind erstklassig, auch die Musik ist stimmig und erschafft den subtilen Horror, der so typisch fuer Poes Geschichten ist. Die Geräuschkulisse ist zurueckhaltend und unterstuetzt dieses unangenehme Gefuehl, dass mit dem einsamen Haus im Moor und dessen Bewohnern irgendetwas nicht stimmt. Schade, dass das Hörspiel nur knapp eine Stunde dauert. Allerdings liegt man umso länger wach im Bett und starrt mit offenen Augen ins Dunkel: ist da jemand?
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Die neuesten Kundenrezensionen
Gutes Hörbuch!
Edgar Allan Poe - jeder kennt ihn, viele mögen ihn und ich habe ihn bislang immer gemieden. Nachdem ich mich letzten Monat an "Ligeia" gewagt habe, wollte ich nun auch "Der... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von kleinbrina veröffentlicht
Der Untergang...
.... und die kurze Erwähnung wie Lady M aus Ihrem Sarg erwacht waren nett, leider hat mich der Teil davor sehr gelangweilt.
Vor 3 Monaten von Cora Lein veröffentlicht
Mal eine ganz neue Version von dem Untergang des Hauses Ushers
Für alle Hörspielfreunde und die, die es vielleicht erst werden wollen, ist diese Edgar-Allan-Poe Reihe der richtige Einstieg in ein grandioses Gothic-Drama. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. März 2010 von Freibeuter
Gut verfremdet
Die dritte Folge der Poe-Reihe trägt zwar den Namen einer seiner Geschichten, ist aber recht deutlich verändert. Das fällt schon sehr auf. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. Dezember 2009 von Villette
Rumpeldipumpel
ich mag diese hörspielreihe, besonders wegen der wunderbaren atmosphäre die aufgebaut wird, aber leider kommt wie in diesem fall die geschichte selbst ein bisschen zu... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. März 2009 von Heartcollector Inc.
Schleichender Verfall
Das Hörspiel, als eine eigenständige Kunstform, hat eine über 80jährige Tradition. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. September 2007 von Schwarzerlotos
Kunze Titelsong?!?!
Die Geschichte ist etwas wirr, aber recht spannend und versprüht ordentlich Grusel.

Wer aber nach dem Titelsong von Heinz Rudolf Kunze sucht, der wird... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. Juni 2007 von Jörg Wittekopf
Der Untergang des Hauses Usher...
Mit dem Buch ,,der Untergang des Hauses Usher" hat sich amerikanische Schriftstaller Edgar Allan Poe mal wieder selbst übertroffen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. Mai 2007 von nickl the king
Der Untergang des Hauses Usher <3
"Der Untergang des Hauses Usher" ist meiner Meinung nach ein sehr aufregendes und spannendes Buch. Von meiner Seite aus ist es sehr empfehlenswert. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. Mai 2007 von Juli
Das hat mit Poe leider nicht viel zu tun
Also gut, ich gestehe. Ich besitze mehr als einen Teil dieser Hörspielserie. Der Grund ist vermutlich, daß ich einfach nicht wahr haben wollte, was da passiert. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. März 2007 von Ozzi
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