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Edgar Allan Poe. Hörspiel: Edgar Allan Poe - Folge 1: Die Grube und das Pendel.  Hörspiel
 
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Edgar Allan Poe. Hörspiel: Edgar Allan Poe - Folge 1: Die Grube und das Pendel. Hörspiel [Audiobook] [Audio CD]

Edgar Allan Poe , Ulrich Pleitgen
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (32 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Audio CD
  • Verlag: Bastei Lübbe (Lübbe Audio); Auflage: 1. Aufl. (10. April 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3785713436
  • ISBN-13: 978-3785713433
  • Größe und/oder Gewicht: 14,2 x 12,4 x 1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (32 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 260.165 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Ein Mensch ohne Namen. Und ohne jeden Hinweis auf seine Identität. Das ist der Fremde, der bewusstlos in die Irrenanstalt eingeliefert wurde und jetzt entlassen wird. Diagnose: unheilbarer Gedächtnisverlust. Er begibt sich auf eine Reise zu sich selbst. Es wird eine Reise in sein Unterbewusstsein, aus dem schaurige Dinge aufsteigen. Woher kommen sie? Was ist passiert? Was hat er getan? Diese Fragen stellt sich der Mann ohne Gesicht, der im Gasthaus den ersten Namen wählt, der ihm in den Sinn kommt: Edgar Allan Poe.Die Grube und das Pendel: Zunächst verschlägt ihn seine Phantasie nach Spanien. Das letzte Exemplar eines uralten Buches könnte ihm helfen, das Gedächtnis wieder zu finden. Doch es wird in einer kleinen Klosterbibliothek versteckt gehalten. Der Versuch, es sich anzueignen, misslingt. Seine nächste Wahrnehmung sind eine Grube und ein Pendel ┤

Über den Autor

Edgar Allan Poe (1809-49) gilt als bedeutendster Vertreter der amerikanischen Romantik und als Urvater der Kriminal- und phantastischen Literatur. Seine Kriminal- und Gruselgeschichten sind, ob als Gedicht oder Erzählung, in besonderem Maße von seinem analytischen Scharfsinn und seinem Hang zum Makaberen geprägt und haben einen großen Einfluss auch auf die europäische Literatur ausgeübt.Ulrich Pleitgen, 1946 in Hannover geboren, hatte nach seiner Ausbildung an der Staatlichen Hochschule für Musik und Theater in Hannover, Engagements am Berliner Schillertheater, den Schauspielhäusern in Basel, Frankfurt, Bochum, am Staatstheater Stuttgart und gehörte bis 1989 zum Ensemble des Hamburger Thalia-Theaters. Zu seiner Bühnenkarriere gehört 1972 die Verleihung des "Berliner Kunstpreises" von der Akademie der Künste Berlin als bester Nachwuchsschauspieler und 1980 als "Bester Schauspieler des Jahres" aus der Truppe von Claus Peymann in Bochum. Im Fernsehen ist Ulrich Pleitgen in vielen Serien zu sehen, u. a. Tatort , Nicht von schlechten Eltern und Jenny & Co. Im Bereich Film erhielt er ebenfalls Auszeichnungen wie den "Goldenen Bär" Berlin für den Film Stammheim Der Prozess (1986) und 1994 den "Bambi".Till Hagen, Jg. 1949, studierte Schauspiel an der Berliner Max-Reinhardt-Schule. Er arbeitete als Sprecher beim Deutsche Welle-Fernsehen und im Hörfunk und ist ein gefragter Synchronsprecher (u.a. für Kevin Spacey). Till Hagens warme, markante Stimme ist in vielen erfolgreichen Hörbuchproduktionen zu hören.Joachim Kerzels Stimme, die er Filmgrößen wie Jack Nicholson, Anthony Hopkins oder Harvey Keitel leiht, ist legendär und macht ihn zu einem der begehrtesten Hörbuchsprecher Deutschlands.


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
Edgar Allan Poe nennt sich ein unter Amnesie leidender Insasse einer Anstalt für Nervenkranke. Regelmäßig überfallen ihn grauenhafte Alpträume, in denen sein Arzt, Dr. Tempelton, jedoch die Chance sieht, sich an sein früheres Leben zu erinnern. Auch in dieser Nacht verfolgt ihn ein schauriger Traum:
Poe findet sich in einem gar sonderbaren Kloster wieder und weiß nicht, wie er dorthin gelangt ist. Während er mit Schwester Berenike im Klostergarten spazieren geht, hört er plötzlich einen entsetzlichen Schrei und erblickt auf dem Boden eine abgetrennte Hand. Auch als er sich nachts Wasser aus dem Brunnen holt, hört er diese grauenhaften Schreie. Als er am nächsten Morgen erwacht, merkt er, dass er statt Wasser Blut getrunken hat. Er sucht den Abt auf, um ihn um Entlassung aus seinem Kloster zu bitten. Nach einem mit Schlafmittel versetzen Trank erwacht Poe im Kerker und findet sich schließlich vor dem Gericht der Inquisition wieder. Zum Tode verurteilt, liegt er gefesselt auf einem Gestell, über ihn ein großes nach unten schwingendes Pendel...

Hmh, was ist nun von dieser freien Adaption von Poes Klassiker „Wassergrube und Pendel" zu halten? Einerseits handelt es sich hier um ein unglaublich professionell aufgezogenes Hörspiel mit glaubwürdigen Sprechern, atmosphärischer Hintergrundmusik und allerhand gruseligen auditiven Effekten. Andererseits wird sich wohl ein jeder Poe-Liebhaber fragen, warum die literarische Vorlage so auffallend beschnitten und entstellt werden musste. Die Geschichte von dem unter Gedächtnisverlust leidenden Mann, der sich Poe nennt und unter Alpträumen leidet, ist zwar attraktiv und bewirkt durch sein offenes Ende möglicherweise den Kauf weiterer Teile. Doch handelt es sich bei Poes Original um eine ausgezeichnet erzählte Geschichte, die als Alptraum viel wirkungsvoller gewesen wäre, da sie über zahlreichere Spannungselemente verfügt, wie dem pedantischen Ausmessen des Kerkers, der erfolgreichen Befreiung aus den Fesseln mit anschließend erfolgender Ernüchterung im Angesicht eines noch qualvolleren Todes, nämlich der Zerquetschung durch sich aufeinander zubewegende Gefängniswände bzw. den Sturz in die Grube... Kein Wunder, das diverse KäuferInnen von dem Hörspiel (zunächst) enttäuscht sein müssen.

Doch wenn wir über dieses kleine oder größere Ärgernis hinwegsehen, ist diese CD vom Lübbe-Verlag auf jeden Fall in der Lage Langeweile zu vertreiben und mit seiner spannenden Erzählung zum weiteren Konsumieren einzuladen.

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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
Die Geschichte einer Identitätssuche mit Mysterytouch. Eine spannende Story, hervorragende Sounds und Hintergrundmusik. Dieses Hörspiel ist absolut professionell umgesetzt. Man wird viele Sprecher sofort erkennen und mit berühmten Fernseh- und Filmstars in Verbindung bringen. Die Atmosphäre ist sehr dicht und man kann sich wunderbar in die Geschichte hinein versetzen. Die bekannten Kurzgeschichten von Poe sind über Träume des Protagonisten in die Rahmenhandlung eingebunden. Das fesselt zusätzlich. Die bisher erschienenen Teile 1-8 haben mich nicht enttäuscht. Ich erwarte sehnsüchtig die Fortsetzung.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
Das Hörspiel, als eine eigenständige Kunstform, hat eine über 80jährige Tradition.
Spätestens seit den 1960ern erfreuen sich so genannte Hörspielreihen großer Beliebtheit; dieser Trend hält bis heute an bzw. befindet sich in einer deutlich expansiven Phase...
Ein wenig Marter also für den beflissenen Liebhaber und Konsumenten, hier die Spreu vom Weizen zu trennen, schließlich sind die Hörspielreihen lang, die Konkurrenz groß und die Geldbörse ist kein Füllhorn.
Was nun die vorliegende Edgar Allan Poe Hörspielreihe betrifft, so kann man ihr alles außer Werktreue vorwerfen (wer Werktreue wünscht, der greife zu den einschlägigen Hörbüchern, die es ja ebenfalls wie Nattern in der Grube gibt). Der Mangel an Werktreue ist es jedoch gerade, der den Reiz dieser Reihe ausmacht. Poes Erzählungen werden kaleidoskopisch in eine Rahmenhandlung gebettet, innerhalb der sie meist als Erinnerungsfragmente oder böse Träume an die Bewusstseinsoberfläche des unter Amnesie leidenden Erzählers dringen. Die Regisseure der Reihe realisieren also das klassische Konzept der Binnenerzählung auf kongeniale Weise in einem Hörspiel. Der Erzähler der Rahmenhandlung, Poe persönlich, findet nach und nach Teile seines Selbst in den Geschichten innerhalb der Geschichte, die sich zunehmend auf das Geschehen der Rahmenhandlung auswirken. Da sich der Hörer mit der Figur Poes identifiziert, begibt er sich mit diesem auf die Suche nach seiner Identität. Die Wahl dieser Perspektive ist nicht nur löblich, sondern auch besonders subjektiv... und da Poes Leben kein viktorianischer Ponyhof war, stürzt der Hörer in einen schwarzen Mahlstrom aus morbiden und düsteren Erinnerungen, tief hinab ins Unterbewusstsein, wobei sich die Jagd nach der Identität wie ein Krimi gestaltet (schließlich gilt Poe als Erfinder der deduktiv arbeitenden Krimihelden). Themen wie Krankheit, Perversität und Verfall - die Poe selbst auf die Ebene des künstlerisch Ausdrückbaren erhob - werden auf wesentliche Symbole reduziert und hörgewaltig vertont. Dass diese Hörspielreihe nicht nur professionell produziert, sondern auch gesprochen ist, muss eigentlich nicht extra erwähnt werden. Das Filmorchester Berlin tut immerhin ein Übriges; die Musik- und Geräuschkulisse wurde hier besonders opulent gestaltet.

Die Geschichte selbst gehört in die spätere Schaffensperiode Poes und bildet den Auftakt zur Hörspielreihe. Im Original "The pit and the pendulum" (1842) zählt sie wohl zum klassischen Poe-Kanon. Thema ist das Ausgeliefertsein an willkürliche Mächte und die unbekannte, sich langsam und unaufhaltsam nähernden Bedrohung, der der Delinquent bei gleichzeitiger Bewegungsunfähigkeit ausgesetzt wird. In der vorliegenden Bearbeitung wird der Schwerpunkt verlagert. Die Bedrohung wird körperlicher und weniger subtil, brutaler und unbarmherziger dargestellt.
Der Altmeister des Grauens im modernen Gewand: poetologisch entstaubt und psychologisch durchschlagend.
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Ein fast nostalgisches Vergnügen
Schon lange habe ich mit dem Gedanken gespielt, mir ein "klassisches" Hörspiel als DVD zu kaufen. Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von Gerd Mecker veröffentlicht
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Veröffentlicht am 5. Juli 2008 von S. Forster
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ist dieses einmalig umgesetzte Hörstück, dem man gebannt und mit angehaltenem Atem lauscht und welches den geneigten Zuhörer nachdenklich zurücklässt. Lesen Sie weiter...
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