<Cats>, <Pie Jesu>, <Time to say goodbye> - das sind Kompositionen, die einem wahrscheinlich so zu der Musical-Königin Sarah Brightman einfallen. Auch der Kitch-Komponist Andrew Lloyd liebte ihre Stimme sehr und schrieb für sie das allseits bekannte <The Phantom of the Opera>, indem Brightman ein weiteres Mal beweisen konnte, dass man den Ursprung ihrer klangvollen Stimme nicht in der Sound-Nachbearbeitungsindustrie der Schlagerproduzenten wiederfinden kann, sondern dass ihre Gesangstechnik durchaus ausgereift ist und sie sich auch an klassiche Werke wie das <Lascia ch'io Pianga> von Händel wagen kann. Dieses ist auch auf der neuen CD <eden> zu hören.
Mit einer glanzvoll, technisch perfekt geführten, Stimme, einer ausgefeilten Interpretationsweise der Stücke und einem sagenhaft-geheimnisvollem Sound präsentiert sich Sahrah Brightman auf ihrem neusten Werk. Auch die Instrumentierung (oft sogar mit Orchester) lässt nicht zu wünschen übrig. Würde ich den Stil der Musik des Albums <eden> umschreiben müssen, so würde ich es als eine Mischung aus Madonnas <Frozen>-Sound, Enyas mystischem Klangbild und Bocellis Kitch-Psoydoklassik bezeichnen.
Das einzige, was man der guten Sarah vielleicht ankreiden könnte, ist, dass ihre Stimme doch manchmal doch ein kleines bisschen zu sehr retuschiert ist, und sie das einfach nicht nötig hat. Dies beeinträchtigt die Qualitärt der CD aber nur sehr gering. Auch die alberne Coverversion des <Titanic>-<Celine Dion>-Hits <My heart will go on>, und das auch noch auf italienisch, hätte sie sich sparen können.
Trotzdem ein riesen Lob und Dank für die schöne Musik an meinen geliebten "Angel of Music" Sarah Brightman.