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Eden, Sonderausgabe [Gebundene Ausgabe]

Stanislaw Lem
3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (23 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

1997
Aufgrund eines Berechnungsfehlers bohrt sich das Raumschiff der Erdenbewohner in die Oberfläche des Planeten Eden. Dort treffen sie auf seltsame Doppelwesen und erfahren von Tyrannei und Unterdrückung. Sollen sie versuchen, die Bewohner von Eden zu befreien?
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 292 Seiten
  • Verlag: Nymphenburger (1997)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3485007692
  • ISBN-13: 978-3485007696
  • Größe und/oder Gewicht: 21,3 x 13,7 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (23 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.159.662 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

ßLems wissenschaftlich-fantastische Fiktionen sind literarische Leckerbissen.ß (Welt des Buches)õõ -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor

Stanislaw Lem, 1921 in Lwow (Lemberg, Ukraine) geboren, lebt in Krakau.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
33 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen totalitärer Alptraum 31. März 2006
Von Ein Kunde
Format:Broschiert
Bei diesem Romam handelt es sich - im Gegensatz zur Auffassung anderer Rezensenten - keinesfalls um eine Darstellung einer völlig fremdartigen, rätselhaften und unverstehbaren Welt, sondern um eine bitterböse, satirische Darstellung einer nur allzu bekannten, weil unserer Welt. Lem schrieb diesen Roman zur Zeit stalinistischer Repression und literarischer Zensur und konnte sein Anliegen deshalb nur in verschlüsselter, metaphorischer Form darstellen. "Eden" ist eine sowohl spielerische wie auch beklemmende Satire auf totalitäre Systeme, auf Stalinismus, Faschismus und den sich zum Zeitpunkt des Entstehens des Romans erst abzeichnenden kybernetischen, technokratischen Kapitalismus. Themen, die in diesem Roman in satirischer Form behandelt werden, sind u.a. "geheime", die ganze Bevölkerung in Mitleidenschaft ziehende genetische Experimente, eine entfesselte, selbstbezügliche und (selbst)zerstörerische automatisierte Produktion und totalitäre Herrschaftsformen. Eine der auf den ersten Blick vielleicht absurdesten Behauptungen des Buches, das diktatorische Terrorregime, das seine eigene Existenz vor der Bevölkerung buchstäblich "geheim" hält, wurde in den 70er Jahren in Kambodscha bittere Realität. Dies ist ein großartiges Buch, unbedingt empfehlenswert, verlangt dem Leser allerdings die Bereitschaft ab, auch zwischen den Zeilen zu lesen.
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wie alle Lem nicht ganz einfach, aber schlicht genial! 15. Dezember 2009
Von Stefan Erlemann HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Format:Broschiert
Die Alarmsirenen schrillen. Das Raumschiff ist zu nahe an die Atmosphäre des Planeten geraten. Durch die Reibung verändert sich die Flugbahn dramatisch und das Raumschiff stürzt, nur notdürftig von Bremsraketen verlangsamt, auf den fremden Planeten. Die sechsköpfige Besatzung erlebt eine Katastrophe. In unendlicher Entfernung zur Erde stürzen sie mit riesiger Geschwindigkeit auf die Planetenoberfläche. Tief bohrt sich das Raumschiff in den Boden. Es herrscht absolute Dunkelheit und Stille. Der Schaden ist beträchtlich, sämtliche Maschinen arbeiten nicht mehr, kein Strom ist mehr vorhanden und der untere Teil füllt sich mit radioaktiv verseuchtem Wasser. Der Rückflug liegt in weiter Ferne, scheint unmöglich.
Die sechs Besatzungsmitglieder suchen sich mühsam einen Weg durch die senkrecht im Boden steckende Rakete. Sie finden eine Luke, müssen sich aber viele Meter durch weichen Mergelboden nach oben graben, um ins Freie zu gelangen. Da der Planet über eine annähernd erdgleiche Atmosphäre verfügt, können sie ohne Schutzanzüge hinaus. Doch die Landschaft wirkt völlig fremd und unbelebt. Die sechs beschließen, die Umgebung zu untersuchen. Doch die absolute Fremdartigkeit entsetzt sie. Sie finden Pflanzen, sogar eine Fabrik, aber von denkenden Wesen keine Spur. Alles macht den Eindruck, seit Jahrhunderten verlassen zu sein. Die Fabrik produziert vollautomatisch hochkomplexe Gegenstände, die sie direkt wieder einschmelzt und aufs Neue produziert.
Als sie ein Wesen in ihrem Raumschiff finden und sezieren, erhöht sich der Eindruck der Fremdartigkeit, sie finden kein Gehirn und nichts, was einordbar wäre. Weitere Begegnungen enden in einem Feuergefecht.
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die erste wirklich fremde Zivilisation 6. September 2001
Format:Taschenbuch
Wundert man sich nicht immer wieder über SF-Bücher? Da werden Rassen beschrieben, die besonders kriegerisch, friedfertig, isolatorisch, exploristisch, kurzum, letzten Endes doch nur menschlich sind. Diese Rassen sind in menschlichen Begriffen zu erfassen. Doch mit Eden gelingt es Stanislaw Lem zum ersten Mal, zumindest für mich, eine fremde Welt tatsächlich fremd erscheinen zu lassen. Für den Leser wie für die gestrandeten Astronauten ist diese Welt kaum greifbar und dadurch unglaublich faszinierend. Interpretatorisch mag man sich dem Buch höchstens als Allegorie auf den Kommunismus und seine Planwirtschaft nähern. Für mich Lems bestes Buch.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fesselnd und zum Nachdenken anregend 12. Juli 2007
Format:Gebundene Ausgabe
Ich habe dieses Buch der Ausgabe von 1972 vom Verlag "Volk und Welt" mit arg vergilbten Seiten (DDR und Papierqualität: ein anderes, trauriges Kapitel) nun, nach über 30 Jahren nochmals gelesen.

Sechs Astronauten landen auf einem fremden Planeten und sehen sich offenbar einem Konflikt der Bewohner untereinander gegenüber. Sollen sie eingreifen? Für wen? Wer ist im Recht und wer soll mit welchem Motiv bekämpft werden? Wie kommunizieren Lebewesen und was tut man, wenn man nicht auf eine gemeinsame menschliche Geschichte und einen gemeinschaftlichen Wertekanon zugreifen kann?

Bereits der Beginn ist furios: Die Helden des Buchs landen nicht auf, sondern "in" dem Planeten Eden. Durch eine Falschberechnung bohrt sich die Rakete in den Boden.

Womit anfangen? Die arg beschädigte Rakete reparieren, notwendige Systeme wiederherstellen. Manche Räume sind mit radioaktivem Wasser verseucht, notwendige Instandsetzungsroboter unter einem heillosen Knäuel aus Metallschrott begraben, viele elektronische Hilfsmittel stehen noch nicht zur Verfügung. Die Beschreibung der Reparatur und welche Dinge zuerst vorgenommen werden ist hervorragend, aber nicht das Wesentliche des Romans.

Die Astronauten werden nur mit ihren Berufen genannt, so bleibt während der gesamten Lektüre eine Distanz zu den handelnden Personen. Keiner verhält sich zu allen Zeiten richtig, jeder hat seine Stärken, seine Schwächen und Fehleinschätzungen.

Zunächst wird nach Wild-West-Manier beim ersten Kontakt ein Lebewesen des fremden Planeten getötet. War es wirklich ein Angriff auf die Besatzung? Wie sieht ein Angriff von Bewohnern eines fremden Planeten aus?
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Die neuesten Kundenrezensionen
1.0 von 5 Sternen Einfach ein lausig schlechtes Buch
Ich weiß nicht ganz was das soll. Lems Hauptdarsteller sind - hoffentlich - ganz schlimme Beispiele der menschlichen Rasse. Bruchlandung in fremder Welt. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von MeinPseudonym veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Bücher und Kreidetafeln
Erst das Positive: Es ist ein Lem und Lem eignet sich hervorragend um die eigenen Hirnwindungen in Gang zu halten. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. November 2010 von Nimrod
1.0 von 5 Sternen Hörbrei
Eden. 6 CDs. . Roman einer außerirdischen Zivilisation

Nachdem ich das Buch "Eden" sehr interessant und spannend fand, hatte ich es mir schön vorgestellt, die... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. November 2010 von Fritz
5.0 von 5 Sternen Klassische SF
Eden ist faszinierend - typische Stanislaw Lem SF.
Antiquiert - ja, aber das ist das reizvolle daran.
Öfter gehört, vor allem bei langen Autofahrten.
Veröffentlicht am 7. Februar 2010 von Manfred Bundschuh
4.0 von 5 Sternen Warum lasst Ihr euch nicht einmal darauf ein ...?
Viele von Lems Erzählungen und Geschichten sind zwar nicht so spannend erzählt, dass sie einem sofort vom Hocker reißen, dennoch beweist er gerade mit Eden eine... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. Oktober 2007 von Katrin Maresch
1.0 von 5 Sternen Eintrag in die Betäubungsmittelliste
Eine sehr durchsichtige Sozialismuskritik, die aber erst gegen Ende der sehr langatmigen Er-zählung als Dreingabe auftaucht. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. August 2007 von K. Beck-Ewerhardy
4.0 von 5 Sternen Eden-ein fesselndes Buch
Eden ist eines der spannensten und fesselsten Bücher die ich je gelesen habe. Die Antworten auf alle Fragen kommen erst am Schluss weshalb das Buch nie langweilig wird. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. Januar 2007 von kakadu ernst
3.0 von 5 Sternen Irdische Probleme verpackt in Science Fiction
Eine eifrig detailiert dargestellte Welt lädt sämtliche Gehirnzellen zu einem Ausflug auf einen fremden Planeten köstlicher Vielfältigkeit ein. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. Oktober 2006 von R. Jenrich
3.0 von 5 Sternen Interessanter Roman
Wer sich überlegt Lems Roman Eden zu kaufen sollte schon etwas Lemsche Erfahrung haben. Lem schreibt über eine Gruppe Astronauten die mit einer fremdartigen Kultur in... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. September 2006 von Templer
2.0 von 5 Sternen Kläglich umgesetztes Hörbuch
Schade, schade, ich habe wirklich selten ein so lieblos und handwerklich schlecht umgesetztes Hörbuch gehört. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. Juni 2006 von Tea-Man
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