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Ecstasy Bandits
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. August 2013
Hier geht's nicht wie einigen ähnlich lautenden Dokumentationen um Banditen, sondern um die ForscherInnen, die sich mit MDMA auskennen, es wiederentdeckt haben, es testen und ihr Leben mehr oder weniger freiwillig drumherum gestalten.

Es gibt in dem Film einige schöne Wendungen, unter anderem im Leben des Agenten, der sich eigentlich darum kümmern sollte, dass jede Art von Droge schlicht von der Bildfläche verschwindet. Überraschung: Es passiert etwas vollkommen abgefahrenes.

Auch das Labor des mittlerweile recht zauseligen Chemikers "Sasha" muss jeder Naturwissenschaftler einmal gesehen haben. Das irrste daran ist, dass, warum und wie es bis heute funktioniert.

Die hauptsächliche therapeutische Wirkung von MDMA -- das Einfühlen in andere und sich selbst -- wird ohne jedes Blabla einfach aus den Bildern und Lebenswegen der beteiligten Menschen deutlich.

Spoiler für Party-Fans: Die hier einfühlsam abgebildeten Hauptdarsteller der Geschichte des Extasy sind überhaupt keine Freunde des profanen Einsatzes der Droge auf Parties. Yep...sorry.

Ein extrem gut gefilmtes und geschnittenes Forscherportrait über eine Droge, die eigentlich mal ein wirksames Mittel zur seelischen Öffnung war und jetzt als Partydroge nur noch ein lächerlicher Abklatsch dessen ist, was sie wirklich beantworten könnte und in manchen Labors auch noch tut: Was ist Zeit, Leben, Nähe, Liebe und was ist es nicht? Hundert Punkte für eine liebevolle, großartige Dokumentation.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 17. Mai 2014
Es geht in der Doku um Alexander Shulgin, der in den 70er Jahren MDMA synthetisiert hat. Sie lässt Shulgin, seine Familie und Freunde über Shulgins Beziehung zu seiner Arbeit sprechen und kommt ohne Wertung aus. Diese bleibt dem Zuschauer überlassen. Man sollte wissen, dass weder Ecstasy noch irgendwelche Kriminelle (wie der Titel m.E. suggeriert) im Mittelpunkt des Filmes stehen, da sonst die Erwartungshaltung verfälscht wird. Der Originaltitel "Dirty Pictures" ist deutlich besser, da sich dessen Sinn erst recht spät im Film erschließt und man unvoreingenommen zuschauen kann.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 25. März 2014
Der Titel und das Cover sind völlig irreführend und haben NICHTS mit dem Inhalt zu tun. Es handelt sich einfach um eine tolle Dokumentation bestehend hauptsächlich aus Interviews mit Alex Shulgin und seiner Frau. Beide haben im Laufe ihres langen Lebens nicht zuletzt aufgrund ihrer Erfahrungen mit Drogen tiefe Einsichten erlangt - wer genau hinhört wird auch erfahren warum man sich von Drogen lieber fernhält (Hint: Alex hat bei seiner tiefsten Erfahrung Angst bekommen - bei einer echten sprituellen Erfahrung hätte er ein VIEL größere Chance gehabt durch diese Angst durch zu gehen). Das dieser Film ab 18 Jahren ist ist aus meiner Sicht einfach absurd. Also Fans von Herrn Shulgin und am Thema Interessierte: kaufen, kaufen, kaufen!
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. Mai 2014
Als Einblick in das Leben, Wirken und Denken von Alexander Shulgin ist die Dokumentation sicherlich gut.
Doch um sich über Stoffe und ihre Wirkungsweisen zu informieren sollte man diese nicht hernehmen.

Alexander Shulgin spricht davon das es Rezeptoren "extra" für diese psychoaktiven Stoffe gibt (spezifiziert diesbezüglich auch nicht). Das ist ganz einfach falsch!

Drogen manipulieren ein oder mehrere vorhandene Neurotransmittersysteme wie z.B. Dopamin, Serotonin, Gaba, Glutamat, Anandamid, Noradrenalin, Acetylcholin, Adrenalin ect.- in dem sie die:

- Neurotransmitter-Ausschüttung anregen;
- Rezeptoren modulieren und so das anbinden der Botenstoffe verstärken oder vermindern;
- sie an die Rezeptoren direkt anbinden;
- die Neurotransmitter selbst modulieren so das diese ihre Wirkung verändern
- Transporter blockieren und so die Wiederaufnahme des NT in das Axon stören
- oder MAO's in ihrer Funktion beeinträchtigen, so das Botenstoffe länger im synaptischem Spalt verbleiben..

Was auch in verschiedenen Kombinationen dieser Beeinflussungen - je nach Droge - vorkommen kann.

Die Rezeptoren die angesprochen werden sind aber NICHT extra für diese Drogen da!
Auch das Endocannabinoid-System ist NICHT extra für THC da - wie es in Kifferkreisen noch die Runde macht - sondern für Anandamid. THC "passt" lediglich auf diesen Anandamid Rezeptor und moduliert Gaba so das es die Dopamin Ausschüttung anregt und nicht hemmt.

Auch sollte man sich bewusst machen das die romantische Betrachtungsweise der Hippies für psychoaktive Stoffe in diesem Film nicht zu kurz kommt. Was stellenweise wie eine Esoterik-Fachtagung anmutet die vor Spiritualität nur so "strotzt".

lg

Pasknalli
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. November 2012
Sehr hintergründig, eher eine Art Doku-Film, interessant jedoch m.M. nur für Leute die schon vorher Erkenntnisse mit dieser Materie erfahren haben. Trips sind nicht vordergründiger Filminhalt.
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am 23. November 2014
Leider nicht mein Fall! Habe mir etwas anderes vorgestellt. Deshalb eine neutrale Bewertung! War mir etwas zu trocken und langweilig
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 25. Oktober 2014
Insgesamt sehr informativ und sachlich. Nicht vergleichbar mit Cocain Cowboys. Zeigt die illegalisierung und dadurch Vernachlässigung eines interessanten Forschungsbereichs auf. Wenn ein 3h Gespräch unter Einfluss von MDMA 1 Jahr Therapie ersetzen kann, warum wird hier nicht intensiver geforscht?
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1 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. Dezember 2012
Intressanter Film hat mich echt Sockiert was da so
abgeht hätte ich nie gedacht . ist echt empfehlenswert
und künstig ist er auch.
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0 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. August 2012
Die Vorstellung und Beschreibung des Inhaltes klingt spannender als die Doku tatsächlich ist... Insgesamt zwar mal ein interessanter Einblick in die Entstehung der chemischen Drogen aber ich glaube, der Entwickler zeigt schon ganz nebenbei die 'Nebenwirkungen' hervor, weshalb man die Finger von sowas lassen sollte...;)
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