Das Buch beschreibt, wie es auch der Klappentext verspricht, "die praktischen Erfahrungen von EVA-Unternehmen" in den USA und Deutschland. Inhaltsverzeichnis: 1. EVA in Deutschland; 2. Die EVA-Revolution; 3. Wie EVA einen Motorenhersteller wieder in Fahrt bringt; 4. MVA: Der Maßstab für die Wertsteigerung; 5. Der Gewinn pro Aktie hat keine Aussagekraft - EVA zählt; 6. EVA in der Dienstleistungsbranche; 7. Aus Managern werden Eigentümer; 8. EVA und Banken; 9. Das EVA-Management-System; 10. EVA geht neue Wege; 11. Die Brücke zwischen Buchhaltung und EVA; 12. Wie ein Werkzeugmacher mit EVA zum High-Tech-Konzern wird. Der Stil ist flüssig und sehr plakativ. Das Buch ist ein wunderbarer Werbetext für EVA. Wer also Munition braucht, um seinen Vorstand von den Vorteilen von EVA zu überzeugen, wird hier sicherlich fündig. Wer aber fundierte Aussagen zum Einsatz von EVA in der betrieblichen Praxis erwartet, könnte enttäuscht sein. Bei den vielen Beispiele von Unternehmen, die durch die Einführung von EVA ihren Marktwert gesteigert haben, erfährt der Leser leider nicht oder nur am Rande, wie die Umsetzung von EVA dabei konkret funktioniert hat. Eine kritische Auseinandersetzung mit dem EVA-Konzept ist von einem Senior Vice President von Stern Stewart natürlich auch nicht zu erwarten. So erscheint EVA als das ultimative Management-Konzept ohne Alternative.