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Eckhart Tolle: Leben im Jetzt - aber wie? Teil 2
 
 

Eckhart Tolle: Leben im Jetzt - aber wie? Teil 2

 Freigegeben ohne Altersbeschränkung   DVD
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Produktinformation

  • Format: PAL
  • FSK: Ohne Altersbeschränkung
  • Studio: J. Kamphausen Verlag & Distribution
  • Erscheinungstermin: 15. März 2011
  • Produktionsjahr: 2010
  • Spieldauer: 102 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • ASIN: 3899013859
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 12.802 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

Atmosphärisch dicht und inspirierend wie nie zuvor: Wer Eckhart Tolle noch nicht live erleben konnte, wird durch die Mitschnitte der aktuellen Talks reichlich entschädigt. Er erfährt die unglaubliche Präsenz eines Weisheitslehrers, der - wie kein anderer - die Menschen anzieht: mit Würde, Bescheidenheit und einem unvergleichlichen Humor, der Herzen öffnet. Der Meister des JETZT führt unser Gedankenkarussel in die Stille und Weite des inneren Raumes jenseits von Zeit und Form und wird nicht müde, uns zu erinnern: Leben im Jetzt - das geht!


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28 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Helga König #1 HALL OF FAME REZENSENT TOP 10 REZENSENT
Dies ist der zweite Teil des DVD Vortrags von Eckhart Tolle zum Thema "Leben im Jetzt- aber wie?". Gehalten hat er diesen zweiten Vortragsteil in Hannover am 28.10.2010. Tolle wirkt noch gelassener als zwei Tage zuvor in Karlsruhe, wo er den ersten Teil seines Vortrags hielt.

Auch in Hannover spricht der Weisheitslehrer sogleich vom Jetzt und macht begreifbar, weshalb es so wichtig ist, seine Gedanken nicht mit Vergangenem oder Zukünftigem zu belasten, denn letztlich ist beides eine Illusion. Das Jetzt gilt es, so wie es ist, anzunehmen oder es zu verändern, falls dies möglich ist. Nicht empfehlenswert ist es, das Jetzt gedanklich zu problematisieren, vielmehr sollte man die Lebenssituationen aufmerksam beobachten, sie aber nicht beurteilen, sondern ihnen stille Aufmerksamkeit schenken. Worte und Handlungen, die uns verärgern sollen, sollten wir gelassen auf uns wirken lassen, nicht darüber nachdenken, sondern uns bewusst machen, dass die Formen des Moments sich immerfort verändern und wir uns von ihnen generell nicht beeindrucken lassen dürfen. Dies gilt für positive als auch für negative Ausdrucksformen.

Viel besser ist es, sich seines Innenraumes bewusst zu werden, der unabhängig von unserem Denken und unserem kleinen Selbst, das sich schnell verletzt fühlt, ärgert und abhängig macht von Verhaltensmustern Dritter, einfach existiert und darauf wartet, von uns entdeckt zu werden.

Dieser Innenraum, in dem die Stille und das Licht leben, besitzt eine Tiefe, die uns das Alltägliche, die Ängste, den Ärger als das erkennen lassen, was sie sind: die Tyrannei unserer Gedanken, die mit unserm Inneren nichts aber auch gar nichts zu tun haben.

Die Stille in unserem Innenraum, ist identisch mit der Stille des Universums und das Licht, das in dem Raum lebt, ist das gleiche Licht wie in anderen Menschen. Unser Körper ist veränderlich, ist eine von vielen Manifestationen des Lichtes, die kommen und vergehen. Das Licht selbst ist Gott, ist die Liebe, die von Anbeginn an in uns wohnt und auch dann noch besteht, wenn der Körper den Weg alles Irdischen gegangen ist.

Soweit ich Tolle begriffen habe, geht es darum, sich in allen Situationen seines Lebens der inneren Tiefe bewusst zu sein, die uns mit allem verbindet, was ist und die uns mit allem aussöhnt, auch mit Momenten des Jetzt, die uns nicht unbedingt gefallen wollen. Nehmen wir also das Jetzt so an, wie es ist und versuchen ihm das Beste abzugewinnen. Tolle sagt an einer Stelle seines Vortrags, dass die meisten Menschen immerfort denken, es würde noch etwas fehlen. In Wahrheit fehlt aber nichts. Alles ist in unserem Inneren vorhanden - nämlich die Stille-, um das Licht und die Liebe zu erkennen, die für die Lebendigkeit des Lebens sorgen. Das Licht und die Liebe sind identisch. Wir beginnen dies zu erkennen, wenn wir aufhören uns zu vergleichen und uns dabei in absurde Gedankenlabyrinthe verstricken.

Hüte man sich vor einem Selbstwert, der aus Gedanken besteht. Man scheitert an den fatalen Gedanken besser, größer und schöner sein zu wollen. Betrachtet man seine Mitmenschen als Personen, die über den gleichen hellen Innenraum verfügen, den man selbst in sich birgt, beginnt man das Eigentliche zu erkennen, das sich nicht interessiert für die kleinkarierten Gedankenmuster des verängstigten Selbst, sondern damit befasst, was fern ab von allem Unzulänglichen lebt und das Leben lebenswert macht: die Liebe.

Empfehlenswert.

Nachtrag zur Rezension, am 28.4.2011

Tolle sagt in Hannover, dass die Anzahl derer, die sich von einem falschen Selbst lösen, immer größer werde. Er sagt dies, obschon der Begriff der "ichzentrierten Gesellschaft" in aller Munde ist. Das finde ich so bemerkenswert, dass ich es in diesem Nachtrag noch kurz thematisieren möchte.

Überlegt man kurz, stellt man fest, dass wir es hier keinesfalls mit einem Widerspruch zu tun haben, denn der Begriff "ichzentrierte Gesellschaft" ist eine Zustandsbeschreibung, die verdeutlicht, dass man sich bereits von dieser Gesellschaftsform zu lösen beginnt und zwar, indem man den Zustand benennt. Der Begriff beinhaltet schon Erkenntnis und zeigt, dass man bereit ist, neue Wege zu gehen, Wege hin zu dem von Tolle benannten inneren Raum, in dem Stille herrscht- gemeint ist nicht Lärmlosigkeit- sondern Frieden, der sich aus Liebe speist, die das Grundkriterium dieses unendlichen Raumes ist.

Tolle ist kein Spinner, der die äußere Welt nicht sieht, sondern ein Weisheitslehrer, der aufzeigen möchte, dass ein Leben im Jetzt, das sich vom falschverstandenen Selbst befreit, einfach ein kreativeres Leben sein kann, in dem kein Raum vorhanden ist für das Denken in Feindschaftskategorien. Diese entstehen ausschließlich durch das Denken in den Begriffen "besser", "schöner" und "größer". Diese Begrifflichkeiten machen die Menschen und Gesellschaften krank. Die Werbebranche erwirbt mit diesem fatalen Denken ihren Profit, indem sie genau diese Begriffe einsetzt, um das Wunschdenken der kranken Egos hervorzukitzeln. Das ist eine Tatsache, die man zur Kenntnis nehmen muss.

Eine Umorientierung ist für uns alle offenbar nur möglich, wenn man Erkenntnis nicht im Kopf, sondern im inneren Raum sucht. Jeder ist das, was er von innen her ist. Keiner muss besser, schöner und größer sein als der andere, um er selbst zu sein.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Happyx TOP 50 REZENSENT
Essenzen aus diesem Vortrag:

Neuer als das Jetzt geht nicht. Die Aufmerksamkeit ganz im Jetzt, den Moment so zu nehmen wie er ist, alles akzeptieren, außer den Sturm eigener Gedanken: nur so entsteht der innere Raum, die Tiefe in uns, deren sich die meisten Menschen nicht bewusst sind. Weil sie an der Oberfläche gefangen sind, wo die wilden Gefühle brausen und dominieren, Winde, die einen vom inneren Selbst abhalten.

Wenn alle Formen fallen und man hinter diese Konstrukte blicken kann, entstehen Bewusstseinsebenen, deren Essenz aus Gefangenen Befreite zaubert, die sich lösen von alten Mustern, die uns täglich quälen. Natürlich ist die Form unserer Hülle in der Zeitabfolge festgelegt, trotzdem ist das dahinter liegende Sein unser eigentliches Leben, das sich nur losgelöst im Augenblick erfüllt.

Die wirkliche Realität von Zeit ist die Losgelöstheit derselben, das Aufblühen im Jetzt. Nur weil wir diese nicht so auffangen, gedanken-los, ja die aktuellen Momente ablehnen, entstehen Probleme. Zeit insofern existiert nicht, ihre Flucht davon wird zum Leben, das man ist. Die meisten verwechseln dies mit dem Leben, das sie haben. Es sind lediglich Gedanken, fernab vom wirklichen Leben, immer erfüllt von der problematischen Vergangenheit und der noch schwierigeren Zukunft. Ich habe kein Leben, ich bin das Leben und habe keine Probleme damit, ich lebe einfach.

Der Mensch sieht sich unbewusst als Problem, das gelöst werden muss. Je mehr ich darüber nachdenke, umso größer werden die Probleme. Sobald das zwanghafte Denkenmüssen an das Selbst schwindet, entsteht gedanken-befreite, erlösende Tiefe, die uns öffnet zum Wert der anderen hin. Der Dalai Lahma hat weder ein gutes noch schlechtes Selbstwertgefühl, er fühlt anders, von allen her zu allen hin.

Nicht alles etikettieren zu müssen, ist die Öffnung zur Schönheit überhaupt. In der Stille zu sein, ist das Lächeln des Buddha, es ist jener Satz, den Jesus meinte, zu uns allen gewandt: Ihr seid das Licht der Welt. Ein weiter Satz, den wir im Lärm der Welt, der Formen- und Formelhaftigkeit oft nicht mehr sehen. Wenn man zum Licht wird, erwacht jener Friede in allen Wahrnehmungen, der gleich ist bei allen, dem wir alle angehören. Ein leuchtender Friede, der sich vervielfältigt im Erleben anderer Menschen, der sich uns von jenen zurückspiegelt, die dies auch erkannt haben. Der Götterfunke nach Schiller: alle Menschen werden Brüder, wo dein sanfter Flügel weilt.

Im tiefsten Grunde sind alle Menschen Manifestationen des einen Bewusstseins. Im anderen sich zu erkennen, ist die Einheit des Seins. Kann man dieses Gefühl ständig in sich haben, es permanent leben? Nur, wenn man den Moment freundlich begrüßt, ihn als einzige Realität anerkennt. Die Form des Momentes verändert sich permanent, aber nicht die Aufnahme desselben. Dieses Gefühl tief zu erleben, die Öffnung hin zu allem, dies ist die Hingabe an das Leben. Was immer das Leben bringt, es willkommen heißen, das ist es. Ihn tief in sich fallen lassen: je mehr man all dies fühlt, es in sein Selbst vordringen lassen, umso stärker anerkennt man das Jetzt.

Die Gedanken verlieren die Fähigkeit, mich unglücklich zu machen. Zu wissen, dass alle Formen fallen, lässt einen zurückfallen ins Meer des Friedens, in dem Ruhe und Stille heute schon jenen Himmel bereiten, den Jesus gemeint hat. Die neue Erde lässt Egos oder besonders wichtige Gedanken bzw. Rechthabenwollen verschwinden, sie ist schon lange da: im Raum hinter unserem flüchtigen Gedankenbewusstsein. Dieses Jetzt geschieht nicht, es ist immer da, wartet von uns entdeckt zu werden, es ist die Stille, das Licht unseres Bewusstseins hinter der Formgebung.

Das äußere Leben ist ein Traum, der umso schöner wird, je mehr wir die Trennung zwischen Denken und Bewusstsein zulassen. Hier bin ich und dort sind meine Gedanken. Geben wir ihnen frei, und erleben wir uns so wie alle anderen: Lichter, die sich gegenseitig erhellen, sich als das fühlen, was wir sind: Bewusstwerdungen des Jetzt hin zu einem friedlichen Miteinander. Burkhardt Driest sagte exakt dies gestern Abend bei Markus Lanz, ein gewaltiges Ego hin zum Erkennen wahren Glücks im mitmenschlichen Miteinander. Ich bin gespannt auf sein Buch: Die Maikäfer und der Krieg
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einfach klasse 12. Mai 2012
eckhart tolle ist wirklich immer wieder eine freude!
die dvd vermittelt mir immer wieder gute einsichten ins hier und jetzt.
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