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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Die "Bibel" für alle, die abnehmen möchten!!!, 16. Mai 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Echt süß! Der Roman zum Verschlingen und Abnehmen (Taschenbuch)
Allen, die denken, "ach wieder so komische Diättips" sei hiermit gesagt: ES FUNKTIONIERT! Ich habe am Anfang selber so gedacht, aber schon nach kurzer Zeit 13(!) Kilo abgenommen. Und das ganz ohne das Gefühl, auf etwas verzichten zu müssen oder etwa zu hungern! Ich kann nur empfehlen, es einfach mal auszuprobieren. Abnehmen kann wirklich SO einfach sein!!!
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Die seelischen Hintergründe werden ignoriert, 23. Dezember 1999
Von Ein Kunde
Der Roman " Echt süß" schildert die Verwandlung der Diana Lowe von einer stark übergewichtigen Frau in eine schlanke , bezaubernde Schönheit. Die Autorinnen stellen am Beispiel ihrer Hauptfigur eine fettarme Ernährung vor, die die Pfunde relativ mühelos purzeln lässt. Was die fettarme Ernährung betrifft, so stimme ich mit ihnen darin überein, dass sie für die Gesundheit eines jeden Menschen von nicht zu unterschätzender Bedeutung ist. Was mich jedoch nachdenklich stimmt ist eine vorrangig einseitige Betrachtung äußerer Gesichtspunkte. Sobald Diana schlank und damit natürlich auch gleichzeitig wunderschön ist, liegen ihr die Männer zu Füßen. Nicht nur ihr Ehemann, der sie einst aufgrund ihrer Körperfülle demütigte und schließlich verließ, gerät wieder ins Schwärmen, sondern selbst die einflussreichsten und erfolgreichsten Männer in ihrem Umfeld werden um sie. Eine Ausnahme in diesem oberflächlichen Szenario scheint ihr späterer Freund, der Schauspieler Chris zu sein, der vorgibt, Diana schon immer wegen ihrer warmherzigen, offenen Art geliebt zu haben. Die Figur des Chris verliert für mich jedoch dadurch an Glaubwürdigkeit, dass er Diana erst dann seine Liebe gesteht als sie schlank ist und dass er sich vor dieser Zeit nur mit den Schönsten der Filmbranche verlustierte. Überhaupt wimmelt es in diesem Roman von attraktiven, topmodisch gekleideten, erfolgreichen Menschen. Subtil, gleich einem Werbeslogan, drängt sich dem Leser folgender Automatismus auf: Schlanksein gleichbedeutend mit schön, selbstbewusst und erfolgreich sein. Damit nähren die Autorinnen das von der Werbung tagtäglich suggerierte Klischee vom Gewinnertyp schlechthin. Wen wundert`s jetzt noch, dass auch Diana zur populären Karrierefrau avanciert. Die völlige Ausserachtlassung seelischer Aspekte hinsichtlich Dianas Fettsucht führt zu einer insgesamt oberflächlichen Betrachtung des Problems. Ist es nicht so, dass Diana deshalb so viel und so falsch isst, weil sie sich über einen Mangel an Liebe, Beachtung und Geborgenheit hinwegzutrösten versucht? Dass heutzutage so viele Menschen unter Übergewicht leiden, liegt nur bedingt an einer zu fetten Ernährung, die Hauptursache ist in einer tiefgreifenden, seelischen Bedürftigkeit des einzelnen zu suchen. Gerade weil sich die Menschen in unserer Leistungsgesellschaft so erschreckend von ihren Gefühlen entfernt haben und das äußere Funktionieren, einem Roboter gleich, oberste Priorität erlangt hat, weichen viele Menschen auf diverse Süchte aus, um ihr Leben überhaupt aushalten zu können. Jede Sucht impliziert eine Sehnsucht, nämlich die Sehnsucht nach völligem Angenommensein, nach Liebe und Geborgenheit. Schade, dass sich die Autorinnen dieses recht unterhaltsamen Romans auf die rein instrumentelle Hilfe zur Beseitigung von Diana Lowes Fettsucht beschränkt haben. Schade auch, dass das Aussehen als Voraussetzung für Liebe und Erfolg deklariert wurde.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
herrlich, absolut lesenswert, 12. Januar 2002
Das Buch ist einfach herrlich zu lesen. Sobald ich einmal angefangen hatte, konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen. Was eigentlich noch fehlt, ist ein Low-Fat-Rezepteteil im Anhang, denn der Roman motiviert doch sehr, diese 30%-Methode auszuprobieren. Ich wage zwar zu bezweifeln, daß einem dann die Männer gleich gruppenweise zu Füßen liegen, gebe aber zu bedenken, daß Menschen, die sich in ihrer Haut wohlfühlen, das auch ausstrahlen. Die Figur des Chris leidet in meinen Augen nicht darunter, daß er ihr erst am Ende, als Diana schlank ist, seine Liebe gesteht. Niemand würde jemandem, der in Leid, Selbstmitleid ertrinkt oder in persönlichen Katastrophen steckt, so etwas einfach mal eben so an den Kopf werfen. DAS wäre unglaubwürdig. Doch lest selbst. Diana ist durchweg sympathisch, wie sie einen teilhaben läßt an ihrem äußeren und inneren Wandel. Absolut lesenswert !
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