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Echos
 
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Echos

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4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)
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Wiedergabe   1. Kyrie 12:44 EUR 0,99
Wiedergabe   2. Durch Nacht und Flut 6:05 EUR 0,99
Wiedergabe   3. Sacrifice 9:30 EUR 0,99
Wiedergabe   4. Apart 4:18 EUR 0,99
Wiedergabe   5. Ein Hauch von Menschlichkeit 5:07 EUR 0,99
Wiedergabe   6. Eine Nacht in Ewigkeit 5:54 EUR 0,99
Wiedergabe   7. Malina 4:50 EUR 0,99
Wiedergabe   8. Die Schreie sind verstummt 12:42 EUR 0,99
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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
Die im November 2002 erschienene Single-Auskopplung "Durch Nacht und Flut" stellte für die meisten Fans eine große Enttäuschung dar; als zu poppig, für manche sogar zu kommerziell wurde dieser Song von der Mehrheit der treuen Hörer empfunden (von dem unglaublich schlechten Zeromancer-Remix erst gar nicht zu reden). Ein einmaliges Ereignis in der mittlerweile 13jährigen Lacrimosa Geschichte, denn abgesehen von den Fans, die seit „Elodia" den Bezug zur Weiterentwicklung von Lacrimosa verloren haben, hat es Tilo Wolff jedes Mal geschafft, das vorherige Album zu übertreffen und die Hörer aus neue zu überraschen und zu begeistern. So auch dieses Mal.

„Echos" entpuppt sich als das vermutlich beste Lacrimosa Album. Schon beim ersten Hören wird man überwältigt von der unglaublichen Tiefe des Gefühls, das in diesem Album steckt. Musikalisch betrachtet vielleicht das ruhigste Album, doch hier brodelt eine unglaubliche Kraft unter der Oberfläche, die dem ganzen eine faszinierende Dynamik verleiht. Die fast schon klassische Musik rangt sich um die überaus poetischen Texte und eröffnet mühelos einen tiefgehenden Zugang - mehr denn je stehen die Texte im Vordergrund, ihre emotionale Tiefe dringt tief in die Seele (und auch das Herz) und lässt niemanden unberührt.

Eine emotionale Kraft, die sich schwer mit Worten allein beschreiben lässt. Die Echos der Vergangenheit hallen wider in diesem Album, viel von Lacrimosas Ursprüngen ist zu spüren, diese unglaubliche Intensität des Gefühls kennzeichnete auch die frühen Alben „Angst" und „Einsamkeit" (wenn die Gefühle auch dort anders verarbeitet wurden, sowohl musikalisch als auch geistig). Auch musikalisch schlägt Tilo Wolff einen großen Bogen, beginnend bei Klassik oder auch Einflüssen des Barock über eine Art von Kammermusik bis zu modernen Musikformen wie die elektronischen Einflüsse in „Ein Hauch von Menschlichkeit"; seinem Ruf als „Mozart des 21. Jahrhunderts" kann wohl nichts besser untermauern als dieses Album. Ungewöhnliche, oder besser für Lacrimosa untypische Instrumente sind zu finden, Spinett, Besenschlagzeug, Xylophon; vor allem die Gambe (eine Art Vorläufer des Cello) weiß zu faszinieren.

Das 13minütige Instrumentalstück „Kyrie" (lediglich mit Chor) führt als Ouvertüre ein in die tiefe Gefühlswelt, die Reise endet mit dem Requiem „Die Schreie sind verstummt" (beide Songs sind übrigens gleich lang). Dieser Song ist ein absolutes Meisterwerk und zweifellos einer der Höhepunkte in Tilo Wolffs Schaffen. Ein Song, der nicht nur alles vereint, was Lacrimosa musikalisch und inhaltlich ausmacht (und das von den Anfängen bis heute); nie gab es einen Song, der so berührt.

„Echos" ist nicht ein Konzeptalbum wie „Fassade" es war, dennoch sind die Songs untereinander thematisch verbunden, das Album ist durch Untertitel (Suche, Hingabe, Bitterruf) strukturiert. Auch wenn der Vergleich nicht ganz treffend ist, so fühlte ich mich doch an Dantes Reise (in „Die göttliche Komödie") erinnert, Himmel und Hölle, Schmerz und Liebe, Freude und Ernüchterung, alles ist in diesem Album vereint.

Besonderes Augenmerk ist auch auf das Cover zu legen, das ebenso wie die Single in einer Art „Breitwandformat" präsentiert wird, schwarze Balken säumen das faszinierende gezeichnete Bild: Nicht wie üblich in schwarz/weiß, sondern leicht vergilbt wirkend, wie auf einem alten Gemälde, tritt der Lacrimosa Clown auf einem majestätischen Schiff eine Reise (wie eben Dante) an. Das Booklet ist ähnlich antik gestaltet, mit einer Schrift, die leider extrem schwer lesbar ist.

Der einzige Schwachpunkt des Albums ist „Durch Nacht und Flut", musikalisch immer noch etwas fehl am Platze wirkend, zu offensichtlich wirkt die Aufbruchsstimmung musikalisch umgesetzt. Dennoch entfaltet dieser Song in den Albumkontext eingebettet eine andere Wirkung, der Zugang ist einfacher und somit die Konzeption des Songs besser nachzuvollziehen. Auch wird deutlicher, warum dieser Song als Singleauskopplung eine Brücke zwischen den Alben bildet. (Eine notwendige Brücke, da „Fassade" ein in sich geschlossenes Album war, ist der erste Song von „Echos" keine Anknüpfung an den letzten Song des vorhergehenden Albums, wie es sonst stets der Fall war.)

Lacrimosas achtes Album ist ein Meisterwerk, wie man es in dieser Form noch nicht gehört hat, mit Worten allein nicht zu erfassen. „Echos" als ein Spiegelbild der Seele, ein Reise in die tiefsten Gefühlswelten - wer kann da widerstehen?

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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Das Beste von Lacrimosa! 17. September 2010
Format:Audio CD
Ich besitze bereits sämtliche Lacrimosa-CDs und bin auch ein dementsprechender Fan dieser aussergewöhnlichen Band...
Echos war die letzte CD die noch in meiner Sammlung fehlte...
und ich muss ehrlich sagen, ich habe mir wohl das Beste zum Schluss aufgehoben!
Was Lacrimosa hier abliefert ist einfach unbeschreiblich!
Allein das erste Lied Kyrie ist derart bombastisch und mitreisend dass es mit nichts anderem vergleichbar ist! Göttlich würde es am ehersten beschreiben...
Dieses Album ist wohl das ruhigste und klassischste Album der Band... was mich aber umso mehr freut, da ich sowieso die ruhigen, traurigen Lieder von Lacrimosa am liebsten mag!
Fazit: Kaufen! Ob Lacrimosa-Neuling oder alter Hase, dieses Album muss man haben... und lieben... 6 Sterne!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Fantastisch 14. Oktober 2005
Von mary
Format:Audio CD
Wieder ein tolles Album von Lacrimosa. Schon der Einstieg mit „Kyrie" fesselt sofort. Lacrimosa machen definitiv keine Musik zum „einfach-nebenher-hören". „Durch Nacht und Flut" und „Malina" gehen mit ihrer eingängigen Melodie sofort ins Ohr. Die anderen Liedern sind auch wunderschön. Vor allem „Die Schreie sind verstummt" ist ein unbeschreiblich gutes Lied .. textlich sowie musikalisch.
Das Album ist nur empfehlenswert!!!
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Die neuesten Kundenrezensionen
gothic vom feinsten
ich habe im laden in die cd reingehört und sie seit dem nicht mehr losgelassen. selten hat mich musik so schnell und so nachhaltig fasziniert. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. Februar 2004 von Claudia Hercher
Nur ein Echo aus besseren Zeiten
Lacrimosa bestach immer durch eine bombastische Mischung aus klassischen und verschiedesten modernen "Klanggenres". Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. November 2003 von mstaway
Positiv überrascht
Echos ist die erste Lacrimosa-Scheibe seit der Stille, die ich mir angeschafft habe. Einfach, weil sie mir erheblich besser gefallen hat als die (meiner Meinung nach) drucklose... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. Mai 2003 von Librarian
Nichts neues von Lacrimosa
Dies ist das erste Album seit Inferno, das keine fünf Sterne von mir bekommt. Warum es dann gleich zwei weniger sind?

1. Lesen Sie weiter...

Veröffentlicht am 5. März 2003 von Duffy Duck
kein Meisterwerk mehr
Ich gebe zu, ich habe viel erwartet vom neuem Larimosa-Album. Seit dem ersten Album "Angst" ist eine sehr schöne musikalische Weiterentwicklung zu erkennen - seit Anne Nurmi... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. Februar 2003 von Hans Maulwurf
Das Beste, was Tilo und Anne bisher herausgebracht haben
Gestern stolperte ich über das Album beim Stöbern im CD-Regal. Es lief dann die ganze Nacht... und ist einfach das Beste, was Lacrimosa bisher herausgebracht hat. Lesen Sie weiter...
Am 5. Februar 2003 veröffentlicht
Ein absolutes Meisterwerk
Ehrlich gesagt, ich bin erst seit kurzem ein Anhänger der Musik von Lacrimosa. Doch ich habe bereits alle Alben von vorne bis hinten genossen und muss sagen, dass Echos meiner... Lesen Sie weiter...
Am 31. Januar 2003 veröffentlicht
Schauderhaft
Den Lobeshymnen kann ich mich nun wirklich nicht anschliessen. Die alten Lacrimosa Platten fand ich wirklich gut, diese karg inszenierten Platten lassen einem die Gänsehaut... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. Januar 2003 von Wolfsheim
Das beste von Lacrimosa, das es bis jetzt gibt!
Noch nie war Lacrimosa so rund, so gut! Eine CD zum Versinken,Abheben und Wegfliegen. Für alle Fans ist es sowieso normal die Scheiben ungehört zu kaufen, denn... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. Januar 2003 von Ulrike
kompositorische Meisterleistung
Das neue Album von Lacrimosa hat Tilo Wolff fast im Alleingang geschaffen. Und ich kann nur sagen: Es ist dem Album offensichtlich bestens bekommen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. Januar 2003 von Siegfried Kunisch
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