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Das Echolot. Ein kollektives Tagebuch. 4 Bände in Schuber.: 4 Bde.
 
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Das Echolot. Ein kollektives Tagebuch. 4 Bände in Schuber.: 4 Bde. [Gebundene Ausgabe]

Walter Kempowski
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe
  • Verlag: Knaus; Auflage: N.-A. (1993)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3813520994
  • ISBN-13: 978-3813520996
  • Größe und/oder Gewicht: 23,2 x 19,6 x 16 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 182.707 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Autorenportrait

Walter Kempowski wurde 1929 in Rostock geboren, 1948 von einem sowjetischen Militärtribunal zu 25 Jahren Zuchthaus verurteilt, von denen er acht Jahre in Bautzen verbüßte. Er lebt und arbeitet in Nartum bei Bremen. Mit seiner neunbändigen Deutschen Chronik, zu der Romane wie "Tadellöser & Wolff" (1971), "Ein Kapitel für sich (1975), "Aus großer Zeit" (1978), "Herzlich willkommen" (1984) gehören, wurde Kempowski zum Bestsellerautor und Chronisten des deutschen Bürgertums


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Erschuetternd 16. März 1999
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Ueber 3'000 Seiten, ohne ein einziges Wort des Autors. Nur Briefe, Auszuege aus Tagebuechern, Erlasse, Zeitungsberichte, etc. Januar und Februar 1943. Tag um Tag. Eine Katastrophe nach der anderen.Was sagt man zu dem Brief eines jungen Mannes:"Mutter, sie haben mich heute morgen zum Tode verurteilt." Briefe von der Front, die die Lieben in der Heimat beruhigen wollen. Und die Verfasser wussten welche geringe Ueberlebenschancen sie selbst hatten. Die Kaltschnaeuzigkeit eines Sven Hedin. Die Unbetroffenheit eines Thomas Mann, der im sicheren Californien sass. Die Propaganda von Goebbels. Und ueber allem der unfassliche Schrecken von Stalingrad.Diese Tagebuecher erzaehlen vom Volk, wie es damals lebte und dachte. Jegliche grossartige historische Aufarbeitung verblasst dagegen. Diese Tagebuecher sind ein Alptraum, der einen nie wieder loslassen wird.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
kein gelehrtes Buch "über" das Thema kann die gleiche Nähe und Tiefe des Einblicks in die Gefühle und das Denken der Menschen damals vermitteln. Ein Blick in die Köpfe von Tätern und Opfern, Widerständlern und Desinteressierten, Führertreuen und Exilierten, Deutschen aber auch Russen, Amerikanern und Engländern (es war nicht nur Stalingrad sondern auch die Konferenz von Casablanca und das Ende in Nordafrika), Göbbels, Sophie Scholl, Churchill, Roosevelts Adjutant usw. Manches mag unnötig sein aber darüber kann man ja weglesen - das nebeneinander all der Stimmen, inklusive erbitterte briefliche Kleinkriege zwischen Literaten und missgünstigen Kollegen während ringsum die Welt untergeht, ergibt ein einmaliges Bild.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Man wird doch wohl noch dicke Bücher schreiben dürfen, sagte Kempowski in einem Fernsehinterview.
Und er schrieb dicke Bücher.
Und dann war er das Echolot.
Dort, wo die Gelegenheitsbelehrer, die Immerbesserwissenden und danziger Sprachschwurbler preisverdächtige Sätze schmieden, schweigt Kempowski und sammelt, komponiert und lässt sich dafür verspotten.
Das ist doch alles keine Schriftstellerei.
Doch durch sein Schweigen findet er eine Sprache. Die uns Anstrengung abverlangt. Und Hören.
Es ist die Sprache unseres Landes.
Er ist der Übersetzer unserer Geschichte.
Logopäde der kollektiven deutschen Zunge.
Auf dass sie nie verstumme.
Ein Dorfschullehrer.
Hat den Stoff bemeistert.
Uns zu belehren.
Lesen!
Lesen!
ALLES von Kempowski lesen.
Vergesst Grass!
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