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61 von 68 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Beim ersten Anhören "naja", aber dann..., 24. September 2007
Also, ich bin sozusagen ein Foo Fighters Fan der ersten Stunde, da ich seit dem Erscheinen des ersten Albums im Jahre 1995 mit Freude die Musik der Foo Figters höre. Ich fand bisher jedes Album echt klasse. Deshalb hatte ich mich auch riesig auf das neue Album gefreut. Vor allem nach dem Vorgeschmack von "The Pretender", was ein echt geiles Stück ist! Nun muss ich sagen, dass ich nach dem ersten Anhören etwas enttäuscht war, denn es klang wie eine zusammen gemischte Auflage des letzten Albums "In Your Honor", bei welchem es ja eine laute und eine nicht so laute Scheibe gab. Diesmal waren beide Seiten auf einer Scheibe vereint, was im ersten Moment nicht wirklich nach Weiterentwicklung aussah.
Doch nach dem zweiten Anhören war es schon interessanter. Und jetzt, nachdem ich das Album ein drittes Mal gehört habe, und zwar auch noch in vollkommener Ruhe und mit Kopfhörern, wo ich mich voll und ganz auf den Klang der Musik und Dave's Stimme konzentrieren konnte, bin ich wirklich vollauf begeistert! Die Stücke klingen wirklich erste Sahne! Egal ob langsame oder schnellere Stücke. Besonders haben es mir die Stücke "The Pretender" und "Stranger Things Have Happened" angetan. Diese könnten zwar unterschiedlicher nicht sein, da das eine recht brachial und laut, das andere dagegen umso sanfter und leiser daherkommt, aber diese Stücke spiegeln das komplette Album in seiner Vollkommenheit wider. Es ist ein richtiges Klangerlebnis, wie Dave seine Stimme förmlich spielerisch einsetzt.
Und noch eine kleine Anmerkung an die ich-bin-enttäuscht-denn-ich-habe-ein-Album-wie-die-ersten-beiden-erwartet-Fraktion: ihr solltet hierbei bedenken, dass das erste Album ein Soloprojekt von Dave war. Das heißt, er hat die Lieder allein komponiert und eingespielt. Und auch beim zweiten Album, als es mittlerweile eine Bandbesetzung gab, waren die meisten Songs bereits von Dave komponiert. Doch ab dem dritten Album, als dann auch noch zwei neue Bandmitglieder kamen, wurden erstmals viele - wenn nicht sogar alle - Songs als Band gemeinsam komponiert. Da ist es nur logisch, dass jeder ein paar andere Ideen hat und diese dann auch einfließen. Deshalb wird es kein Album mehr wie die ersten beiden geben. Viele beschweren sich, das Album würde zu sehr "Mainstream" oder "radiotauglich" klingen. Aber dann frage ich mich, warum ich auf den normalen Radiosendern eigentlich nie die Foo Fighters höre, stattdessen aber ständig Lieder wie "When September Ends" von Green Day, die ja nun eigentlich hart gesottene Punkmusiker sind?!
Alles in allem lässt sich sagen, dass das Album meiner Meinung nach wirklich sehr gelungen und somit jedem zu empfehlen ist, der auf gute Rockmusik - auch mal mit weicheren und leiseren Tönen - steht! Diese Platte ist eine echte Empfehlung und bekommt deshalb von mir ohne Bedenken die 5 Sterne!
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21 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
FOO FIGHTERS - ECHOES, SILENCE, PATIENCE & GRACE - Gewohnt starkes Album der Foos, 3. Oktober 2007
Seit ihrer Gründung im Jahr 1994 stehen die FOO FIGHTERS für punkig angehauchten Alternativ-Rock der besonderen Art. Daran änderte sich auch nach ihrem Ausflug in die Welt der Akustik-Gitarren (die zweite CD von IN YOUR HONOR und SKIN AND BONES) nichts. Auf ECHOES, SILENCE, PATIENCE & GRACE zeigen sich DAVE GROHL (Gesang & Gitarre), CHRIS SHIFLETT (Gitarre), NATE MENDEL (Bass) und TAYLOR HAWKINS (Schlagzeug) sowohl rockig als auch ruhig - häufig sogar beides in einem Stück.
THE PRETENDER beginnt das Album direkt mit eine Knaller-Rock-Song, der an die glorreiche Tradition von FOO-Rockern wie EVERLONG, MONKEY WRENCH oder aber BEST OF YOU anknüpft.
LET IT DIE verbindet dann die beiden Seiten der FOOs mit einander - die ruhigen Strophen werden dabei immer wieder (mal länger, mal kürzer) von rockigen Parts durchbrochen.
ERASE / REPLACE zeigt DAVE GROHL & Co. wieder von ihrer harten Seite, dabei aber immer mit dem typischen Sinn für Melodie.
LONG ROAD TO RUIN könnte in dieser Form auch von BRUCE SPRINGSTEEN stammen, aber das sollte die FOO FIGHTERS-Fans nicht abschrecken, der Song ist einfach zu gut und wahrscheinlich würde sich der BOSS wünschen, einen solchen Rocksong zu schreiben.
COME ALIVE macht dann im Wechselspiel von Laut und Leise weiter, wie es bereits bei LET IT DIE so wunderbar funktioniert hat.
STRANGER THINGS HAVE HAPPENED ist ein wunderschönes Akustik-Stück mit tollem Solo, das man den Jungs vor ein paar Jahren noch nicht zugetraut hätte, aber spätestens seit der Erfahrung von IN YOUR HONOR und SKIN AND BONES wissen die Vier, dass sie auch auf akustischen Instrumenten ihre Fans überzeugen können.
CHEER UP BOYS (YOUR MAKE-UP IS RUNNING) kommt beschwingt rockig daher, ganz so bierernst, wie es der Songtitel bereits suggeriert.
SUMMER'S END ist wieder einer dieser lässigen kleinen Rocksongs, die DAVE GROHL immer so nebenbei aus dem Ärmel zu schütteln scheint, dass man sich schon fragt, wie er das wohl macht, denn bei mehrfachem Hören des Albums fällt einem dann immer auf, wie sehr man sich über eben diesen kleinen Song freut.
BALLAD OF THE BEACONSFIELD MINERS ist ein reines Instrumentalstück nur vorgetragen auf der Akustik-Gitarre, dabei zeigen die FOOS, dass sie ihre Instrumente wirklich beherrschen.
STATUES könnte auch von ELTON JOHN (in seinen guten alten Tagen aus den 70er Jahren) stammen, der Song wird vom Piano und leisen Streichern im Hintergrund getragen, passt überraschend gut zu den FOO FIGHTERS.
BUT, HONESTLY beginnt nur mit einer Akustik-Gitarren-Untermalung, ehr der Song sich nach etwas mehr als der Hälfte dann zu einem typischen FOO FIGHTERS-Rock-Song, mit der entsprechenden Attitüde entwickelt.
Mit der Pianoballade HOME schließt das Album sehr besinnlich. DAVE GROHL zeigt dabei einmal mehr, dass er nicht nur shouten sondern auch richtig gut und emotional anrührend singen kann.
Im Ganzen betrachtet kommt das Album vielleicht ein wenig verhaltener daher, als noch die letzten Studio-Alben (mal abgesehen von der zweiten Disc von IN YOUR HONOR), dafür kann man die Entwicklung der Musiker genau erkennen, die sich nun nicht mehr nur auf rockende und möglichst laute Rocksongs konzentrieren, sondern auch die verschiedenen Facetten dazwischen ausloten. Das kann für den ein oder anderen Fan schon mal "zu wenig Rock" sein. Die Songs sind aber alle sehr gut geschrieben, schön instrumentiert und überzeugend vorgetragen, egal ob auf akustischen oder elektronischen Gitarren bleiben sie immer unverkennbar FOO FIGHTERS - und das ist auch gut so.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Zweitbestes Album des Jahres, 9. Februar 2008
Ich muss sagen, die Foo Fighters haben hier wieder mal ein Hammer Album hingelegt! Nach Limbo Messiah der Beatsteaks das beste des Jahres! Sie sind etwas berechenbarer geworden, aber nicht unbedingt weniger hart, trotz Songs wie "Statue" und "Home".
Hier meine Wertung zu den einzelnen Songs:
1. Pretender: 10/10; Erste Singleauskopplung, zurecht: Rockt einfach voll ab und der Clip ist auch voll Hammer!
2. Let It Die: 10/10; Fängt ruhig an und steigert sich immer mehr in seiner Lautstärke, am Schluss geht es voll ab.
3. Erase/Replace: 10/10; Rockt von Anfang bis Ende durch, Hammer Song mit eingänigem Refrain.
4. Long Road to Ruin: 10/10; Guter Song, ein richtiger Ohrwurm, rockig-poppig, einfach super!
5. Come Alive: 10/10; Echt stark, vom Prinzip her wie "Let It Die", steigert es sich immer mehr, gefällt mir sogar noch etwas besser.
6. Stranger Things Have Happened: 10/10; Das erste ruhige Stück des Albums, nur mit der akkustischen Gitarre und Dave Grohl's Stimme fliesst es dahin, sehr schön und sehr eingängig!
7. Cheer Up, Boys (Your Make Up Is Running): 9/10; Wieder lauter und rockiger, nicht ganz so stark wie die ersten sechs Songs aber immer noch spitze.
8. Summer's End: 9.5/10; fängt wieder etwas ruhiger an und wird plötzlich lauter, Hammer! Geht schnell ins Ohr!
9. Ballad of the Beaconsfield Miners: 9/10; nur etwas für Liebhaber der akkustischen Gitarre, auch wird nicht gesungen, mir gefällts!
10. Statues: 7/10; ruhiger Song, leider gleichzeitig auch der Schwächste des Albums, aber wenigstens muss sich der schlechteste Song eines Foo Fighters-Album nicht vor den Besten vieler anderer Künstler verstecken.
11. But, Honestly: 10/10; Am Anfang eher ruhige Musik, aber Dave Grohl geht schon jetzt ab, zumindest im Refrain, gegen Ende wird auch dieser Song wieder lauter! Grandios!
12. Home: 8/10: Wieder leise, wie Statues, wieder mit Unterstützung des Pianos und wieder ein schwächerer Song, geht einfach nicht genug ab, ist aber noch etwas besser als Statues.
Fazit: Vor allem die ersten 6 Songs sind spitze, es ist aber auch nachher noch spitze, beim ersten Anhören denkt man vielleicht: "Gut aber irgendwie fehlt was!", genau das was fehlt, findet man beim späteren Anhören.
Absolute Kaufempfehlung!
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