SUBSONIC PARK - "Echoes From Inside"
Gut 18 Monate nach dem Debüt unter dem Projektnamen SUBSONIC PARK legen Gariel Le Mar und Alex Azary nach und bringen mit "Echoes From Inside" ihren zweiten Longplayer an den Start. Auf eine stilistische Neuausrichtung haben die beiden Veteranen des Ambient-Genres bewußt verzichtet, statt dessen versuchen sie mit den neuen Tracks ihre Vorstellung von Deeper Ambient Dub-Tech zu konkretisieren und den Brückenschlag zwischen Homelistening und Clubsounds zu festigen. Auffällig ist, daß sie hier im Vergleich zum Erstling "Inner City Codes" von 2008 deutlich näher an gängigen Szene-Standards bleiben und auf experimentelle Sound-Komponenten fast vollständig verzichtet wurde. Die Beschränkung auf verschiedene Dub-Parts, Flächensounds, gerade Drums und konventionelle Arrangements wird dann auch zur Schwäche der neuen Scheibe, die so genauso Anfang der 90er Jahre hätte entstehen können. Verstärkt wird diese reizarm-konservative Wirkung noch durch die lange Laufzeit der Stücke, die zwischen sieben und zehn Minuten liegt. Positiv in Erscheinung treten dann letztlich auch nur die Remixes, bei denen Dritte Hand anlegen durften. Brendon Moeller und Aku Aku deuten an, was mit etwas Intensität aus den Tracks hätte werden können.