Kurzbeschreibung
Irland in den fünfziger Jahren: Drei Kinder aus völlig unterschiedlichen Familien wachsen in dem kleinen Küstenort Castlebay auf. Clare träumt davon, durch fleißiges Lernen dem engen Städtchen zu entfliehen. David will ein berühmter Arzt und Spezialist werden. Und Gerry möchte einfach nur Erfolg und Ruhm. Im Laufe der Jahre müssen die drei erkennen, dass sich nicht alle Träume aus Kindertagen erfüllen, doch das Echo ihrer Vergangenheit wird für sie stets allgegenwärtig sein.
Klappentext
Irland in den fünfziger Jahren: Drei Kinder aus völlig unterschiedlichen Familien wachsen in dem kleinen Küstenort Castlebay auf.
Clare träumt nur davon, durch Lernen dem engen Städtchen zu entfliehen. David will ein berühmter Arzt und Spezialist werden. Und Gerry will einfach nur Erfolg und Ruhm.
Im Laufe der Jahre müssen alle drei erkennen, daß sich nicht alle Träume aus Kindertagen erfüllen, doch das Echo ihrer Vergangenheit wird für sie stets allgegenwärtig sein.
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
Über den Autor
Maeve Binchy wurde in Dublin geboren, studierte Geschichte und arbeitete als Lehrerin. 1969 ging sie als Kolumnistin zur Irish Times. Sie hat zahlreiche Romane, Kurzgeschichten und Theaterstücke geschrieben. Ihre Romane, darunter "Der grüne See", "Die irische Signora" und "Ein Haus in Irland" wurden in England, den USA und in Deutschland zu Bestsellern. Auch "Cathys Traum", "Wiedersehen bei Brenda" und "Insel der Sterne" landeten gleich nach Erscheinen sofort ganz oben auf den internationalen Bestsellerlisten.
Auszug
Sie nannten die Echohöhle auch »Brigid's Cave«, und wenn man seine Frage laut genug in die richtige Richtung schrie, erhielt man anstatt eines Echos eine Antwort. Im Sommer drängelten sich dort Mädchen, die ihre Fragen hineinriefen. Mädchen, die ihre Ferien in Castlebay verbrachten und wissen wollten ob sie einen Jungen abkriegen würden oder ob Gerry Doyle dieses Jahr wohl Augen für sie haben würde. Clare fand es verrückt, daß sie der Höhle ihre Geheimnisse anvertrauten. Ganz besonders, da Leute wie ihre Schwester Chrissie und deren Clique oft zur Höhle gingen und nur darauf lauerten, daß jemand intime Fragen stellte. Dann wollten sie sich vor Lachen ausschütten und erzählten es überall herum. Niemals, sagte Clare, auch wenn sie noch so verzweifelt wäre, würde sie dem Echo eine Frage stellen. Weil es dann kein Geheimnis mehr wäre. Aber dann ging sie doch dorthin, denn sie wollte erfahren, wie der Geschichtswettbewerb ausgehen wurde. Aber das war etwas anderes.
Es war etwas anderes, weil es Winter war und im Winter kaum Urlauber nach Castlebay kamen. Und es war auch deshalb etwas anderes weil es nicht um Liebe ging. Außerdem war es angenehm, von der Schule über die Cliff Road nach Hause zu gehen; man mußte sich nicht mit jedem, der einem unterwegs begegnete, unterhalten, sondern konnte das Meer betrachten. Und wenn sie schon diesen gewundenen Weg auf dem all die Warnschilder standen, wählte, dann konnte sie ebensogut in der Höhle rasch ihre Frage stellen und am Strand entlang und über den befestigten Treppenweg wieder zurückgehen. Sie wäre in der gleichen Zeit zu Hause, wie wenn sie auf der Straße ging, wo sie sich mit allen möglichen Leuten unterhalten mußte
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.