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Val McDermid gelingt diese Spannung in ihrem neuen Roman paradoxerweise ganz einfach ausgerechnet dadurch, dass sie die neuen Methoden der Kriminalistik in ihre Handlung mit einbezieht. Durch die neuen Möglichkeiten etwa der DNA-Analyse ermuntert, rollt die Polizei des verschlafenen Universitätsstädtchens St. Andrews alte Fälle wieder auf, darunter auch den von Rosemary Duff, die in einer Winternacht vor 25 Jahren, am 16. Dezember 1978, von vier betrunkenen Studenten sterbend und blutüberströmt im Schneetreiben aufgefunden wurde. Damals ermittelte die Polizei gegen die Gruppe, allerdings ohne Erfolg. Allerdings hatte sich das Leben der Kommilitonen danach dennoch drastisch verändert. Denn in St. Andrews waren die vier Freunde auch ohne Beweise als Täter abgestempelt und von den Bewohnern des Ortes gemieden worden.
Nach einem Vierteljahrhundert haben es die einstmaligen Jugendfreunde geschafft, sich ein halbwegs normales Leben aufzubauen. Aber jetzt zieht ein neuer Mörder umher, der in einer Form von Selbstjustiz den Ex-Studenten nach dem Leben trachtet. In welchem Verhältnis steht der rätselhafte Unbekannte zu den Ereignissen damals? Dieser Frage geht McDermids Echo einer Winternacht in einem grandios entwickelten Spannungsbogen nach. Fesselnder geht es nicht. --Stefan Kellerer
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
29 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Wieder ein absolutes MUSS für jeden Val McDermid-Fan!,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Echo einer Winternacht: Roman (Gebundene Ausgabe)
Ich habe bisher alle Bücher von Val McDermid gelesen. Auch dieses Buch hat mich wieder von Anfang an in den Bann gezogen.Worum geht es diesmal? Das Buch spielt in 2 Zeitebenen, 1978 und 25 Jahre später im Jahr 2003: Der erste Teil beginnt im Dezember 1978; Vier Studenten machen in der schottischen Universitätsstadt St. Andrews eine furchtbare Entdeckung: Auf dem Nachhauseweg von einer Party stolpern Alex Gilbey und seine drei Freunde im Schneetreiben zufällig über die schwer verletzte Kellnerin Rosie Duff. Sie versuchen ihr zu helfen und ihr Leben zu retten, doch ihre Hilfe kommt zu spät. Die Studenten geraten unter Mordverdacht, obwohl die Polizei ihnen nichts nachweisen kann. Und sie werden diesen Verdacht 25 Jahre lang nicht mehr los. Der zweite Teil des Buches im Jahr 2003: Eine Sonderkommission der Polizei wird gegründet. DNA-Analysen sollen u.a. den Fall Rosie Duff endlich aufklären helfen. Die vier ehemaligen Studenten hoffen jetzt von der Last des Verdachts befreit zu werden und ihre Unschuld beweisen zu können. Doch zwei von ihnen kommen unter mysteriösen Umständen ums Leben. Dabei sorgen der 25. Todestag von Rosie Duff und ein unehelicher Sohn von ihr für zusätzliche Spannung. Die Übriggebliebenen versuchen nun auf eigene Faust herauszufinden, wer nach 25 Jahren verhindern will, dass die Wahrheit ans Licht kommt und der wahre Mörder entdeckt wird. Mysteriös auch: die Polizei hält sich merkwürdig bedeckt und wichtiges Beweismaterial ist plötzlich verschwunden. Wie gewohnt gelingt es Val McDermid mit der oft aufwühlenden und erschütternden Schilderung der einzelnen Charaktere der vier Studenten und ihres Umfeldes in beiden Zeitebenen den Leser durchgängig zu faszinieren und neugierig auf den Schluss zu machen. Langeweile kam bei mir nie auf. Ich hatte selbst einen bestimmten Tatverdächtigen, während ich das Buch las, allerdings, Val McDermid wäre nicht Val McDermid, wäre der Schluss nicht nur für mich eine gro0e Überraschung. Fazit: Spannender und sehr empfehlenswerter Krimi! Allerdings etwas anders als die anderen. Auf jeden Fall aber wieder ein absolutes MUSS für jeden Val McDermid-Fan! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
19 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Überraschende Wendungen und Falsche Fährten...,
Von Steffi (Heilsbronn, Bayern Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Echo einer Winternacht: Roman (Gebundene Ausgabe)
Dies ist meine erste Rezension und ich hatte bisher von Val McDermid noch nichts gelesen. Doch dieses Buch hat mich von Anfang an gefesselt, nach den ersten Seiten wollte ich es gar nicht mehr aus der Hand legen. Die Geschichte an sich ist schnell erklärt, im Dezember 1978 machen vier Studenten im schottischen Universitätsstädtchen St. Andrews eine grausige Entdeckung: Während eines heftigen Schneetreibens auf dem Nachhauseweg von einer Party stolpern Alex Gilbey und seine Freunde über den blutüberströmten Körper der jungen Kellnerin Rosie Duff. Jede Hilfe kommt zu spät. Die Studenten geraten unter Verdacht, auch wenn die Polizei Ihnen nichts nachweisen kann. Der zweite Teil des Buches spielt fünfundzwanzig Jahre später, also im Jahr 2003. Durch neue DNA-Analysen soll der Fall Rosie Duff und andere ungelöste Fälle wieder aufgerollt und nun zu einem Täter bzw. Urteil führen. Auch die Studenten von damals hoffen damit ihre Unschuld zu beweisen. Als nacheinander zwei von Ihnen unter mysteriösen Umständen sterben, versuchen die beiden Übriggebliebenen herauszufinden wer hinter ihnen her ist und warum die Polizei ihre Warnungen in den Wind schlägt. Das Buch zeichnet sich durch überraschende Wendungen und einen bis zum Schluss nicht eindeutig zu identifizierenden Täter aus. McDermid beschreibt jede ihrer Charaktere detailgenau und überlässt es ansonsten dem Leser sich auf manche Geschehnisse in dem Buch einen Reim zu machen. Ich hatte selbst mindestens 3 verschiedene Tatverdächtige während ich das Buch las, allerdings hätte ich mit diesem Ende und mit diesem Täter auf keinen Fall gerechnet. "Echo einer Winternacht" ist ein herausragendes Buch, bei dem man mit den einzelnen Charakteren leidet, lacht und weint zugleich. Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der auf anspruchsvolle Krimis und Spannung bis zur letzten Seite steht. Sie werden nicht enttäuscht sein. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Eindringlich und spannend,
Rezension bezieht sich auf: Echo einer Winternacht: Roman (Gebundene Ausgabe)
"Echo einer Winternacht" war für mich - zumindest was den ersten Teil betrifft - zunächst kein allzu typischer Krimi. Vier Freunde finden die sterbende Rosie Duff und werden daraufhin verdächtigt, sie ermordet zu haben. Sehr eindringlich stellt Val McDermid dar, wie diese Verdächtigungen die Freundschaft der vier Studenten auf eine harte Probe stellen. Fünfundzwanzig Jahre vergehen und der Mörder Rosie Duffs ist noch immer nicht gefunden. Hier im zweiten Teil des Romans beginnt eigentlich erst die richtige Mördersuche. Dieser Krimi ist nicht gerade ein reißerischer Thriller mit einem Höhepunkt nach dem anderen, sondern es herrscht vielmehr eine subtile Spannung. Obwohl es gegen Ende einige Hinweise auf den Mörder gibt, war die Auflösung für mich dennoch überraschend.
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