Feeder? Ich sah letzten herbst den videoclip zu Buck Rogers auf VivaSwizz und dachte nichts dabei. Während dem warten auf Muse's neues Album, stolperte ich Plötzlich wieder über den Namen Feeder. Als ich mir das Album im Plattenladen anhörte, hielt ich es kaum für möglich, dass es die Band fertigbringt, britpop mit punkrock zu kombinieren. Und vor allem tut sie dies mit Erfolg. Beim ersten Song (standing On the Edge) könnte man meinen, er sei von Blur geschrieben, aber mit der recht harten gitarrenkulisse, geben ihm Feeder einen eigenen Schliff. "Piece by Piece" könnte z.B. von Travis entstammen. Diesem Song wird mit "Seven Days in the Sun" ein recht hartes Gegenstück angesetzt, was sich sehr interessant auswirkt, und der Scheibe einen sehr eigenen Stil gibt. Feeder zeigt, dass diese Kombination zwischen Britpop und Punkrock genial Funktioniert. Was mich ein wenig stört, sind die teilweise recht Punkigen gitarrenmelodien, aber die fallen zum glück nur bei "seven Days in the Sun" ins Gewicht. Feeder beweisst mit diesem Album, dass es Britrock gibt und dass er lebt