Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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108 von 125 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Der 7. Teil der Highlandersaga - trotz zähem Einstieg größtenteils unterhaltsam, 3. Dezember 2009
Nachdem ihr Haus abgebrannt ist, planen Jamie und Claire nach Schottland zu reisen, um Jamies Druckerpresse zu holen, da Jamie eigentlich des Kämpfens müde ist und sich stattdessen um gedruckte Flugblätter bemühen möchte, die der Sache der amerikanischen Rebellen dienen soll.
Doch wie immer ziehen Jamie und Claire den Ärger förmlich an und so geraten sie doch noch in die Kämpfe zwischen Engländern und Amerikanern.
Bei einigen Begebenheiten begegnet Jamie sogar William, seinem Sohn der auf gegnerischer Seite kämpft, der aber immer noch nicht weiß, dass Jamie in Wirklichkeit sein Vater ist.
Auch Ian und Rollo, Ians treuer Wolfshund, sind an Claire und Jamies Seite, doch Ian hat sich einen gefährlichen Verfolger eingehandelt, der Ians zukünftiges Lebensglück zerstören möchte.
Derweil reist Lord John durch das Land und versucht einer Verschwörung auf die Spur zu kommen und nebenbei auch seinen Sohn William und seinen Neffen Henry zu beschützen.
In der Gegenwart sind Brianna, Roger und ihre Kinder sicher und heil angekommen.
Während Roger sich erst einmal im Klaren darüber werden muss, was er aus seinem Leben nun machen will und sich seinen Ängsten stellt, sucht Brianna sich einen typischen Männerjob und muss sich darin auch erst einmal bewähren.
Eine große Hilfe und Stütze sind ihr und ihrem Mann dabei die Briefe ihrer Eltern Jamie und Claire, die sie nur nach und nach öffnen, um sich Stück für Stück über deren weiteren Werdegang zu informieren.
Eines Tages kommt es zwischen dem Ehepaar und einem Verwandten von Roger zu einer unheimlichen Begegnung, denn dieser Verwandte ist ebenfalls ein Zeitreisender. Will er ihnen etwas Böses?
Endlich hat das Warten ein Ende und es geht weiter mit der Highlandsaga über den kämpferischen und charismatischen Schotten Jamie und seiner großen Liebe Claire, der zeitreisenden Krankenschwester/Ärztin.
Im Vorgängerband deutete sich schon die Reise nach Schottland an und ich denke, ich war nicht die Einzige unter Diana Gabaldons begeisterter Leserschaft, die dieser kurzfristigen Rückkehr schon sehr entgegenfieberte.
Bevor es zu dieser von mir ersehnten Rückkehr kam, wurden Jamie und Claire aber doch noch in die Kämpfe auf amerikanischem Boden verwickelt. Und obwohl manche
Kriegs/Kampfsequenzen durchaus spannend und kurzweilig beschrieben waren, empfand ich viele Romanpassagen als sehr langatmig und quälend zu lesen.Natürlich sind die Gabaldon Bände der Highlandserie auch historische Romane bzw.
es fließen viele historische Hintergründe mit ein, doch war es in den anderen Teilen der Serie bisher so, dass sich die historischen Hintergründe, Beschreibungen von Schlachten u.a mit familiären Begebenheiten innerhalb des Fraserclans die Waage hielten, wobei Jamie und Claire immer die Hauptfiguren blieben und immer wieder die "besondere Magie", der Umgang zwischen den Beiden
von der Autorin hervorgehoben wurde, die die Buchreihe zu etwas ganz Besonderem machten.
In "Echo der Hoffnung" besteht diese "Magie" zwischen Jamie und Claire zwar immer noch, doch leider hat die Autorin ihren 1000 Seiten langen Roman aufgesplittet und erzählt die historischen Begebenheiten aus der Sicht von gleich mehreren Figuren, die nicht alle gleich interessant sind.
Es ist Diana Gabaldons Stil kleine Geschichten innerhalb einer größeren zu erzählen und einzelne Handlungsstränge am Ende oft überraschend zu verknüpfen, doch während Jamies, Claires, Ians, Briannas und Rogers Werdegang interessiert, da alle Figuren charismatisch sind und eine besondere Persönlichkeit
ausstrahlen, wirken Lord John und William, Jamies Sohn, eher blass und so haben mich ihre Erlebnisse leider gelangweilt und waren belanglos.
Zudem gehört die amerikanische Geschichte nicht ganz zu meinem bevorzugten Interessensgebiet- während viel Wert darauf gelegt wurde, wichtige Personen des Unabhängigkeitskampfes aufzuzählen und den Verlauf des Krieges zu schildern,
wurden andere Handlungsstränge, wie etwa Ians Bekanntschaft zu einer Quäkerin vernachlässigt oder zu kurz und nüchtern abgehandelt.
So lesen sich die ersten 500 Seiten trotz des hervorragenden, bildhaften Schreibstils der Autorin streckenweise sehr zäh.
Doch dann, als ich es eigentlich nicht mehr erwartet hatte, fand die Autorin zu ihrer gewohnten Form zurück, spannende Passagen wechselten sich ab mit humorvollen und auch zu Tränen rührenden Sequenzen, wobei ich besonders den Aufenthalt in Schottland von Jamie, Claire und Ian positiv hervorheben möchte.
Am Ende des Romans wurde es dann nochmals besonders spannend, wie immer beendete die Autorin ihr aktuelles Buch mit einem Cliffhanger, der es in sich hat.
Trotz meiner Kritikpunkte ist auch der bereits 7. Teil der Highlandersaga nicht schlecht. Diana Gabaldon hat eine ganz besondere Fähigkeit- Sie vermag es, ihren
Romanfiguren Leben einzuhauchen und mit deren Dialogen die Menschen ganz besonders zu berühren. Eine Fähigkeit die gepaart mir ihrem schriftstellerischen Talent, selten anzutreffen ist.
Allerdings würde ich mir wünschen, dass der nächste Roman dann wirklich der letzte werden wird, etwas gestraffter erzählt wird und dass Jamie und Claire darin noch einmal im Mittelpunkt des Geschehens stehen werden.
Da ich von der zweiten Hälfte des Romans so sehr gefesselt war, habe ich mich trotz des zähen Einstiegs für eine 4.5 von 5 Punkten Bewertung entschieden. Eine Rezension von Happy End Bücher. (NG)
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62 von 75 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Einmal Schottland und zurück!, 10. Dezember 2009
Amerika im Jahr 1777 mitten im Unabhängigkeitskrieg. Dieser geht auch nicht unbemerkt an Frasers Ridge vorbei. Da Jamie jedoch dieses Mal mit Worten und nicht mit dem Schwert kämpfen möchte, entschließen sich er, Claire und Ian die Druckerpresse von Jamie aus Schottland zu holen, um so die Rebellen zu unterstützen. Doch natürlich gestaltet sich der Weg nach Schottland bei weiten nicht so einfach, wie die Drei sich dies vorgestellt haben und müssen so einige Abenteuer bestehen.
Zur gleichen Zeit kämpft William, der Sohn von Jamie, als junger Mann auf seiten der englischen Armee und muss im Lauf der Zeit einige Unwegsamkeiten überstehen, während sein Stiefvater Lord John seine weit reichenden Kontakte zur Spionage nutzt.
Schottland im Jahr 1980: Brianna und Roger sind mittlerweile heimisch geworden in Lallybroch und meistern ihren Alltag mit seinen kleinen und großen Problemen. Doch lässt die Macht der Steine die Beiden und ihre Kinder wirklich ein ruhiges Leben führen?
Dies ist ein grober Handlungsabriss des 7. Bands der Outlander-Saga von Diana Gabaldon. Und eigentlich sollte man meinen, dass diese Handlung - auf mehr als 1000 Seiten verteilt - genug Potential für die Autorin bietet, wieder eine spannende, unterhaltsame, mitfühlende Geschichte rund und um Jamie & Claire zu schaffen. Jedoch weit gefehlt.
Gut die erste Hälfte der Geschichte dümpelt mehr oder weniger zwischen den Erzählsträngen um Jamie & Claire, Ian, Lord John, William und Brianna & Roger dahin, wobei eindeutig die Geschichte von Jamie & Claire zu kurz kommt. Mag sein, dass die Autorin denkt, dass viele LeserInnen die Geschichten/Bücher von Lord John interessant finden, allerdings ist dies ein Buch über Jamie & Claire und somit sollte meiner Meinung nach ihre Geschichte im Vordergrund stehen. Wobei noch erschwerend hinzukommt, dass der Erzählstrang von Lord John bis gut zur Hälfte absolut keinen Einfluss auf die Geschehnisse in dem Buch hat. Man hat stellenweise das Gefühl, dass die Autorin hier ihre Lord-John-Reihe bekannter machen möchte und man sollte diese auch gelesen haben, um diesen Handlungsstrang verstehen zu können. Es ist interessant etwas mehr von William zu erfahren, sowie über Ian's früheres Leben bei den Indianern, wobei ich aber auch der Meinung bin, dass die eine oder andere Passage durchaus hätte wegfallen oder aber massiv gekürzt werden können.
Es werden während des kompletten Buches viele alte Bekannte wieder "ausgegraben", was stellenweise voraussetzt, dass man sich noch gut an die vorherigen Bände erinnern kann, da oft nicht auf die Hintergründe eingegangen wird. Dies empfand ich aber nicht unbedingt als negativ oder störend, sondern hatte bei mir viele Erinnerungen an die vorherigen Bände geweckt. Allerdings sind auch einfach zu viele Erklärungen über geschichtliche Ereignisse enthalten und auch stellenweise Kapitel, die einfach nichts zur Geschichte beitragen und man sich nach Beendigung des Kapitels fragt, was die Autorin einem damit denn jetzt sagen wollte. So kommt im ersten Teil beim Lesen kaum Spannung bzw. ein Bezug zum Buch auf.
Ich war während dieser Phase des Lesens oft versucht, das Buch enttäuscht und entnervt in die Ecke zu pfeffern, doch plötzlich ab Seite 500 ungefähr zog die Geschichte richtig an und man hatte das Gefühl, angekommen zu sein. Auf einmal war es wieder die Highlander-Saga, man konnte plötzlich mitfühlen, mitleiden, mitlachen: man war mittendrin in der Geschichte und dies hielt sich dann mühelos bis zum Ende. Auf einmal tauchte wieder der herrlich trockene Humor von Diana Gabaldon auf, man war gefesselt von ihrer bildhaften Schreibweise über Land und Leute und ihren Figuren wurde endlich wieder Leben eingehaucht.
Mag sein, dass es auch daran lag, dass der Schwerpunkt endlich bei dem Leben von Jamie & Claire angekommen war und ich halt ein Fan der Beiden bin und nicht von Lord John (diese Romane find ich - bis auf den ersten - extrem langatmig).
Die einzelnen Handlungsstränge verknüpfen sich stellenweise recht logisch, obwohl mir immer noch recht unverständlich ist, wie sich alle so plötzlich und überraschend mehr oder weniger über den Weg laufen können. Aber gut, dass ist die Freiheit der Autorin bei ihrem Roman. Das Ende kommt etwas überraschend und einige Nebengeschichten bzw. Fragen bleiben offen, sodass man davon ausgehen kann, dass es hier noch (hoffentlich!!) eine Fortsetzung geben wird.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Enttäuschung !!!, 3. Januar 2010
Ich habe auch alle anderen Bände der Serie gelesen und muss sagen, dass dieser hier der Schwächste ist. Schon im Vorgängerband hatte ich den Eindruck, dass es mit der Handlung deutlich bergab geht. Dies setzt sich im neusten Band fort. Ich hatte besonders die ersten vier fünfhundert Seiten das Gefühl, dass die Handlung nicht wirklich in Gang kommt. Es geht bei Jamie und Claire den eigentlichen Hauptcharakteren nur darum, dass sie bald nach Schottland fahren wollen, um eine Druckerpresse zu holen.
Die Autorin wendet aber noch einigen anderen Figuren ihre Aufmerksamkeit zu, die größtenteils nicht zur Spannung beitragen. Besonders Auffällig ist die Handlung um Bree und Roger, die fast bis zum Schluß uninteressant bleibt. Erst da bietet Galbaldon einige Punkte an, die interessant sein könnten für den nächsten Band, welcher (Ich habe das Nachwort gelesen) in drei Jahren erscheinen soll.
Auch die Handlung um Lord John bietet einige Kritikpunkte. Diese ganze Geheimagentengeschichte wird eigentlich nur angerissen und es bleibt unklar, was dies zur Gesamthandlung beitragen soll, (nächster Band ?). Auch die sich entwickelnde Beziehung zwischen Claire und John, bleibt besonders am Schluß, schwierig nachzuvollziehen.
Besonders bei Jamies Sohn William verschenkt die Autorin für mich einiges an Potenzial, seine Figur bleibt eher blass und nicht allzu liebevoll ausgeführt.
Sehr übertrieben in diesem Band finde ich die ganzen "zufälligen" Zusammentreffen, der Figuren untereinander. Beispielsweise Ian und William, die sich plötzlich in den riesigen Wäldern Amerikas treffen.
Bei den neu eingeführten Figuren, den Hunters, ist es nicht anders. Praktisch alle Figuren laufen Ihnen unabhängig voneinander mal so über den Weg. In den vorherigen Bänden ist mir dies nicht so sehr aufgefallen, in diesem Buch treibt die Autorin das wirklich auf die Spitze.
Aufgefallen ist mir besonders am Ende, dass die Autorin versucht noch einige Dinge mit der Brechstange unterzubringen. Beispielsweise die Beziehung zwische Ian und seiner Freundin, die Beziehung zwischen Jamie und William usw. Wie gesagt kommt die Geschichte am Anfang nur schwer in Gang, wodurch dieses aufs Gaspedal treten am Ende sehr auffällt.
Insgesamt gesehen kann ich diesen Band der Reihe nicht weiterempfehlen. Leute, die die Vorgängerbände nicht gelesen haben sollten die Finger davon laßen. Man kann nur hoffen, dass die Autorin es schafft, ihren nächsten Highlandband besser zu strukturieren und mehr Zug in die Geschichte zu bringen !!!
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