Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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37 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Eine Fortsetzung zu viel..., 29. September 2009
Manchmal ist es besser, rechtzeitig aufzuhören. Nicht, dass mich jemand falsch versteht, ich
liebe die Outlander-Serie und habe auch diesen Band verschlungen. Aber so ab Mitte des Buches
hatte ich das Gefühl, das einen auch beim Ansehen von Highlander n, Matrix n+1 oder Rocky
n+2 beschleicht: Alle guten Ideen sind verbraucht, also wird das bereits erzählte nochmal
aufgekocht, durchgerührt und kräftig gewürzt. Schmeckt leider nicht.
War es wirklich notwendig, das Klischee "Deine Eltern sind nicht die, die Du dafür hältst",
so oft anzuwenden? Ist das name-dropping real existierender historischer Persönlichkeiten
wirklich so wichtig? Musste die John-Grey-Reihe so tief eingewoben werden? Wie häufig wird
Jamie the Uberscot noch schwer verwundet werden? Ist die Menge der Zeitreisenden nicht
langsam mal groß genug oder sollen erst Warteschlangen vor den Steinkreisen eingerichtet
werden?
Irgendwann habe ich auch aufgehört zu zählen, wie viele "zufällige"
Begegnungen die Hauptfiguren miteinander hatten. Man erinnere sich daran, wie schwierig es
schon ist, eine Person in einem Kaufhaus wiederzufinden. Jetzt stelle man sich das ganze
verteilt auf die US-Ostküste von Carolina bis New York vor... Es hat so ein bisschen was von
Winnetou: "Ich hinterlasse Dir eine Nachricht am abgeknickten Zweig der einsamen Tanne in
Arizona."
Auf den letzten Seiten überschlugen sich die vorher recht ausgiebig und
zäh geschilderten Ereignisse, lassen aber (gefühlt) die Hälfte der angefangenen
Handlungsfäden offen -- und mich unbefriedigt.
Ich werde mir auch den nächsten Band kaufen, wenn er in ein paar Jahren erscheint, aber nur,
weil ich so neugierig bin, nicht weil ich spannende, in sich stimmige Lektüre erwarte.
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33 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
naja, 29. September 2009
Nachdem ich auf die Fortsetzung der Highland-Saga lange gewartet habe, bin ich schon enttäuscht. Jede Menge einzelne Handlungsstränge, zwischend denen die Autorin in ziemlich kurzen Abständen hin- und herspringt. Alle möglichen Charaktere werden neu eingeführt, die eigentlich niemanden interessieren. Zum Anfang wird alles sehr, sehr langatmig ausgeführt - im Gegensatz dazu überschlagen sich zum Ende wieder die Ereignisse und zum Schluß bleibt der Leser mit jeder Menge angefangener Geschichten zurück. Obendrein ist das Ende dieses Buches (wenn man bei soviel angedeuteten offenen Geschichten überhaupt von einem Ende sprechen kann) ziemlich absurd konstruiert. SPOILER: Wer glaubt denn wirklich, daß Claire und John Grey miteinander ins Bett gehen? Wer glaubt denn wirklich, daß Jamie dauernd etwas Unvorhergesehenes und Furchtbares passiert? Hey, how many bad days can one guy have?!!!
Ich hatte die ersten 6 Bücher der Serie vor Erscheinen von An Echo In The Bone nochmals gelesen, was mir deren Inhalt in mancher Weise neu eröffnet hat. Aber diese Fortsetzung ist zäh, langatmig und wird der Ausgangsstory nicht gerecht.
Es scheint noch einen weiteren Fortsetzungsband zu dieser Serie zu geben und ich hoffe sehr, daß sich Ms. Gabaldon dann wieder auf das besinnt, was sie sehr gut kann, nämlich die bekannten Charaktere weiterzuführen und mit viel Humor spannende Geschichten zu erzählen. Manchmal will sie einfach zu viel, doch der Schuß ging dieses Mal gründlich nach hinten los.
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40 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Das Martyrium geht weiter - Achtung Spoiler!, 29. September 2009
Zuerst möchte ich betonen, dass ich das Buch von einer Freundin, die beim US-Verlag arbeitet, bekommen habe. Gezahlt hätte ich dafür nicht und ich hätte es mir auch nicht gekauft, da ich schon bei der Rezension für das letzte Buch geschrieben habe, dass ich es leid bin, über tausende Charaktere zu stolpern, die für mich völlig überflüssig sind.
So, nun aber: Das 800Seiten-Buch geht los und ich ärgerte mich schon, bzw. schaute immer wieder auf den Deckel, um mich zu vergewissern, dass ich hier nicht die Lord-John-Serie las. Früher einmal dachte ich, es wäre eine Claire-Jamie-Story und als solche wird sie von ihren Fans (zu denen ich auch zähle)tituliert. Doch nein, sie beginnt aus Williams Sicht. (That was the first time I was pisst) Ich habe die Lord-John-Serie nicht gelesen und habe es auch nicht vor und fühlte mich leicht veräppelt, dass einem dieser Charakter so aufgedrängt wird. William ist wichtig, ja - aber ich werde das Gefühl nicht los, dass Diana uns da einen jungen Jamie unterschiebt, um daraus dann eine eigene Serie zu machen. Er sieht genauso aus, wie Jamie mit dunklem Haar, ist genauso loyal, mutig, stark, sexy.
Ich habe das Gefühl, die erlebten Abenteuer wiederholen sich nur noch von Buch zu Buch. Jamie ist der größte Pechvogel unter Gottes Sonne(und mir blutete erneut das Herz, was ich allerdings schon seit dem zweiten Buch leid bin.) Mittlerweile Mitte Fünfzig, erlebt/überlebt er Abenteuer, Angriffe/ Schlachten, die irgendwie alle schon mal da waren und da ich kein Ami bin, kann ich mich für die sehr detaillierten (und ohne Zweifel gut recherchierten) Beschreibungen über die ganzen Coronels und Generäle und Schlachten nicht begeistern. Mir geht es immer um den Hauptplot. Claire versucht weiterhin die Menschen zu heilen, zu retten, etc., wobei sie mir immer eine Spur zu pragmatisch und zu oberflächlich (ohne tiefe Emotionen) bleibt, obwohl beide durch Regen, Schnee, Hunger, Durst, Kälte, Elend und Tod und Meilen über Meilen wilder Landschaft marschieren müssen. Wenn CLaire und Jamie schon in den Hintergrund treten müssen, hätte ich mir gewünscht, dass sie es mit Würde und vor ihrem warmen Kamin in Sicherheit tun können. Aber Diana Gabaldon hat eindeutig eine sadistische Ader! Das Buch ist aufgeteilt in die Storylines von Jamie/Claire/Ian, dann Brianna/Roger/Kids und John/William.
Und ich fühlte mich ständig zwischen den ganzen Abenteuern und Storylines hin- und her geworfen, wie ein PingPong. Das war mir alles zu viel. (ACHTUNG FETTER SPOILER) Dann bricht mir Claire einmal mehr das Herz, indem sie, drei Tage, nachdem Jamie tot ist (sein soll), Lord John heiratet. Ja genau! Und sie hat Sex mit ihm. Ich hätte das Buch am liebsten an die Wand geworfen. Mittendrin, aus heiterem Himmel, mit Millionen von Fragezeichen, hört es dann auf! Ich jetzt auch.
Zwei Sterne für die fesselnde Erzählweise und dass ich Jamie, nach fünf Jahren des Wartens, wiedersah. Die drei nicht gegebenen Sterne beziehen sich auf alles andere und darauf, dass man diejenigen, die es nach diesem Buch nicht leid werden, dass Diana wieder mittendrin aufhört, wieder fünf Jahre auf eine Fortsetzung warten läßt.
Allen anderen sei gesagt: WARTET BITTE bis das nächste Buch draussen ist und lest beide GLEICHZEITIG. Es brachte mich schier zur Weißglut, dass die Seiten einfach zuende sind, die ganzen Geschichten aber nicht.
P.S.: Und es ist Menschen, die keine der beiden Serien kennen, nicht zu empfehlen, da vieles vorausgesetzt wird!!!!!
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