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Pressenotiz zu : Süddeutsche Zeitung, 13.10.1999
Die grösste Stärke dieser "faszinierenden Lektüre" liegt für Erdmute Heller offensichtlich darin, dass Machfus in seinem Roman vierzehn "Zeitzeugen" über Echnaton berichten läßt. Machfus zeigt, so Heller, dabei mit "grosser psychologischer Einfühlung", wie relativ die Wahrheit sein kann und überlässt es letztlich dem Leser selbst, sich ein Bild von Echnaton zu machen. Den Impuls für dieses Buch vermutet Heller übrigens in der Ermordung Anwar Sadats vier Jahre bevor sich Machfus dem Thema Echnaton zugewandt hat. In Sadats Leben, der die Bevölkerung in glühende Anhänger und erbitterte Gegner gespalten hatte, gibt es deutliche Parallelen zu Echnaton, meint Heller.
© Perlentaucher Medien GmbH
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
Die grösste Stärke dieser "faszinierenden Lektüre" liegt für Erdmute Heller offensichtlich darin, dass Machfus in seinem Roman vierzehn "Zeitzeugen" über Echnaton berichten läßt. Machfus zeigt, so Heller, dabei mit "grosser psychologischer Einfühlung", wie relativ die Wahrheit sein kann und überlässt es letztlich dem Leser selbst, sich ein Bild von Echnaton zu machen. Den Impuls für dieses Buch vermutet Heller übrigens in der Ermordung Anwar Sadats vier Jahre bevor sich Machfus dem Thema Echnaton zugewandt hat. In Sadats Leben, der die Bevölkerung in glühende Anhänger und erbitterte Gegner gespalten hatte, gibt es deutliche Parallelen zu Echnaton, meint Heller.
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Kurzbeschreibung
Ein junger Historiker auf der Suche nach der Wahrheit um Echnaton und Nofretete: Wenige Jahrzehnte nach dem Tod des geheimnisvollen Pharaos spürt er Zeitzeugen, Generäle, Priester, Künstler, Vertraute, Familienmitglieder und schließlich Nofretete selbst auf. Sie brechen ihr Schweigen und berichten mit gemischten Gefühlen von einem revolutionären Pharao, der die Menschen einem Gott gleichstellen wollte und ein utopisches Reich der Harmonie anstrebte.Nagib Machfus, geboren 1911, ist einer der bedeutendsten arabischen Autoren der Gegenwart. 1988 wurde ihm der Nobelpreis verliehen.
Autorenportrait
Nagib Machfus, geboren 1911, ist einer der bedeutendsten arabischen Autoren der Gegenwart. 1988 wurde ihm der Nobelpreis verliehen.