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Ebby Thust, Glanz und Elend
 
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Ebby Thust, Glanz und Elend [Gebundene Ausgabe]

Ebby Thust
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe
  • Verlag: Goliath Verlagsges. (2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3980587665
  • ISBN-13: 978-3980587662
  • Größe und/oder Gewicht: 20 x 14,6 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 688.173 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Es ist kurz nach Mitternacht, im grauen November 1947: Eberhard Anton Thust kommt zur Welt -- und die Nacht wird Ebbys wahres Element bleiben. Im Frankfurter Rotlicht- und Boxmilieu führt Thust ein exzessives Leben, gezeichnet von wilden Sexpartys, Sauf- und Fressorgien, Zocken und Abkassieren, Schlägereien, teuren Autos, Kontakten zu Unterweltbossen und deutschen wie internationalen Promis. FBI und BKA sind hinter ihm her, enge Freunde werden im Mafiakrieg ermordet. Bundesweit bekannt wird der Boxpromotor durch die Graf-Affäre: Thust wandert wie seine Komplizin Nicole Meissner ins Gefängnis. Knastbruder ist Milliarden-Pleitier Dr. Jürgen Schneider, über den Thust fortan seine schützende Hand hält -- bezeichnend für den etwas anderen Geschäftsmann, dass sich selbst am Tiefpunkt seines Lebens die Prominenz um ihn schart.

Der kleine Frankfurter Goliath Verlag interviewte Thust und bringt seine Lebensgeschichte groß heraus: Thust gibt bereitwillig Auskunft -- teils selbstkritisch, teils selbstgerecht. Auf der Frankfurter Buchmesse schlug die Neuerscheinung wie eine Bombe ein: Kamerateams von SAT 1, RTL und dem Hessischen Rundfunk marschierten auf, Magazine wie Focus hatten ihre Story. Ebby Thust, Glanz und Elend ist kein properer Hochglanzdruck, doch die Fotos, mit denen der Titel garniert ist, haben es in sich: Gezeigt werden die großen der Männerwelt des Boxens und des Glamours: Muhammad Ali, Max Schmeling, die Klitschko-Brüder, Henry Maske, David Copperfield, Percy Sledge, Til Schweiger, Harald Juhnke, Heiner Lauterbach, und und und -- Thust steht neben ihnen, zeigt breit grinsend seine Zähne. Einige Köpfe auf den Fotos der aktuellen Auflage sind allerdings geschwärzt: "Einstweilige Verfügung", so die Auskunft des Goliath-Verlages.

Ebby Thust, der aus einer streng katholischen Familie stammt, fühlt sich als Kind ungeliebt, ist als Junge schon ein böser Bube, fliegt von der Schule. Mit 17 flüchtet er nach München: "Da gab's nur Mädels und Partys", so Thust, und der Draufgänger hat eine Affäre mit Sex-Idol Uschi Obermaier. In Frankfurt zieht Thust die ersten Saunaclubs hoch, es gibt kein Spielcasino -- ob legal oder illegeal -- an dem er nicht beteiligt ist. Man lädt Thust nach Las Vegas ein "in Suiten, die so groß waren, dass man sich verlief", erinnert sich der Boxpromotor. Wegen ihrer Machenschaften in der Graf-Affäre werden Thust und Komplizin Nicole Meissner zu Haftstrafen verurteilt. Doch Thust fühlt sich zu Unrecht verurteilt und erhebt in Glanz und Elend schwere Vorwürfe gegen Steffi Grafs Vater Peter, die Medien und die Justiz.

Über den Boxsport sagt Thust: "Die Zuhälter am Boxring gehören zum Profiboxen wie die Damen mit den großen Hüten zur Baden-Badener-Rennwoche"; über Gewalt meint er: "Zu meiner Zeit gab es mal eine Schlägerei, im schlimmsten Fall einen Einsatz mit dem Baseballschläger, aber (...) heute gibt es das Wort Fairness nicht mehr." Thust schätzte Franz-Josef Strauß, und er könnte sich gut vorstellen, zur Zeit des alten Rom zu leben. "Ich war schon manchmal ein rechtes Arschloch", sagt Thust über Thust heute. Seine Beichte über das gnadenlose Leben mit viel Partys und wenig Skrupel fanden zwei Leser so gut, dass sie in ihren Rezensionen dafür fünf Sterne vergaben: Beide Rezensenten stammen übrigens aus dem Großraum Frankfurt. Auch Sie können Ihre Meinung zu Buch und Leben von Ebby abgeben -- nicht nur bei Amazon.de, sondern auch beim Verleger des Buches oder bei Thust persönlich: Am Ende von Glanz und Elend finden Sie die Anschriften! --Herwig Slezak

Kurzbeschreibung


Eine spannende Chronic des scheinbar Banalen
Über 200 der besten Fotos aus Ebby Thusts Leben. Mit Interviews über Kindheit, Liebe, VIPs, Lifestyle, Boxen, böse Buben, Geld und Elend.
Eine bebilderte Geschichte von jugentlichem Leichtsinn, von Angeberei, vom schnellen Geld, die in der Kriminalität endete. Aber auch eine Geschichte von Familie, Sühne und dem Neuanfang.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Menschen, kauft dieses Buch, ihr werdet ewig Freude daran haben! Atemberaubende Fotos dokumentieren das einzigartige Auf und Ab im Leben eines Menschen, der ästhetisch immer schon seiner Zeit voraus war, Frankfurts Beau Nr.1, Sex-Godess: Ebby Thust (kleines Manko: die Phase unter der bezaubernden Dauerwelle kommt etwas kurz). Dazu ein Interview, bei dem zwar verschwiegen wird, wer die klugen Fragen stellte, aber dafür ist um so eindeutiger, wer geantwortet hat: Ebby Thust, unverstellt und unlektoriert, formuliert, daß einem beim Lesen fast das Herz stehen bleibt. Ein aufwühlendes, ein erschütterndes Dokument.
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7 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Glanz und Elend heißt das Werk von Ebby Thust das wichtige Stationen in seinem Leben anführt und auch oder gerade beim Boxsport nicht halt macht. Glanz und Elend trifft auch das Leben des Ebby Thust wieder, da beides seine ständigen Begleiter seines Lebens waren. Heute führt er eher ein beschauliches ruhigeres leben.

Ebby Thust wurde vor allem durch die "Graf Affäre" und seiner damaligen Freundin Nicole Meissner bekannt.

Mit der er 5 Jahre zusammenlebte. Ob die Vorwürfe der Staatsanwaltschaft sowie die Verurteilung rechtmäßig waren, kann ich nicht beurteilen, ich möchte jedoch eine Passage aus dem Buch dazu zitieren, damit quasi Ebby selbst dazu Stellung nimmt. Denn auch ich kannte bis Dato Ebby Thust noch nicht, und erst mit der Affäre wurde ich auf die schillernde Person Ebby Thust aufmerksam.

Ebby: Das Landgericht Frankfurt hatte ursprünglich die Anklage der Staatsanwaltschaft wegen Erpressung erst gar nicht zugelassen, was von der Klassifizierung qualitativ fast noch besser ist als ein Freispruch.

Das Landgericht war damals der Meinung dass in meinem Fall der Tatbestand einer Erpressung gar nicht erfüllt sei. Erst als die Staatsanwaltschaft wohl auf Grund des öffentlichen Drucks von den Medien und Presse gegen die Nichtzulassung der Anklage Beschwerde einlegte, hat das Oberlandesgericht nach über einem Jahr später

entschieden, es wäre zwar kein dringender Tatverdacht aber immerhin ein hinreichender und es kam doch noch zu einem Prozess. Ich bin zwar dann verurteilt worden aber viele Juristen sind hier mit mir einer Meinung, dass dies auf keinen Fall rechtens war. Es nutzt nun nicht darüber zu jammern. Ich bin zu drei Jahren verurteilt worden.

Auf die Passage im Buch: Hatte die Staatsanwaltschaft nicht eine ganze Reihe von zeugen aufgefahren?

Ebby: Das war damals alles äußerst dubios. Wenn man sich die Gerichtsakten genau durchliest, gab es in Wirklichkeit keinen einzigen Belastungszeugen. Vor einem amerikanischen Gericht wäre ich bestimmt freigesprochen. Meiner Meinung nach wollte sich die Staatsanwältin sich damals auf meine Kosten profilieren.

Die gesamte Presse, von Spiegel bis Focus waren im Grunde alle überzeugt, dass am Ende nur der Freispruch steht. "Dies noch mal zur signifikantesten Passage im leben von Ebby Thust."

Das Buch ist durch zahlreiche Fotos dokumentiert und gibt temporäre Einblicke in ereignisvolle Stationen im Leben von Ebby.

Das Ebby kein Engel in seinem Leben war, ist den Lesern mit Sicherheit bekannt, jedoch ist es gerade die starke Persönlichkeit und das "Böse Bube Image" warum Ebby heute Ebby Thust ist.

Wer sonst würde Ebby Thust kennen? Er verkehrte in Milieukreisen und hatte zu seiner Lehrzeit mehr Geld als seine Ausbilder. Was mich besonders an dem Buch beeindruckt hat, ist das Ebby kein Hehl aus seiner Vergangenheit macht, und dem Leser einen Einblick in seine Vergangenheit gewährt.

Ein Mann der schon mit 19 Jahren Las Vegas kannte und nach eigenen Angaben derzeit 5 mal in Thailand war, in Acapulco, Puerto Rico noch dazu in den späten 60-zigern der kennt nicht nur die Schattenseiten des Mammon sondern auch des Lebens.

Auch zahlreiche Prominente Persönlichkeiten schmücken dieses Buch und zeigen die Glimmer und Glitzerwelt in denen Ebby Station machte.

Nun komme ich zu der Passage, das die Leute hier wohl am meisten interessiert, nämlich wie Ebby Thust zum Boxsport kommt.

Ebby Thust hatte einen Jugendfreund und späteren Europameister Rüdiger Schmidtke.

Er ging mit diesem zu seinen Kämpfen, wurde Sekundant und beantragte dann eine Lizenz als Technischer Leiter, und später dann bekannt als der Boxpromoter.

Interessant fand ich auch die Passage als die Frage zu den Boxbörsen auftaucht. So bleiben einem Boxer noch ca. 30 % seiner Börse. Nach Abzug der Steuer, Sparringspartner, Trainingslager, etc.

Auch taucht der Name Don King auf und seine Machenschaften als solche. Kritische Worte von Ebby werden auch zu diversen Kampfurteilen laut. So zum Beispiel der Kampf Graciano Rocchigiani gegen Henry Maske. Oder der Kampf gegen George Foreman und Axel Schulz seinerzeit in Las Vegas.

Hier sagt Ebby: >>Klar das die Amerikaner Axel Schulz als Weltmeister in USA nicht so gut hätten verkaufen können, dagegen George Foreman eine lebende Legende mit dem viel Geld zu verdienen war.

Zudem dachte der Matchmaker dieses Kampfes, dass Axel wohl sowieso keine Chance gegen Foreman hätte, als er sich ihn als Gegner ausgesucht hatte.

Hinzu kommt noch, dass der Fernsehsender, der viel Geld für die Rechte dieses Superfights bezahlt hatte, im Falle eines Sieges des Deutschen aus dem Rennen gewesen wäre, da eben die Promoterrechte von Schulz bei Sauerland und RTL lagen. Außerdem waren seltsamerweise alle drei Punktrichter aus Las Vegas und die Punktrichter waren mehr oder weniger die Hauspunktrichter des Veranstalters.

Für dieses Urteil damals in Las Vegas hat der Gesetzgeber eigentlich den Paragraphen des Betruges geschaffen. Ich habe hinterher einem Reporter gesagt: Da habe ich für weniger sechs Jahre gekriegt. So Ebby!

Kritische Stimmen von ihm auch zur Manipulation der Boxkämpfe, die er als Insider zumindest nicht in dem Masse bestätigen kann, wie von einigen erhoben wird.

Glanz und Elend zeigt Licht und Schatten im Leben von Eberhard Anton Thust.

Ich muss sagen, das ich unsicher war, ob ich das Buch erwerben soll, bin aber im nachhinein froh, das dieses Buch meine Literarische Sammlung komplettiert.

Angefangen von seiner Geburt und Kindheitsepoche bis zum mall Talk mit Negerkalle zum Stelldichein mit Mike Tyson, Don King, Gene Hackmann, David Copperfield und und ist das Werk eine Mischung aus Fotoalbum und Literarischem Daumenkino. Nicht Boxen steht hier im Vordergrund sondern die Geschichte von Herrn Thust, und die ist mindestens genauso so dramatisch wie eindrucksvoll wie der Boxsport selber.

Meine Hochachtung an Herrn Thust.

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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Dieses Buch ist einfach Kult! 14. Dezember 2004
Von Ein Kunde
Obwohl dieses Buch - ich glaube schon vier bis fünf Jahre - auf dem Markt ist, empfehle ich es allen meinen Freunden und Bekannten immer wieder und alle sind begeistert von der Ehrlichkeit die Thust in seinem Werk rüberbringt. Ein eindrucksvolles und bleibendes Geschenk zum bevorstehenden Weihnachtsfest. Ich habe die anderen Rezensionen gelesen und kann fast allen Rezensionisten voll beistimmen. Sofern ein Bewerter meinte Thust hätte "noch viel mehr geben (schreiben) können", mag dies wohl so sein - aber dann hätte er "schmutzige Wäsche waschen müssen". Dies hat der Autor wohl bewußt unterlassen, auch wenn er dadurch mit Sicherheit eine höhere Auflage erreicht hätte. Aber genau dies ist es was ich an Thust bewundere, er hat in seinem Buch nicht wie viele andere Schreiberlinge der Neuzeit (Dieter Bohlen etc.) versucht auf Kosten Anderer oder besser gesagt durch die Diffamierung und Bloßstellung Anderer auf sein Buch aufmerksam zu machen. Und die Wandlung des Ebby Thust vom Saulus zum Paulus scheint er ja auch zu leben, denn seit der Graf-Affäre vor nunmehr 15 Jahren, ist mir nicht eine negative Medienberichterstattung oder irgendein Fehltritt des Ebby Thust bekannt. Ich selbst war immer, bin es und werde es wohl immer bleiben: ein bekennender Ebby-Thust-Fan! Leute lest dieses Werk. Wer dieses Buch angefangen hat zu lesen wird es sicher durchlesen bis zum letzten Kapitel. Vielleicht kommt ja auch noch einmal ein weiters Werk von Ebby Thust, dann vielleicht ausführlicher und mit mehr Internas ... und wenn einer es schafft noch mehr in die Tiefe zu gehen ohne Jemanden zu beleidigen oder mit Schmutz zu bewerfen, dann ist dies Ebby Thust. Dieser Mann hat meinen ganzen Respekt!
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