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Eating Animals
 
 
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Eating Animals [Englisch] [Taschenbuch]

Jonathan Safran Foer
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (26 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 341 Seiten
  • Verlag: Penguin UK; Auflage: Export ed (1. November 2009)
  • Sprache: Englisch
  • ISBN-10: 0241144256
  • ISBN-13: 978-0241144251
  • Größe und/oder Gewicht: 22,8 x 15,2 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (26 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 31.788 in Englische Bücher (Siehe Top 100 in Englische Bücher)

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Jonathan Safran Foer
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"The everyday horrors of factory farming are evoked so vividly, and the case against the people who run the system presented so convincingly, that anyone who, after reading Foer's book, continues to consume the industry's products must be without a heart, or impervious to reason, or both." J. M. Coetzee

Kurzbeschreibung

Mit seinem ersten Roman "Everything is illuminated" landete Jonathan Safran Foer in den USA einen sensationellen Erfolg. Angeregt durch seine Vaterschaft, stellte sich der Gelegenheitsvegetarierer Safran Foer nun die ernsthafte Frage nach unserer gegenwärtigen Ernährung und ihren weitreichenden Konsequenzen. In "Eating animals" verarbeitet er seine Odysee von traditionellen Bauernhöfen über die industrielle Tierproduktion bis zum Schlachthof zu einem kritischen Sachbuch über unseren Fleischkonsum.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
31 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Z.
Format:Taschenbuch
Jonathan Safran Foer gibt in seinem ersten Sachbuch einen Einblick in das leidvolle Leben der Tiere, die bei Menschen auf dem Teller landen. Er gibt einen Einblick in seinen eigenen Werdegang hin zu einem Leben ohne Tierverzehr und wie die Geburt seines ersten Kindes seine Sicht auf die Ernährung verändert hat.

Foer zeichnet in, für den bisher uninformierten Leser, erschreckender Weise nach, wie sich der Kenntnisstand der meisten Menschen im Bezug auf die Abläufe in der Fleischindustrie von der Wirklichkeit unterscheiden, wie Tiere systematisch gequält, ausgebeutet und in tierunwürdigen Verhältnissen herangezüchtet werden um kurz nach ihrer Geburt ausgemengelt, schwach und völlig überzüchtet wieder zu sterben. Er rundet dies dadurch ab, dass er die Sichtweisen verschiedener Menschen einbindet, die entweder gegen diese Art der Produktion kämpfen, oder ab Teil dieses Industriezweiges sind, selber aber keine Tiere verzehren.

Eating Animals eignet sich dadurch insb. für die Menschen, die sich erstmals über die Zustände in der global agierenden Fleisch- und Tierproduktsindustrie informieren wollen.
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120 von 124 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Perverse Fleischfabriken 16. Juni 2010
Format:Taschenbuch
Nach seinen spektakulären Erstlingsromanen "Everything Is Illuminated" und "Extremely Loud and Incredibly Close" hat sich Jonathan Safran Foer (Jahrgang 1977) drei Jahre lang dem Thema Fleischessen gewidmet und ein Buch darüber geschrieben.

"Eating animals" beginnt harmlos, biographisch, Foer erzählt von seiner Kindheit und seiner Oma, die ihm beigebracht habe, dass alles, was auf den Teller komme, ein Geschenk sei, und dass gutes Essen in Fleisch großer Tiere gipfle. Später habe er zwischen Omnivor- (Allesesser) und Vegetariertum alterniert, wobei die Fleischverweigerung mehr der Identitätssuche gedient habe als wirklich fundiert gewesen zu sein. Foer gibt vor, kein flammendes Plädoyer für Vegetarismus vorlegen zu wollen. Stattdessen rührt er in den Widersprüchen, die jeder von sich kennt, den Gegensätzen zwischen Problembewusstsein, -ausblendung und Bequemlichkeit.

"Eating Animals" ist jedoch nur insofern keine Streitschrift gegen Fleischkonsum, als Foer zwischen Fleisch von vormals artgerecht gehaltenen Tieren und dem von Geschöpfen aus Massentierhaltung unterscheidet. Zunächst widerlegt er gründlich diejenigen unter den Lesern, die Tieren Intelligenz, Bewusstsein, Emotionen und Leidensfähigkeit absprechen wollen; Hühner und Fische seien da keine Ausnahme. Nun stamme 99% allen in den USA verzehrten Fleisches aus Fleischfarmen, in denen die Tiere nicht nur zusammengepfercht würden, wie es ihr Körperumfang gerade noch zulasse, mit Wachstums-, sonstigen Hormonen und Antibiotika vollgestopft würden, sondern genetisch dermaßen degeneriert seien, dass sie sich auf natürlichem Wege gar nicht mehr fortpflanzen könnten. Foer begibt sich in die Hühner-, Schweine- und Rinderfabriken und die Industriefischerei, spricht mit vielen Angestellten, Farmern und Experten und lässt einige im Wortlaut Klartext reden. Ihre Berichte zeigen beispielsweise, dass es in den industriellen Zucht- und Schlachtanlagen nicht mehr die Spezies Huhn gibt, sondern nur mehr die sich stark unterscheidende Eier- und die fleischgenerierende Kreatur (bei ersterer werden natürlich die Männchen vernichtet, sobald feststeht, dass sie welche sind). Die Tiere sind durch Züchtung und Medikamente dermaßen verkommen, dass die fleischreichen Körperteile in einem Bruchteil der von der Natur dafür vorgesehenen Zeit wachsen; es gibt Schweine, denen das Bauchgewicht die Beine bricht und Abertausende kranke Tiere, die als Abfallprodukt in Kauf genommen und unter großen Qualen vernichtet werden. Die Massenschlachtung der Überlebenden folgt freilich unter minimalen Kosten für die Fabrikanten und damit großer Qual für die Tiere. Und damit nicht genug, mutieren viele der Angestellten, die teilweise mehrere tausend Kälber pro Tag töten müssten, häufig zu Sadisten, und die Tiere dienen als wehrlose Opfer ihrer geistigen Abstumpfung und Verrohung.

Wem die Ethik und Philosophie um den Tierschutz, die Foer ebenso beleuchtet, als Argumente nicht reichen, dem rechnet er vor, dass der Massentieranbau für mehr Treibhausgasausstoß verantwortlich sei als der gesamte Verkehr. Darüber hinaus züchte man sich Abermilliarden Wirte von Viren heran und mache die Menschheit antibiotikaresistent, ganz abgesehen von den Fäkalienmassen, die über Böden, Grundwasser und Regen in den Nahrungskreislauf gerieten. Am Ende stellt Foer noch ein paar redliche Farmer vor und zeigt Wege auf, wie man zurück zu gesünderem, besserem Fleisch finden könne. Und wenn nicht, dann wenigstens zu einer minimalen Ethik, die den Konsum von Fleisch aus perversen Fabriken verbiete.

Foer hat "Eating Animals" mit der gleichen Energie, der gleichen sprachlichen Zuspitzung und tiefgründigen Klugheit geschrieben wie seine Romane. Man mag der Ansicht sein, trotz Massentierhaltung seien die Zustände nicht allzu schlimm und die Quote validen Fleisches in Europa um ein paar Prozentpunkte höher als in den USA. Doch wenn man nicht komplett naiv ist, wird man kaum daran zweifeln, dass so ziemlich alles, was hierzulande bei Lidl, Aldi und Co. im Fleischregal liegt, die Produkte von bedauernswerten Frankenstein-Geschöpfen sind. Die Fleischindustrie hat zum Zweck der Gewinnmaximierung (und nicht der Massenspeisung, die auch anders funktionierte) die Natur pervertiert. Man mag gerne weiter die Reste industriell verstümmelter Tiere essen. Aber vorher sollte man "Eating Animals" lesen.
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26 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Das perfekte Geschenk 1. Juni 2010
Format:Taschenbuch
Eines vorweg - das Thema scheint ja so polarisierend, dass man selbst zu Beginn einer trivialen Amazon Rezension seine Fahnenzugehörigkeit kundtun muss um angemessen glaubwürdig über solch ein Buch urteilen zu dürfen:

Ich bin kein Vegetarier. Jedenfalls bis jetzt nicht.

Eating Animals beleuchtet -großartig recherchiert und eindrucksvoll geschildert- angemessen grell die Szenerie unseres "entarteten" Fleischverzehrs und der damit verbundenen gesellschaftlichen, kulturellen und moralischen Verwerfungen; mehr eigentlich nicht. Das reicht aber auch vollkommen aus, um den Leser nach der Lektüre mit weit geöffneten Augen und vor eine wichtige Entscheidung gestellt zurückzulassen.

Klar weiss man auch so um die Horrorgeschichten der industrialisierten "Fleischherstellung", natürlich hat man sich so seine Gedanken dazu gemacht und vielleicht hier und da auch mal ein Gutes-Gewissen-Alibi-Schnitzel für 15 Euro aus dem Bio-Laden gekauft.
Aber die tatsächlichen Konsequenzen des Fleischverzehrs und damit untrennbar verbunden unseres Umgangs mit den übrigen Lebewesen auf dieser Erde habe zumindest ich bisher, immer wenn es darauf ankam (an Fisch- und Fleischtheken nämlich) erfolgreich verdrängen oder mit mehr oder weniger nachvollziehbaren Argumenten rechtfertigen können.

Genau jene Argumente nimmt einem dieses Buch. Wie man dann ohne sie auskommt, bleibt jedem Leser selbst überlassen. Letztendlich zeigt Safran Foer sehr anschaulich dass Tiere zu essen unter den derzeitigen Bedingungen moralisch aber auch ganz pragmatisch physisch einem Akt der Selbstzerstörung gleichkommt. Auch deshalb ist "Eating Animals" ein perfektes Geschenk für Menschen, deren Wohlergehen einem am Herzen liegt.
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Die neuesten Kundenrezensionen
A book everyone should read !
An excellent book on all aspects (environment, health, welfare animals ...) of eating animals. The author has a talent for using humor to make it an easy-to-read book.
Vor 6 Monaten von T. Luc veröffentlicht
A must have!
A friend told me I have to get this book, as I always have concerns about eating meat. No need to say, that after reading it, I don't eat it at all any more. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Datsfo veröffentlicht
Interesting and important, but not exactly neutral
I am a little in two minds about this book. On the one hand, the topic is obviously very important, and Jonathan Safran Foer has delivered a well written, gripping and disturbing... Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Daniela veröffentlicht
Der Schrecken der Fleischproduktion
Jonathan Safran Foer ist eine gelungene Mischung aus Betroffenheitsbericht und Sachbuch gelungen, die den ganzen Schrecken der Fleischproduktion schonunglos darstellt: ihren... Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von Else Kling veröffentlicht
Sehr empfehlenswert
Ich selbst habe mir dieses Buch gekauft, da es mir von Freunden (Vegetarier) empfohlen wurde. Ich bin keine Vegetarierin und werde nach diesem Buch auch nicht konvertieren. Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von H. Kalberlah veröffentlicht
Foer ist "Multi-Asking-Fähig"
Ich habe sehr lange überlegt, ob ich das Buch wirklich lesen will. Ich war vor dem Buchkauf einer der typischen Fleischesser, der zwar irgendwie schon immer wusste, wie die... Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von Steffen Trippel veröffentlicht
Kollateralschaden preiswerter Ernährung...
Ich habe dieses Buch nicht gekauft, weil ich Vegetarier bin, noch, weil ich plane, in unmittelbarer Zukunft einer zu werden. Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von Michael Dienstbier veröffentlicht
Essentielles Lesen
Ein dringendes Buch, das durch nüchterne Recherche unerhöht starke Reaktionen beim Leser auslöst. Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von T. Nylén veröffentlicht
diese ausgabe zu klein gedruckt
Wegen der extrem kleinen Schrift bin ich noch nicht weit gekommen. Das buch ist witzig und lebendig geschrieben. Bis jetzt recht persönlich und überhaupt nicht belehrend. Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von Janet Hain veröffentlicht
Polemisch aber wichtig
Der Stil ist sehr drastisch, polemisch ... dennoch, wichtig, das Buch in die Welt zu bringen. Leider werden es nicht genügend Leute lesen.
Vor 20 Monaten von Monika Richters veröffentlicht
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