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Eating Animals (Englisch) Taschenbuch – 1. November 2009


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 341 Seiten
  • Verlag: Hamish Hamilton; Auflage: Export ed (1. November 2009)
  • Sprache: Englisch
  • ISBN-10: 0241144256
  • ISBN-13: 978-0241144251
  • Größe und/oder Gewicht: 15,1 x 3,4 x 23,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (44 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 94.950 in Fremdsprachige Bücher (Siehe Top 100 in Fremdsprachige Bücher)

Mehr über den Autor

Als "Alles ist erleuchtet" erschien, war Jonathan Safran Foer gerade einmal 25 Jahre alt und wurde für sein schräges Roadmovie quasi über Nacht als "Wunderkind" und "Vertreter einer neuen Literatur" gefeiert. In Foers Erstling macht sich die Hauptfigur auf die Suche nach einer ukrainischen Frau, die einst seinen jüdischen Großvater vor den Nazis gerettet hat. Protagonist des zweiten Romans "Extrem laut und unglaublich nah" ist der neunjährige Oskar, der bei den Terroranschlägen vom 9.11.2001 seinen Vater verloren hat. Später legte Foer mit "Tiere essen" ein Buch ganz anderer Art vor: Er beleuchtet darin die moderne Massentierhaltung philosophisch, journalistisch und wissenschaftlich. Foer, der in Princeton Philosophie studiert hat, lebt mit Frau und Kindern in New York.

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"The everyday horrors of factory farming are evoked so vividly, and the case against the people who run the system presented so convincingly, that anyone who, after reading Foer's book, continues to consume the industry's products must be without a heart, or impervious to reason, or both." J. M. Coetzee

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Jonathan Safran Foer is one of the most acclaimed young writers of his generation, a "certified wunderkind" (Time) whose work has appeared in The Paris Review, The New York Times, and The New Yorker. He has earned a National Jewish Book Award, a Guardian First Book Award, and remarkable praise for his first two novels, Everything Is Illuminated (adapted for film in 2005) and Extremely Loud and Incredibly Close. EATING ANIMALS is his first work of nonfiction.
-- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

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Kundenrezensionen

4.7 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

43 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Amazon Customer am 1. Juni 2010
Format: Taschenbuch
Eines vorweg - das Thema scheint ja so polarisierend, dass man selbst zu Beginn einer trivialen Amazon Rezension seine Fahnenzugehörigkeit kundtun muss um angemessen glaubwürdig über solch ein Buch urteilen zu dürfen:

Ich bin kein Vegetarier. Jedenfalls bis jetzt nicht.

Eating Animals beleuchtet -großartig recherchiert und eindrucksvoll geschildert- angemessen grell die Szenerie unseres "entarteten" Fleischverzehrs und der damit verbundenen gesellschaftlichen, kulturellen und moralischen Verwerfungen; mehr eigentlich nicht. Das reicht aber auch vollkommen aus, um den Leser nach der Lektüre mit weit geöffneten Augen und vor eine wichtige Entscheidung gestellt zurückzulassen.

Klar weiss man auch so um die Horrorgeschichten der industrialisierten "Fleischherstellung", natürlich hat man sich so seine Gedanken dazu gemacht und vielleicht hier und da auch mal ein Gutes-Gewissen-Alibi-Schnitzel für 15 Euro aus dem Bio-Laden gekauft.
Aber die tatsächlichen Konsequenzen des Fleischverzehrs und damit untrennbar verbunden unseres Umgangs mit den übrigen Lebewesen auf dieser Erde habe zumindest ich bisher, immer wenn es darauf ankam (an Fisch- und Fleischtheken nämlich) erfolgreich verdrängen oder mit mehr oder weniger nachvollziehbaren Argumenten rechtfertigen können.

Genau jene Argumente nimmt einem dieses Buch. Wie man dann ohne sie auskommt, bleibt jedem Leser selbst überlassen. Letztendlich zeigt Safran Foer sehr anschaulich dass Tiere zu essen unter den derzeitigen Bedingungen moralisch aber auch ganz pragmatisch physisch einem Akt der Selbstzerstörung gleichkommt. Auch deshalb ist "Eating Animals" ein perfektes Geschenk für Menschen, deren Wohlergehen einem am Herzen liegt.
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130 von 136 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Wirtshausberater am 16. Juni 2010
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Nach seinen spektakulären Erstlingsromanen "Everything Is Illuminated" und "Extremely Loud and Incredibly Close" hat sich Jonathan Safran Foer (Jahrgang 1977) drei Jahre lang dem Thema Fleischessen gewidmet und ein Buch darüber geschrieben.

"Eating animals" beginnt harmlos, biographisch, Foer erzählt von seiner Kindheit und seiner Oma, die ihm beigebracht habe, dass alles, was auf den Teller komme, ein Geschenk sei, und dass gutes Essen in Fleisch großer Tiere gipfle. Später habe er zwischen Omnivor- (Allesesser) und Vegetariertum alterniert, wobei die Fleischverweigerung mehr der Identitätssuche gedient habe als wirklich fundiert gewesen zu sein. Foer gibt vor, kein flammendes Plädoyer für Vegetarismus vorlegen zu wollen. Stattdessen rührt er in den Widersprüchen, die jeder von sich kennt, den Gegensätzen zwischen Problembewusstsein, -ausblendung und Bequemlichkeit.

"Eating Animals" ist jedoch nur insofern keine Streitschrift gegen Fleischkonsum, als Foer zwischen Fleisch von vormals artgerecht gehaltenen Tieren und dem von Geschöpfen aus Massentierhaltung unterscheidet. Zunächst widerlegt er gründlich diejenigen unter den Lesern, die Tieren Intelligenz, Bewusstsein, Emotionen und Leidensfähigkeit absprechen wollen; Hühner und Fische seien da keine Ausnahme. Nun stamme 99% allen in den USA verzehrten Fleisches aus Fleischfarmen, in denen die Tiere nicht nur zusammengepfercht würden, wie es ihr Körperumfang gerade noch zulasse, mit Wachstums-, sonstigen Hormonen und Antibiotika vollgestopft würden, sondern genetisch dermaßen degeneriert seien, dass sie sich auf natürlichem Wege gar nicht mehr fortpflanzen könnten.
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35 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Z. am 12. April 2010
Format: Taschenbuch
Jonathan Safran Foer gibt in seinem ersten Sachbuch einen Einblick in das leidvolle Leben der Tiere, die bei Menschen auf dem Teller landen. Er gibt einen Einblick in seinen eigenen Werdegang hin zu einem Leben ohne Tierverzehr und wie die Geburt seines ersten Kindes seine Sicht auf die Ernährung verändert hat.

Foer zeichnet in, für den bisher uninformierten Leser, erschreckender Weise nach, wie sich der Kenntnisstand der meisten Menschen im Bezug auf die Abläufe in der Fleischindustrie von der Wirklichkeit unterscheiden, wie Tiere systematisch gequält, ausgebeutet und in tierunwürdigen Verhältnissen herangezüchtet werden um kurz nach ihrer Geburt ausgemengelt, schwach und völlig überzüchtet wieder zu sterben. Er rundet dies dadurch ab, dass er die Sichtweisen verschiedener Menschen einbindet, die entweder gegen diese Art der Produktion kämpfen, oder ab Teil dieses Industriezweiges sind, selber aber keine Tiere verzehren.

Eating Animals eignet sich dadurch insb. für die Menschen, die sich erstmals über die Zustände in der global agierenden Fleisch- und Tierproduktsindustrie informieren wollen.
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Daniela am 14. August 2011
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
I am a little in two minds about this book. On the one hand, the topic is obviously very important, and Jonathan Safran Foer has delivered a well written, gripping and disturbing account of the animal meat industry. As such, it is certainly worth reading, whether you eat animals or not. On the other hand, and despite the fact that I am vegetarian myself, I was a little disappointed at the author's implication that the only ethical solution to this problem is to stop eating animals altogether. I wish that he had used all of the information he gathered about small family farms to provide a more neutral discussion of the options, including some specific suggestions on how to eat responsibly without becoming vegetarian (which most people are simply not willing to do). As a result, people may be genuinely concerned about animal welfare (and their own health) while reading this book, but I am not sure it will have much effect beyond that.
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