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Eater
 
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Eater [Taschenbuch]

Gregory Benford
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch
  • Verlag: Heyne (2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453213483
  • ISBN-13: 978-3453213487
  • Größe und/oder Gewicht: 18 x 11,6 x 4,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.109.440 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Benjamin Knowltin ist ein angesehener Astrophyiker am Mauna-Kea-Observatorium. Als ein Kollege ihm Hinweise auf ein äußerst ungewöhnliches astronomisches Artefakt vorlegt, ist er zwar skeptisch, möchte den Enthusiasmus des jungen Mannes aber auch nicht dämpfen. Doch dessen Messungen stellen sich als zutreffend heraus: Ein Objekt stürzt auf die Erde zu, das alle Eigenschaften eines Schwarzen Loches aufweist. Unterwegs frisst es alles, was ihm in den Weg kommt -- daher sein Name und der des Romans.

Weit erstaunlicher ist jedoch, dass dieses schwarze Loch vernunftgesteuert zu sein scheint. Bald spricht es sogar zu den Erdbewohnern: Anfangs äußert es nur ein knappes "Ich wünsche zu konversieren", bald führt es jedoch lange Diskurse über den Vorteil ortsungebundener Lebensformen im Weltraum gegenüber planetaren Geschöpfen und dergleichen mehr. Und schließlich stellt es Forderungen, die es auch mit eindrücklichen Machtdemonstrationen untermauert. Auf der Erde bricht Panik aus.

Gregory Benford konzentriert sich einmal mehr auf seine Lieblingsthemen: (Natur-)Wissenschaftler bei der Arbeit und außergewöhnliche physikalische Phänomene. Eater ist eine wilde Jagd durch verschiedene Genres -- ein Wissenschaftsthriller, ein Katastrophenroman, eine tragische Liebesgeschichte und ein Weltraumabenteuer. Benfords Begeisterung für seinen Stoff ist absolut mitreißend, sein umfangreiches Fachwissen überwältigend. Einzig sein mangelhaftes Gespür dafür, dass es außer dem (nord-)amerikanischen Weltbild vielleicht noch ein anderes geben mag, stört gelegentlich etwas. Aber das sollte niemanden daran hindern, diesen Roman mit großen Kinderaugen zu verschlingen. --Felix Darwin


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
32 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Man müßte eigentlich ... 15. Oktober 2002
Von mdd42
Format:Taschenbuch
... zwei Bewertungen zu Gregory Benfords fünftem Roman (die Contact Reihe nicht mitgezählt)abgeben. Die erste wäre dann sehr gut, fünf Sterne deluxe - der Super Tipp, danke Mr. Benford! Die zweite bekäme vielleicht einen Stern, gerne auch gar keinen: autsch! was sollte das denn?
Liest man "Eater" als Hard Science Fiction Fan, dann ist man auf jeden Fall sehr gut bedient. Benford ist hauptberuflich Astrophysiker, Professor & Präsidentenberater in Sachen Raumfahrt (!) und das macht sich auch sehr positiv bemerkbar. In den meisten "Erde wird von Raumphänomen bedroht" Szenarien geht es ja um den heldenhaften Einsatz eines Typs Marke Bruce Willis - und das mag ja auch ganz unterhaltsam sein, hat aber mit der Realität oft herzlich wenig zu tun. Benford konzentriert sich in "Eater" ganz auf das Raumphänomen, in diesem Fall eine Art mobiles schwarzes Loch und entwirft ein sehr komplexes Szenario, das nicht nur seitenweise Beschreibungen komplizierter physikalischer Vorgänge beinhaltet, sondern auch die möglichen Reaktionen der Menschheit werden glaubhaft dargestellt. Hier wird das (mögliche) Problem aber schon deutlich; wer Physik schon in der Schule langweilig fand, der wird mit einiger Sichherheit kaum über die ersten zehn Seiten hinaus kommen. Die Menschen verblassen etwas neben dem "Eater", zwar ist Benford definitiv bemüht, sie nicht zu Klischees verkommen zu lassen, seine Stärke ist aber eindeutig die Beschreibung der physikalischen und nicht der sozialen Begebenheiten. Und so ganz gelingt das mit der Klischeefreiheit auch nicht - alle die Hand heben, die überrascht sind, daß sich eine schwer krebskranke Exastronautin freiwillig für eine Selbstmordmission meldet - keiner? Aha!
Doch zur Ausgangssituation: Zufällig entdecken Wissenschaftler im selben Abschnitt des Weltraums kurz hintereinander zwei Gammastrahlen Blitze - ein Hinweis auf ein schwarzes Loch, das sich offenbar mit Hilfe der Energie aus Asteroiden auf die Erde zu bewegt. Noch erstaunlicher ist die Tatsache, daß es sich bei dem ungewöhnlichen Objekt scheinbar um eine uralte künstliche Intelligenz handelt - der Kontakt ist dank des hohen Technisierungsgrades des "Eaters" kein Problem, doch als seine Absichten im Verlauf des Gespräches deutlich werden, bricht auf der Erde Chaos aus.
Ein bißchen "Armageddon", eine Prise "Akte X" und eine große Portion der eigenen Benfordschen' Note, die vor allem Realismus und Glaubwürdigkeit garantiert - das ist "Eater". Wie die vorhergehenden Roman ein Muß für jeden, der sich bei "Independence Day" immer wieder verkneifen mußte, laut zu lachen, aber definitv eine mögliche Leerstelle für alle, die lieber Lichtschwerter, Aliens und Warpantrieb bevorzugen.
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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Nunja, der Plot ist recht interessant mit einem intelligenten schwarzen Loch mit einigen Milliarden Jahren Reiseerfahrungen und so - und in der ersten Hälfte des Romans ist auch noch genügend Schwung und Spannung in der Handlung. Leider verliert sich Benford im weiteren Verlauf immer mehr in oberflächliche 'soziale Studien' der beteiligten Personen und versucht die Spannung durch Zerstückelung in mehrere parallele Stränge aufrechtzuerhalten. Ich musste dann auch noch mal im Impressum nachschlagen ob nicht doch der Roman erst 2001 in Amerika erschienen ist, bei all dem 0911-Pathos und den unverblümten "Old-Europe"-Resentiments. Lustgerweise wird aber sogar das arme schwarze Loch als "Schurkenobjekt" (im Ernst!) bezeichnet. Überhaupt wird im letzten Teil die Geschichte durch das alte "Amerika rettet die Welt" stellenweise fast unverdaulich obwohl der Schluß recht elegant wenn auch nicht sehr innovativ ist. Ebenso ist mir nicht ganz klar ob einige der Patzer in der Wortwahl auf den Übersetzer zurückzuführen sind oder direkt von Benford kommen ("Voltspannung",...).
Fazit: ein politisch etwas belasteter und fachlich nicht ganz so tief wie "COSM" gehender Benford aber gerade noch lesenswert.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Ein schwarzes Loch nähert sich der Erde. Ziemlich schnell stellt sich heraus, daß es sich dabei um eine künstliche Lebensform handelt, die das schwarze Loch als Raumschiff verwendet, um möglichst viele intelligente Spezies kennenzulernen. Der "Eater", wie das schwarze Loch genannt wird, übermittelt große Mengen an Wissen an die Menschheit. Doch dann fordert er seinen Preis...

Gregory Benford gelingt es wie immer, den wissenschaftlichen Forschungsalltag glaubhaft und facettiert darzustellen, ohne den Leser dabei zu ermüden. Auch das Verhaltender später dazustoßenden Geheimdienst-Bürokraten ist hervorragend pointiert. Das Buch bleibt spannend bis zum Schluß.

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