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Eat, Pray, Love - jetzt auch auf DVD und Blu-ray
Machen Sie sich mit Julia Roberts alias Elizabeth Gilbert auf eine spannende Reise durch Italien, Indien und Indonesien. Die Verfilmung des Bestsellers Eat, Pray, Love ist jetzt auf DVD und Blu-ray erhältlich. |
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
454 von 507 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Katastrophale Übersetzung - Finger weg!,
Von
Rezension bezieht sich auf: Eat Pray Love: Eine Frau auf der Suche nach allem quer durch Italien, Indien und Indonesien (Broschiert)
Ich bin gerade erst beim Reinlesen und habe etwas über 60 Seiten geschafft - so weit finde ich die Story spannend, sympathisch erzählt, wirklich witzig geschrieben und nett zu lesen. Aber Achtung: Dies gilt nur für den englischsprachigen Originaltext! Ich habe zufällig die deutsche Übersetzung ebenfalls zur Hand und habe passagenweise verglichen: HAARSTRÄUBEND. Sinnstörende Fehler auf so gut wie jeder Seite. Ganze Sätze wurden, vermutlich aufgrund von Verständnisschwierigkeiten, kurzerhand weggelassen, andere einfach dazugedichtet, Redewendungen gründlich missverstanden. Man greift sich immer wieder an den Kopf.Ein paar Beispiele gefällig? O-Ton: "she got what I call "The Bat Phone to the Universe" " Ü-Ton: "etwas, das ich als 'Fledermaus-Telefon zum Universum' bezeichne" ?! Oder: Als der Heldin ein balinesischer Medizinmann aus der Hand liest, unterläuft ihm ein Fehler. Anfangs sieht er 2 Kinder in ihrer Zukunft, korrigiert sich dann, es sei doch nur eins, eine Tochter. In der Übersetzung wird hier einfach hinzugedichtet, dass das worin er irrtümlich ihr 2. Kind gesehen habe, ihr Ehemann gewesen sei, mit dem sie gerade eine schwierige Scheidung durchmacht - und sie ist darüber sehr erstaunt. Mit keinem Wort wird dies in der Vorlage erwähnt. Oder bei der Erklärung amerikanischer Werbephänomene: "Planet Advertising in America orbits completely around the need to convince the uncertain customer ..." wird "übersetzt" zu: "Bei der amerikanischen Firma [!] Planet Advertising dreht sich alles darum, den unsicheren Konsumenten davon zu überzeugen ..." Wenn man mit derlei Übersetzungs"leistungen" Geld verdienen kann, habe ich eindeutig meinen Beruf verfehlt. Wer des Englischen halbwegs mächtig ist - bitte unbedingt zum Original greifen! Was sich hier Übersetzung schimpft, ist ein hochgradiges Ärgernis. Niemand, der die Übersetzung gelesen hat, kann behaupten, das Buch zu kennen. Schlimm, wie hier auch seitens des Verlags offenbar blindes Vertrauen in jemanden gesetzt wurde, der stur nach Wörterbuch übersetzt oder seiner Phantasie beim Hinzudichten freien Lauf und dabei Hausverstand und Hirn außen vor lässt. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Selbstdarstellung oder therapeutisches Schreiben?,
Rezension bezieht sich auf: Eat Pray Love: Eine Frau auf der Suche nach allem quer durch Italien, Indien und Indonesien (Broschiert)
Gut dachte ich, lese ich das Buch von dem viele Promis schwärmen und viele Freundinnen erzählen. Doch ich wurde arg enttäuscht. Eigentlich gefiel mir die Story, wenn, ja wenn Frau Gilbert sie runder oder sympathischer erzählt hätte. Sie beschreibt sich - sicherlich unbewusst - als eine egozentrische und geltungsbedürftige Enddreißigerin, welches mich mehr und mehr aus dem inneren Gleichgewicht brachte. Frau Gilbert bekam es mehr und ich immer weniger. Und doch habe ich bis zur letzten Seite durchgehalten und kann nur sagen: LEST ES NICHT!Aber als Rezendent Nr. 158 wird wohl meine Meinung hier kaum noch jemanden interessieren. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
91 von 110 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Wirkliche Identitätssuche oder Egotrip?,
Von Bücherfee (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Eat Pray Love: Eine Frau auf der Suche nach allem quer durch Italien, Indien und Indonesien (Broschiert)
Die Thematik des Buches, d. h . die Auseinandersetzung mit der eigenen Identität, mit Zielen, Wünschen, Religionen, um den eigenen Weg zu finden, finde ich zwar ansprechend und ich habe auch schon etliche interessante Lebensberichte in dieser Hinsicht gelesen - in diesem Buch missfällt mir jedoch die Art und Weise, in der sich die Ich-Erzählerin vielen Dingen nähert.Dass das Buch besonders von bestimmten Hollywood-Stars geliebt wird, spricht in gewisser Weise schon für sich selbst. Beim Lesen hatte ich den zunehmend unangenehmen Eindruck, in die Selbstmitleidsorgie einer ich-bezogenen, geltungs- und bestätigungssüchtigen, sprunghaften Frau mit überzogenene Ansprüchen hineingezogen zu werden. Trennungen, Scheidungen, Depressionen und seelische Krisen sind ja leider die Erfahrungen und Wegbegleiter sehr vieler Menschen. Aber vergleiche ich mit Schicksalen von Menschen in meinem Umfeld, hatte ich beim Lesen des Buches manchmal das starke Bedürfnis, die Ich-Erzählerin zu schütteln und sie zu fragen, ob sie so tief im Selbstmitleid steckt, dass sie gar nicht mehr erkennt, wie viel Grund zur Freude und Dankbarkeit sie trotz der Scheidung, trotz einer weiteren gescheiterten Beziehung noch in ihrem Leben hat. Sie erwähnt u. a. unzählige liebe, tolle Freunde mit interessanten Aufgaben, eine Familie, mit der sie insgesamt gut auskommt und ohne die sie sich Weihnachten nicht vorstellen kann, einen Traumjob, welcher ihr die finanziellen Mittel ermöglicht, um überhaupt Selbstfindungsreisen durchführen zu können usw... Unter einer richtigen Depression mag es zwar schwerfallen, positive Aspekte des eigenen Lebens zu finden, aber dann ist man auch nicht mehr in der Lage, derartige Reisen in Angriff zu nehmen. Ich fand manchmal, dass sie mit dem Begriff "Depression" etwas kokettiert. Was mich jedoch besonders verwundert: Sie flicht etliche Begegnungen mit Menschen ein, die ein schweres Schicksal haben, z. B. erzählt sie von einer Freundin, die ihre Jugend hauptsächlich in Bunkern verbracht hat, weil in ihrem Land Krieg war, von einem jungen Mann, der eine Musikkarriere in New York plante, aber nach dem 11. September ausgewiesen wurde, von einer sehr armen balinesischen geschiedenen Alleinerziehenden etc. Trotzdem scheinen all diese Beispiele, wo es z. T. ums nackte Überleben geht, wo den Leuten extrem unfair mitgespielt wurde und die in so krassem Kontrast zu ihrem eigenen anspruchsvollen Leben stehen, nicht ein paar Prioritäten in ihrem Kopf klarzurücken. Gut, sie hilft der balinesischen Mutter, was sehr hilfsbereit war, aber dennoch vermisse ich am Ende die Einsicht, wie gut es ihr doch letztendlich geht. Der letzte Teil des Buches hat mich dann manchmal sogar genervt. Es ist zwar schön, dass sie einen neuen Liebhaber gefunden hat und dass sie irgendwo zwischen Bali, Amerika, Australien gemeinsam eine neue Lebensgrundlage suchen wollen - aber es kommt dadurch fast so rüber, als wäre der neue Mann das Ziel der Suche und all der monatelangen Reisen gewesen. Ist er jetzt ihre neue Identität, nach der sie gesucht hat oder was hat sie für sich aus all den Reisen an Einsichten mitgenommen, um sie in ihren Alltag zu übertragen? Ich sehe zwar, dass ich mit dieser negativen Einschätzung des Buches bisher fast allein dastehe, aber ich kann es einfach nicht mit gutem Gewissen weiterempfehlen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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