Ich bin schon seit längerem auf der Suche nach einem Net-/Notebook zwischen 10 und 13 Zoll. Bei meiner erste Bestellung, einem Asus Eee PC 1015, war das Displaypanel locker und eine Macke im Gehäuse. Der zweite Kauf, dass größere Sony Vaio YB1S1E/S, hatte das Displaypanel so fest, dass das reine aufklappen des Netbooks zu Schlieren auf dem Display führte. Spaltmaß fand ich ebenfalls für einen Sony verblüffend oft. Ebenfalls enttäuscht zurück geschickt. Ich wollte Sony eine zweite Chance geben da Verarbeitungsmängel bei diesem Konzern doch eher selten sind, aber ich fand beim stöbern das 13 Zoll große Butterfly zu einem echt genialen Preis. Da ich zur Zeit selber Notebooks verkaufe weiß ich, dass Packard Bell teilweise besser verarbeitet ist als Acer.
Und das soll schon was heißen, da Packard Bell ja letztlich aus selbigem Hause kommt und Acer gehört. Deswegen schlug ich bei dem Preis sofort zu, ohne auch nur ein Test gelesen zu haben. Und was soll ich sagen, der erste Eindruck war Bombe:
Die Verarbeitungsqualität ist einsame spitze. Ein flaches Alugehäuse ohne jegliche Verarbeitungsfehler, dass leuchtende Touchpad (sah zumindest gut aus) und eine absolut ausreichende
Displayhelligkeit (nicht entspiegelt). Nach rund 2 Stunden fielen mir dann die K.O. Kriterien auf. Der Akku hält bei normaler Benutzung keine 90 Minuten (was die Größe vermuten ließ),
die Tastatur ist so weich das beim Berühren einer Taste wellenartig alle anderen mitwippen und die Festplatte fiepte unentwegt. Beim Recovern des Systems verabschiedete
sich die HDD dann ganz. Schade. Wobei letzteres Problem sicherlich eine Ausnahme darstellt. Mein Netbookkauf werde ich nun erst mal ruhen lassen. Scheinbar hab ich nur Pech.
Das PB Butterfly hätte perfekter nicht sein, wenn das Wörtchen "Wenn" nicht wäre.
Fazit:
Bis auf die miserable Tastatur und den mehr als schlechten Akku ein absolut geniales Gerät zu Spitzenpreis.