Hintergrund:
Ich habe mir den Lonely Planet Guide Eastern Europe bestellt, um für meinen Interrail trip (mit dem Zug durch Tschechien, Österreich, Slovakei, Ungarn, Kroatien, Bosnien, Slovenien) im Februar gut vorbereitet zu sein. Ich hatte nur einen Rucksack und konnte dementsprechend nicht mehrere Reiseführer mitnehemen! Haupsächlich war ich in den Haupstädten und hatte auch jeweils immer nur 2 Tage in jeder Stadt.
Für meine Bedürfnisse enthielt der Travel Guide genau die richtige Menge an Informationen. Vor allem die Spalte mit den Haupsehenswürdigkeiten und Museen empfand ich als sehr hilfreich. Preise und Öffnungszeiten waren fast immer mitangegeben und so konnte man gut einen Tag im Vorraus für den nächsten Tag planen.
Außerdem gibt es eine Stadtkarte zu jeder größeren Stadt, was für mich, zum Beispeil das Finden des Hostels enorm erleichterte. Gerade weil auch nicht jeder Englisch konnte oder man auch nicht immer gleich eine Stadtkarte am Bahnhof bekam.
Zudem war es mir wichtig, mich vor jedem neunen Ziel über das jeweilige Land oder die Stadt zu informieren. Auch hierfür hat der Reiseführer jede Menge Info parat (z.B über die Geschichte, die Kultur, die Umwelt usw). Nicht übermäßig viel (was man sich wohl sowie so nicht merken könnte), aber eben so dass man eine Einblick bekommt.
Außerdem hat es einfach Spaß gemacht, während der Zugfahrt zu blättern, um so noch mehr über die osteuropäischen Länder herauszufinden oder schon die nächste Reiserute zu planen!
Zum Vergleich: Ich war in Österreich erst mal etwas aufgeschmissen (österreich ist nicht enthalten) und habe mir dann einen Reiseführer nur über Österreich ausgeliehen. Der hatte dann natürlich allerlei Infos auch über die jeweiligen Gebäude usw aber die bekam ich in den anderen Städten auch kostenlos in der Touristeninfo inform von kleinen Brochüren. Das empfand ich persönlich sogar besser weil man dann nicht den ganzen Tag ein Buch mit sich rumschleppen muss!
Jedoch gibt es auch einige kleine Abzüge:
-Zum Einen waren einige Preisangaben nicht richtig. Ich nehme an sie waren veraltet.
-Außerdem waren in den kleineren Städten Resaurants oder Cafés nicht in "Budged, Midrange und Top End" unterteilt (auch Preise waren nicht immer angegeben), wodurch man manchmal überhaupt nicht einschätzen konnte, ob es denn den eigenen Preisvorstellungen entspricht.
-Generell empfand ich die Auswahl an angegeben Restaurants nicht immer hilfreich. Wir haben wirklich viele schöne Restaurants gefunden, die nicht einmal angegeben waren. Hier würde ich wirklich empfehlen im Hostel/Hotel/Pension direkt nachzufragen.