Das ist ein Film, den man sehen muss. Ein Kammerspiel bei dem man von beiden Schauspielern fasziniert ist. Beide Darsteller glänzen in ihren Rollen, sowohl der junge Schriftsteller Ah-Lan gespielt von Si Hun als der Polizist Xiao-Shi (Hu Jun) machen diesen Film zu einem Spektakel voller Gefühle.
Bei einer Razzia in einem Cruising Park wird Ah-Lan (Si Hun) verhaftet. Er wird von dem Polizisten Xiao-Shi festgenommen und verhört. Mit Ah-Langs Bekenntnis: „Ich bin Schwul" beginnt ein Verhör, der sich zu einer faszinierenden Erzählung über seine Kindheit, seine sexuellen Phantasien und sein Verlangen entwickelt. Hinterlegt ist das alles mit Bildern aus der chinesischen Oper. Xiao-Shi wird immer neugieriger, er ist sich seiner Identität nicht mehr sicher, auf der anderen Seite voller Ekel über Ah-Lans „Anders-Sein", auf der anderen Seite fühlt er sich zu ihn hingezogen, er verliert sich im Zuhören sowie der Zuschauer sich in dieser Geschichte verliert. Ein klasse Film, eine faszinierende Lovestory, die eigentlich keine ist.