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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
30 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein etwas anderer Thriller, der es in sich hat !,
Von
Rezension bezieht sich auf: EarthCore: Thriller (Taschenbuch)
Der Prospektor Sonny Mc Guenniss sitzt mit einem langhaarigen Indianer in der Kneipe, als dieser ihm von einer Silberquelle in den Wah Wah Mountains in Utah erzählt. Sonny hält es nur für ein Gerücht und macht sich über den Mann lustig, weil dieser von dem *Schatz* weiß und ihn nicht an sich genommen hat. Doch der Indianer spricht von einem Fluch und einem Ort, der allen Angst einjagt. Je mehr Sonny vom Indianer erfährt, desto neugieriger wird er auf den Ort, an dem angeblich eine Quelle aus dem Boden blubbert und sich in einen kleinen Tümpel von Silberstaub ergießt. Der Indianer zeichnet eine Karte und Sonny macht sich am nächsten Tag auf den Weg in die Berge. Er findet diese Quelle wirklich, nimmt Proben und lässt sie von einem Freund untersuchen. Dieser stellt fest, dass es sich nicht um Silber, sondern um fast reines Platin handelt. Bei solch einer Reinheit, muss es sich um ein sehr großes Vorkommen handeln, eine riesige Platinader. Sonnys Freund plaudert das Geheimnis an einen Bergbaukonzern aus, und dieser nimmt das Stück Land um den Berg herum sofort in seinen Besitz, denn wenn die Zahlen stimmen, geht es um Milliarden. Die ersten Untersuchungen mit Messgeräten bestätigen die Ergebnisse der Untersuchung von Sonnys Freund. Sofort beginnt der Konzern mit der Errichtung eines Lagers und den Bohrungen in den Berg. Das Problem ist nur diese unglaubliche Tiefe, in der diese riesen Menge von mehreren Quadratkilometern Platin liegt. Warum wurde sie noch von niemandem entdeckt und was ist dran an der Geschichte mit dem Fluch. Ist dieses Platinvorkommen wirklich natürlichen Ursprungs? Diese Fragen stellen sich auch schnell die Wissenschaftler vor Ort und je mehr sie in den Berg vordringen, desto größer wird die Angst etwas Schrecklichem auf der Spur zu sein.Trotz der vielen Charaktere, die in der Story mitwirken, verliert man nicht den Überblick. Viele Figuren bewegen sich am Rande der Story und man nimmt sie nicht sonderlich wahr, braucht man auch nicht. Die Hauptcharaktere hat man schnell verinnerlicht und es fällt einem leicht, sie zu begleiten und zu sehen was mit ihnen im Laufe der Geschichte passiert. Scott Sigler verleiht den vielen Figuren nicht zu viel Tiefgang, um nichts an Spannung und Tempo einbüßen zu müssen. Das passiert zwangsläufig, wenn man sich zu sehr mit ihnen beschäftigen muss. Langeweile ist von Anfang an ein Fremdwort in dieser mitreißenden Geschichte, in der es um sehr sehr viel Geld und Macht geht. Thriller Liebhaber dürfen sich dieses, doch etwas andere Werk nicht entgehen lassen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
26 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Von Felskraken und Silberkäfern....,
Rezension bezieht sich auf: EarthCore: Thriller (Taschenbuch)
erzählt dieser Thriller, und das nicht einmal schlecht -. Warum dann nur 3 Sterne?Erst einmal das Positive, das mich fast bewogen hätte, vier solide Sterne zu geben: Eine wirklich originelle Geschichte, wie zu den besten Zeiten Preston-Childs sorgt dafür, dass man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen möchte: Ein riesiges Platinvorkommen wird in Utahs Bergen entdeckt und eine bestens ausgerüstete Mannschaft aus Wissenschaftlern und Wachpersonal des Konzerns EarthCore bricht zum "Begräbnisberg" auf, um diese Mine schnellstmöglichst auszubeuten. Der Berg ist jedoch seit Jahrtausenden für die Indianer tabu und gilt als verflucht - das stört natürlich unseren Konzern nicht. Die Geschichte, wie die Tunnels entdeckt werden, wie die "dichte Masse", nämlich der Platinkern, entdeckt wird, ist sehr spannend erzählt - es gibt eine bunte Mischung von Hauptpersonen - vom leicht verrückten, egoistischen, erst gut zwanzigjährigem Wissenschaftsgenie über einen harten Ex-Killer im Auftrag der Regierung, der jetzt als Security-Chef das Lager am Berg bewacht bis zu unserem Helden Connell, der EarthCore vertritt und sich leider nicht ganz nachvollziehbar und viel zu schnell vom knallharten Ausbeuter zum hilfsbereiten Kumpel wandelt. Wie gesagt, hält die Geschichte ihre Spannung über die gesamten 600 Seiten, es gibt immer wieder überraschende Wendungen und originelle Einfälle - auch das übliche Friede, Freude, Eierkuchen-Happy End fehlt. Eigentlich eine rundum gelungene Urlaubslektüre - über dunkle Tunnel und Silberkäfer am Strand zu lesen ist nicht das schlechteste. Jetzt kommt das große Aaaaaber: Die Sprache! Liegt es am Übersetzer - oder mußte der arme Kerl ein furchtbares Amerikanisch übersetzen und es kam eben dabei ein ebenso furchtbares, um nicht zu sagen "verheerendes" Deutsch heraus? "Verheerend" kommt übrigens um die hundert Mal im Text vor: Verheerte Finger, ein verheertes Lager, verheerende Zustände.... Diese doch recht selten benutzte deutsche Wort erfährt hier seine Renaissance. Ein paar typische, "verheerende" Beispiele aus dem Buch, unfreiwillig komisch, so dass der Lesefluss, wenn auch noch so spannend, automatisch gestoppt wurde und man unwillkürlich den Kopf schütteln und die Zeile ein zweites Mal lesen musste: "... und zuckte dabei vor Schmerzen zusammen, die durch sein Bein rotierten wie ein Mixer durch Püree." "... sie schrie vor Schmerzen auf, als er ihre verheerte Extremität kraftvoll packte" (es geht um ihre verletzte Hand). "... sie wirkte schwach und blaß, wie gekochte, im Spülbecken zurückgebliebene Spaghetti." "... Connells Augen verwandelten sich schlagartig von Schlitzen zu Untertassen." - und das sind nur einige wenige Beispiele aus Siglers "EarthCore". Ich werde jetzt Siglers neuen Thriller "Ancestor" im amerikanischen Original lesen und kann dann berichten, ob das Original ebenso verheerend (devastating?) ist. Fazit: Eine durchgehend spannende, originelle Story, die man lesen sollte. Ein Autor, von dem man sicher noch hören wird - allerdings Abstriche aufgrund der oft unbeholfenen Sprache. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Von dunklen Tunnel, Blut und Monsteraction,
Von Gunther von Grünwalden (Hamburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: EarthCore: Thriller (Taschenbuch)
Scott Sigler ist einer der sogenannten "Jungen Wilden". In Zeiten wo King, Koontz, Cussler und viele andere der Thriller Szene langsam Alt werden schaut der geneigte Leser verstärkt auf frische Autoren wie Sigler, welche die befriedigung seiner Lesesucht auf Jahre sicherstellen müssen. Und zumindest im Falle Siglers kann ich jedem Liebhaber blutiger Thriller sagen: Sie können aufatmen! Sigler hat mit seinem Debüt einen achtbaren Sci-Fi-Actionthriller mit Anleihen aus zahlreichen Filmen abgeliefert das pure Spannung verspricht.Story: In den Wah-Wah-Mountons wird ein gigantisches Platinvorkommen entdeckt. Das Unternehmen "Earthcore" macht sich mit allen legalen und illegalen Mitteln daran sich diesen Claim zu sichern. Binnen kurzer Zeit wird in der abgeschiedenen Wüste ein Basislager errichtet und die Arbeit beginnt. Immer tiefer dringen die Männer in die Felsen ein. Aber dort unten lauert etwas. Und es hat offenbar etwas gegen menschliche Besucher... Protagonisten: Hier haben wir etwas erstaunliches zu vermerken: Sigler verzichtet auf eine Einzelne Hauptfigur sondern lässt einer Gruppe von mehreren Personen in annähernd gleichem Maße Bedeutung zukommen. Da währe inn erster Linie Connell Kirkland, ein hohes Tier bei "Earthcore" der vor vielen Jahren seine Frau verlor. Ein Autounfall der ihn vollkommen aus der Bahn warf. Zum Zeitpunkt des Buches ist Kirkland zu einem grantigen Tyrann verkommen der aber im Lauf des Buches eine klischeehafte, wenngleich interessante Entwicklung mitmacht. Veronica ist eine Archäologin. Ihr Part dürfte klar sein: Die Kluge Wissenschaftlerin die alles Wissen über andere Aspekte stellt. Aber auch hier hält der Autor eine Entwicklung bereit welche dem Genre eigentlich widerspricht. Während ein James Rollins die Archäologin zur Hauptperson gemacht hätte schafft Sigler es ihr von Anfang an eine Interessante Rolle innerhalb der Geschichte zuzuweisen. Sonny McGuinnes ist ein Goldsucher der zufällig auf die Platinader stößt. Er stellt eher eine Nebenfigur dar, schafft es aber ebenfalls bestens in Erinnerung zu bleiben. Dazu gesellt sich noch eine sehr brutale Dame welche früher einmal für die NSA tätig war. Und vom Foltern versteht sie auch heute noch etwas... Stil: Siglers Stil... Hm, fangen wir doch einfach mal mit dem Genre an. Thriller steht drauf und den bekommt man auch. Aber was für einer? Zu Beginn eher ein Horrorthriller, vermischt mit dem Subgenre der Wissenschaftsthriller. Ab Mitte des Buches wandelt sich die Geschichte dann in einen Sci-Fi-Thriller mit Elementen des Actiongenres. Und auch der Indiana Jones Mäßige Abenteueraspekt kommt im Laufe des Romans nicht zu kurz. Sigler vermischt all diese Facetten des Thrillers gekonnt zu einem gelungenen Ganzen. Und dabei schafft er es die Naht an Jeder Stelle zu kaschieren. Daher wirkt der Roman trotz all den verschiedenen Elementen wie aus einem Guss. Fans des frühen James Rollins, Greig Beck oder ähnlichen Schriftstellern werden viel Freude an Sigler haben. Fazit: Ein wilder Genremix der einiges an Erzähltalent offenbart. Sigler ist sicherlich ein brauchbarer Mann für die Zukunft der uns Thrillerlesern noch viele vergnügliche Stunden bereiten wird. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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