Ist man Rock-, Reggae-, oder gar Hip-Hop-Fan, dann passiert auf Deuters neuer Produktion so gut wie nix. Neigt man eher der beschaulichen, vielmehr "behörlichen" Musikrichtung zu, dann ist die neue Prodiuktion des einstigen Star-Musikers von Poona ein weiteres Album in seiner Discografie - nothing more. Nicht zu Unrecht gilt Georg Deuter als Urgestein und sogar Begründer der sogenannten "New-Age-Musik. Sein jüngstes Werk "Earth Blue" ist schön - keine Frage. Aber solche Wohl-Klänge mit süßen Keyboard-Soundflächen und feinen Flöten Melodien kenne ich zuhauf - woher auch immer ... Wer würde sich allen Ernstes zutrauen, auch nur ein einziges Stück eines derartigen Albums wiederzuerkennen? Und während ich noch rezensiere, dringen mir Walgesänge und Meeresbrandung ins Ohr. Fazit: für Liebhaber. Anspieltipp: Völlig egal. Wen's interressiert: Bei Titel 7 kommen mal tibetische Klangschalen zum Einsatz. Man hört sogar Obertöne - woher, weiß ich nicht.