Auf James Vincent McMorrow bin ich eigentlich durch zufall beim bummeln auf Amazon gestoßen. Was mir schon beim anhören der 30 Sekunden Hörproben auffiel war, dass ich irgendwie ganz plötzlich richtig happy war (was eigentlich der Grund war, warum ich das Album kaufte, denn wenn mich 30 Sekunden happy machen, was passiert dann erst bei 3 Minuten ;) ). Gesagt getan - gekauft!
So rein in den Player und... hey wo war die mein Happy-Gefühl... nein ich war beim hören richtig melancholich... so hatte ich mir die Sache eigentlich nicht vorgestellt... also nochmal von vorne und diesmal genau hingehört... und tatsächlich ich fand mein ich Happy-Gefühl in den Wörtern, welche von teils wirklich melancholischen Melodien umspielt werden.
Ganz ehrlich, ich saß vor meinem Zimmerfenster und schaute unsere Birke im Garten an und beobachtete zum song " We don't eat" wie der Wind durch die Blätter streifte und war baff, was diese Szene gepaart mit der Musik von McMorrow für Gefühle in mir weckt (Trauer, Hoffnung, Glück so ziemlich alles war mal dabei).
Für mich ganz klar eine wahre Wundertüte an Emotionsmusik, die einem jedoch abverlangt sowohl oberflächlich zuzuhören als auch tief in die Texte einzutauchen. Für mich, meine persönliche Endteckung des Jahres 2011.
Ich kann jedem empfehlen zumindest mal in einige Songs reinzuhören und sich einfach mitreißen zu lassen... ich habs nicht bereut...
Kleine (Rein-)Hörtipps:
- We don't eat
- Sparrow and the wolf
- Breaking Hearts
- From the Woods!