Neujahrstag- Kay Scarpetta wollte eigentlich den Jahreswechsel mit ihrem Mann verbringen. Statt desssen ist sie jedoch auf dem Weg nach N.Y, um auf Bentons Bitte den Verdächtigen in einem Mordfall zu unteruchen, der nur mit ihr reden will. Oscar Banes, kleinwüchsig, hat seine Freudin Terry Bridges tot in ihrer Wohnung aufgefunden ... Scarpetta, Wesely Berger, Marino und nicht zuletzt Lucy ermitteln...
Meine Meinuung:
anfangs ließ es sich noch recht spannend an. Der Leser erfährt aus den verschiedenen Perspektiven der beteiligten CHaraktere, was so alles passiert ist: Kay hat Charleston den Rücken gekehrt, ist ME in Northern District, arbeitet für CNN... Alles scheint bestens. Wäre da nicht eine bösartige Internetkolumne Gotham Gotcha, die auf den Vorfall mit Marino anspielt, sie diffamiert und zutiefst demütigt ...
Kay eilt also nach N.Y um Oscar zu untersuchen- da sind wir auch schon auf Seite 200, dann folgen langwierige Analysen- wo ist bitte die Spannungskurve??
Danin ich auch schon bei den diversen Kritikpunkten:
Cornwell schafft es durchweg nicht, dass sich hier Spannung aufbaut, sie verliert sich in langwierigen forensichen Detaills und Bemerkungen über die Beziehung zu Benton.
Bekommt sie eigentlich Kohle für die ganze Schleichwerbung, die sich in dem Roman versteckt z.B für diverse Uhrenmarken oder Gürtel? Oder sind wir hier in einem Exkurs zum Thema Trends und Statussymbole? Wen interessierts, dass Bergers Uhr 100.000$ kostet? Sie sollte lieber Spannungselemente einbauen, so mein Tipp! Und ihr exzessiver Gebrauch von medizinischen Fachtermini- will sie dem Leser beweisen, das sie fähig ist, in einem Fremdwörterbuch nachzuschlagen?
Auch die Charakterisierung der Hauptpersonen ist sehr schwarz-weiß: die immer aufrechte, verständinsvolle Scareptta, die ob der Bösartigkeit um sie herum immer noch geschockt wird.. Benton, der eine Therapie macht und Geheimnisse vor Scarpetta hat, weil er mit der Beinahe-Vergwaltigung nicht zurecht kommt & sich fragt woher seine Vorliebe für Sex an ungewöhnlichen Ort kommt ;)(sorry aber wen interessiert was Benton als Jugendlicher so getrieben hat?). Lucy ist nicht mehr ganz so durchgeknallt wie früher, lässt ihren GEfühlen für Berger endlich freien Lauf.Trotzdem wirkt sie noch immer reichlich unsympathisch. Ah ja, Marinao ist ja auch wieder mit von der Partie- 20 kg leichter, alkoholfrei ;) und eine Therapie reicher, hat er schwer mit seinem Kollegen Morales zu schaffen und sinniert noch immer über seine Beziehung zu Scarpetta ...
Gut cornwell hat es geschafft, dass es wieder beragauf geht, nach den sehr schlechten letzten Bänden. Aber nur weil etwas nicht mehr gant so schlecht ist, ist es noch LANGE NICHT GUT, so meine Meinung!
Spätestens ab S. 300 hab ich mich gefragt, ob hier eigntlich überhaupt noch mal was passiert, bei 400 war allerspätestens klar, wers denn wahrscheinlich war... ab 450 hab ich nur noch quergelesen. Der Fall ist absolut schwachsinnig und konstruiert. Sorry, aber da war ja der Vorgäger von der Spannung her noch besser ...
Ok, die Figuren haben sich seit der extremen Verschlechterung der letzten Bücher, hier in die richtige Richtung bewegt, aber das worum es hier eingtlich geht- dem Leser ein eine spannenden Fall zu präsentieren, das ist hier vollkommen auf der Strecke geblieben!
Wie gesagt überkontruiert, langatmig und die Auflösung ist haarsträubend langweilig und zugleich unsinnig.
Ich bin seit Anfang der 9oer- seit Teenie Tagen- ein großer Scarpetta und Wesley Fan und habe bislang alle Bücher gelesen. Aber mit den frühen Werken ist das keineswegs vergleichbar. Die waren spannend, die Charkater gut gezeichnet, atmosphärisch dicht, ein wahrer Lesegenuss eben, der einn in Scarpettas Welt hineigezogen hat. Gut "Defekt" und "Staub" waren vielleicht noch schlechter. Aer das hier sit 0815-für mich definitv NICHT empfehlenswert!!
ERGO: Langatmig, konstruiert, vorhersehbar und unglaubwürdig. Diverse private Verbindungen machen das ganze auch nicht interessanter. Überteuerter Preis rundet das Ganze ab. 590 Seiten, die spätestens ab 400 extrem langweilig werden, Kürzungen & Straffungen wären durchweg von Nöten gewsen. diese Buch wirkt so als hätte Cornwell keine Lust mehr, sonst würde sie nicht so etwas abliefern.
Da lese ich lieber Gerritsen & lasse die Finger von dem nächsten HC!
*** NICHT EMPFEHLENSWERT, spart euch Zeit & Geld*** das ist jedenfalls meine Sicht der Dinge. Jedem Das Seine, wems gefällt- schön - mit eben nicht! :)