Sicherlich kommt es auf die Art der Anwendung an.
Gut funktionieren wird das Gerät, wenn man es einigen der anderen Rezesenten gleich tut:
als kurzfristige Heizlösung für kleine bis mittelgroße Räume. Beste Anwendung wird das Wärmen der Sofaecke sein, bis die Zentralheizung die Räume auf ein erträgliches Niveau gebracht hat.
Dann ist die angenehme Wärmestrahlung perfekt und lässt sich am Besten wirklich mit einem Kachelofen vergleichen.
Für meine Anwendung, den Keller mit Sauna und Dusche auf einer angenehmen Temperatur zu halten, ist die Wärmewelle als Lösung scheinbar eher ungeeignet, da sehr teuer im Unterhalt.
Nach nunmehr 10 Tagen testen mit Energiemessgerät und Thermometer (inkl. Luftfeuchte) in allen drei Leistungs- (750 - 2000 Watt) und Thermotateinstellungen, rate ich jedem ab, der einen ähnlichen Einsatzzweck wie bei mir vorsieht.
Ort: der Keller mit ca. 30 qm ist komplett gefliest, ein Stück nimmt die (Holz-)Sauna ein, das Gerät kann optimal positioniert in der Mitte der langen Wand stehen.
Es gilt im Grunde nur, die Temperatur von ca. 14,4° (ohne jede Heizung, Winter) auf Rund 17° anzuheben, damit das tägliche Duscherlebnis nicht zitternd beginnen muss. Das Gerät funktioniert, je nach Einstellung nimmt der Raum leicht die gewünschte Temperatur an, mit ein Bisschen Ausprobieren lässt sich diese exakt erreichen (Thermostat 2,5 = ca. 17°).
Nun zu den Kosten:
wie sich herausgestellt hat, spielt es fast keine Rolle, welche Leistungseinstellung verwendet wird. Bei 750 W (= ca. 640 W) läuft das Gerät halt um die 22 Stunden, bei 2000 W (= ca. 1850 W)dann immer noch gute 8 - 12 Stunden, diese Zeit immer inklusive Nachheizen.
Fazit:
Dem Vergleich aller aufgezeichneten Werte nach ist die höchste Stufe in jedem Fall die effizienteste (unter o.g. Bedingungen).
8 - 14 kWh Verbraucht und somit 1,56¤ - 2,66¤ am Tag sind mir persönlich einfach zu viel für den Keller. Ein Ölradiator wird wahrscheinlich günstiger sein, perfekt für mich wäre eher ein Heizlüfter, der sehr schnell und nur vor dem Duschen den Raum temperiert. Ob der EWT bis zum irgendwann geplanten Einbau der Fußbodenheizung seinen Dienst in der Form versehen wird, wage ich daher zu bezweifeln.