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EVIL [Taschenbuch]

Jack Ketchum , Friedrich Mader
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (410 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

1. Januar 2006
Jack Ketchums beunruhigender, grenzüberschreitender Horrorthriller gilt unter Experten als eines der großen Meisterwerke des Genres. Die Geschichte eines Jungen, der inmitten einer amerikanischen Vorstadtidylle mit unvorstellbaren Grausamkeiten konfrontiert wird, steigt tief hinab in die Abgründe der menschlichen Psyche. Nachdem der brillant geschriebene Roman viele Jahre unter der Hand als geheimer Klassiker die Runde gemacht hatte, erhält er jetzt nicht zuletzt dank Stephen King, der zu diesem Werk auch eine ausführliche Einleitung verfasst hat, die verdiente Aufmerksamkeit und erscheint nun endlich auch als deutsche Erstausgabe.



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Produktinformation

  • Taschenbuch: 336 Seiten
  • Verlag: Heyne Hardcore; Auflage: 4. Auflage (1. Januar 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453675029
  • ISBN-13: 978-3453675025
  • Originaltitel: The Girl Next Door
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (410 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 11.496 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Der furchteinflößendste Autor Amerikas.« (Stephen King)

"Als hätte Clive Barker 'Der Herr der Fliegen' geschrieben. Gewaltig!" (The New York Times)

Klappentext

»Wenn man mich fragen würde, wer der beste Horrorautor Amerikas ist, fällt mir als erstes Jack Ketchum ein.«
Stephen King

»Der furchteinflößendste Autor Amerikas.«
Stephen King

"Als hätte Clive Barker 'Der Herr der Fliegen' geschrieben. Gewaltig!"
The New York Times


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
296 von 309 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Alptraum 14. August 2005
Von D. Wolter VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
In einer der zahlreichen Online Rezensionen zu EVIL (THE GIRL NEXT DOOR) bei Amazon.com schrieb ein Leser, dass er als Amerikaner für die Redefreiheit eintrete, die für alle gelten solle. Für alle, nur nicht für Jack Ketchum. Gründe für diese Aussage werden kaum gegeben, außer dass der Roman abartig sei.

Ja, diese Geschichte ist schockierend, Ekel erregend. Sie überschreitet die Grenzen des Erträglichen. Ich habe beim Lesen Pausen einlegen müssen, um das Grauen in kleinen Portionen verarbeiten zu können. Mir standen Tränen in den Augen, und ich habe gewünscht, dass sich in der beständig abwärts führenden Spirale der Gewalt ein Hoffnungsschimmer entdecken lässt. Manchmal habe ich sogar gehofft, dass die Geschichte eine unglaubwürdige Wendung nimmt, mir die Chance lässt, mich auf diese Weise zu distanzieren.
Aber Jack Ketchum schreibt gnadenlos realistisch. Er besitzt ein meisterhaftes Gespür für die Psychologie seiner Figuren. Und so unglaublich das für manchen Leser scheinen mag: die hier geschilderten Vorgänge beruhen zum größten Teil auf Tatsachen.

Im Jahr 1965 gab ein Schausteller seine beiden Töchter vorübergehend bei einer Psychopatin
in Obhut. Vier Monate später wurde die Leiche der 16-jährigen Silvia Likens auf einer Matratze im Keller eines gut bürgerlichen Hauses gefunden. Der Leichnam war von über 100 Zigarettenbrandwunden übersät. Auf dem Bauch befand sich eine Tätowierung, eingebrannt mit einer glühenden Nadel....

Man hat Jack Ketchums Roman in die Horrorecke verbannt. Verstört er dort weniger? Braucht er ein zusätzliches Etikett, damit man sich als Leser in die Behauptung flüchten kann, dies alles sei doch letztlich nur Fiktion? Vielleicht. Wer sehr sensibel ist, wird das hier Beschriebene unerträglich finden. Wer als Kind sexuell missbraucht oder körperlich misshandelt worden ist, wird mit einem Kloß im Hals nicken: „Ja, so ähnlich war's. Sie haben alle weggeschaut, niemand wollte es genau wissen. Dinge wie diese dürfen nicht geschehen. Deshalb ist es besser, sie zu ignorieren."

Weil ich selbst viele der Grausamkeiten erlebt habe, kann ich aus meiner Sicht nur bestätigen, dass die Figuren in diesem „Spiel" realistisch geschildert werden. Wie Maggie habe auch ich mir die Fragen gestellt. „Warum? Was habe ich getan, dass mir das angetan wird?"
Auch Jack Ketchum kann darauf nicht viele Antworten geben. An einer Stelle schreibt er:
„Aber es scheint mir wahrscheinlicher, dass wir es deshalb taten WEIL sie im Gegensatz zu uns schön und stark war (....), um ihre Schönheit zu bewerten." In diesem Irrsinn der Gewalt ist man schon dankbar, dass es wenigstens einen Versuch der Erklärung gibt.
Dank an den Heyne Verlag, dass dieses Buch 16 Jahre nach seiner Erstveröffentlichung endlich auch auf Deutsch erscheint. Es ist ein wichtiger Roman. Gnadenlos kompromisslos und so verstörend, dass man ihn nie vergessen wird. Lesen Sie weiter... ›

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83 von 88 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Horror als Grenzerfahrung 1. Juni 2005
Von Glen Runciter VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
Ganz, GANZ hart an der Grenze des Erträglichen. Ganz nah an dem, was "Horror" ausmacht, wenn er den Namen verdient: Grenzerfahrung - stellvertretend natürlich (Gott sei Dank!) durch einen künstlerischen Filter, hier in Prosa-Form.
Ketchum erzählt eine denkbar einfache Geschichte. Wir sind in einer US-Kleinstadt Ende der 50er. Heile Welt trotz Atombombe, Rock'n'Roll und Playboy. Keiner schließt Türen ab, jeder kennt jeden. Das Grauen kommt nicht in Form von Alien-Schoten oder Riesenameisen. Das Grauen ist schon da. In der Nachbarschaft.
Die Eltern von Meg und Susan kamen bei einem Autounfall ums Leben. Ruth Chandler (alleinerziehend) und deren drei Söhne sind die nächsten Verwandten, und dort werden die beiden Mädchen einquartiert. Die ältere, Meg, ist bildschön, ihre Schwester Susan nach dem Unfall auf Gehhilfen angewiesen. Ruth hat nun 5 Kinder, aber niemand im Ort scheint danach zu fragen, ob das vielleicht eine Überforderung sein könnte. So ist das halt: Familie hilft sich. Erst einmal scheint also das Leben für die Mädchen trotz des tragischen Unfalls in der unter den Umständen bestmöglichen Idylle normal weiterzugehen.
Aber was ist normal? Ketchum stellt diese Frage durchaus als Moralist und lässt nie locker. Wir dringen in die Welt der Kinder und Jugendlichen ein: Ist es normal, dass Woofer Chandler Spielzeugsoldaten verbrennt, dass er Würmer in Ameisennester wirft, um ihren Todeskampf zu beobachten? Ist es normal, dass die (männlichen) Kinder der Clique "Das Spiel" spielen, bei dem der Verlierer angebunden und der Quälerei der Sieger ausgesetzt ist?
... Lesen Sie weiter... ›
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89 von 95 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nicht Horror: sadistisches Kinderdrama 21. Juni 2007
Von Wux Iapan
Format:Taschenbuch
Jesus Maria.

Was für ein Buch...

Ich würde mich als "Horror Connoisseur" bezeichnen, allerdings wohl eher aus der Clive Barker Ecke, wo menschliche Abgründe mit phantastischen Elementen (fremde Welt, Unsterblichkeit etc.) kombiniert werden. Bei diesem Buch habe ich eine Art Krimi-Thriller erwartet und bewusst nichts über den Inhalt gelesen. "Schleichender Horror", hiess es.

Das Buch ist zwar absolut horrormässig zu lesen, ich verstehe allerdings nicht, warum darauf so rumgeritten wird und man grad einen Stephen King zitieren muss. Meiner Meinung nach tut dies dem Buch nicht gut, denn ist ist ein reinrassiges, überaus brutales, menschenentwürdigendes Drama. Vermutlich kleben überall die Horroretiketten, weil Jack Ketchum (Pseudonym) ansonsten effektiv Horrorbücher geschrieben hat. (OFF SEASON: Kannibalen fallen über eine Stadt her, ausserhalb der Feriensaison etc.). Hier wird nun aber eine WAHRE GESCHICHTE erzählt. Und somit wird das ganze zum wahrhaftigen Alptraum. Ungefähr in der Mitte des Buches musste ich mir effektiv regelmässig, fast schon chronisch einreden, hier eine fiktive Geschichte zu lesen, die allerdings so passieren könnte. Und was vernehme ich dann...? Sie IST so passiert.

EVIL empfand ich erstmals als Titel unglaublich schlecht gewählt. Englisch heisst das Buch "THE GIRL NEXT DOOR". Das Buch handelt davon, wie Erwachsene Regeln aufstellen können, die von unerfahrenen Kindern aus "gutem Hause", die nicht sonderlich leiden mussten und sich deswegen nicht in das Leid anderer versetzen können, bedenkenlos übernommen und weiter gepflegt werden.
... Lesen Sie weiter... ›
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Wie Menschen ticken
Ich fand das Buch sehr heftig. Obwohl mich die beschrieben Handlungen angewidert und erschüttert haben, konnte ich das Buch nicht weglegen. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Tag von Daisy Chain veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Super Zustand
Ist in einem richtig guten Zustand. Der Preis war angemessen, günstiger hätte ich es nirgends bekommen. Bin leider noch nicht zum lessen gekommen aber bald. Lesen Sie weiter...
Vor 20 Tagen von Bella_27 veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen ganz ganz schrecklich!!!
zu aller erst möchte ich sagen, dass ich in keinster weise wusste, worum es in diesem buch ging, als ich anfing es zu lesen. Lesen Sie weiter...
Vor 23 Tagen von lillihilli veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Anders als erwartet aber genial.
"spoilerfreie Rezension"

Mein erstes Buch von Ketchum und ich bin begeistert. Ein Autor der es trotzt seiner kalten, hölzernen Darstellungsweise der Ereignisse... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Dominik veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Naja...
Nachdem ich auf meiner Suche nach einem wirklich furchteinflößend blutig- spannendem Buch auf Jack Ketchums "Evil" gestoßen war, las ich mir voller Beigeisterung... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Bathory veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Immer wider gern
Ich brauchte es und es ist gut, ansonsten hätte ich es nicht gekauft.
Es gibt auch nichts anderes darüber zu berichten.
Vor 1 Monat von Frank Taubert veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Abgründe der menschlichen Psyche tun sich auf
Das Vorwort kann man getrost weglassen, ist lediglich Lobhudelei. Dann jedoch beginnt langsam aber stetig der Spannungsaufbau, welcher wahrhaftig in die Abgründe der... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Othmar Scherb veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Klasse erzählter Horror-Thriller
Hab mir diesen Buch gekauft wegen der guten beurteilungen und ich wurde echt nicht enttäuscht . Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von S. Mario veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Das Grauen im Keller
Zur Story:

Wir sind im Jahr 1958, USA/New Jersey.
Eine kleine Vorstadt. Jeder kennt jeden. Alle Kinder hängen zusammen ab. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Heike Herrmann veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen schockierend & grausam
Das Buch erzählt die Geschichte aus der Sicht des jungen David's, der in einer amerikanischen Kleinstadt seine scheinbar idyllische Kindheit erlebt. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von cherish your solitude veröffentlicht
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