Rein zufällig bin ich durch den Tipp eines Freundes auf Eureka aufmerksam.
Ok klar den Namen kannte ich schon lange aber ich muss sagen das Cover und alles wirkt nicht sonderlich aufregend, weshalb ich mich nie lange beschäftigt habe.
Erst als ein Freund davon schwärmte und empfohl hab ich mir die erste Staffel ausgeliehen und bin nun voller Eureka FAN.
Besitze mittlerweile beide Staffeln und finde diese Serie genial!
Diese Stadt mit seiner mehr oder weniger Zukunftsvision ist super gemacht, bis auf wenige Leute leben hald größtenteils Wissenschaftler in der Stadt, Carter und seine Tochter Zoe und noch ein paar wenige sind eig. die einzigen Normalen Menschen.
Aber das ist nicht das was die Serie ausmacht, vielmehr ist das Zusammenspielen der ganzne Charakter so genial, die Zwischengeschichten unter den Charaktern.
Eine Story kann man hier schlecht beschreiben, es herrscht zwar schon ein laufender Faden aber anders als in Lost wo der Faden von Anfang bis Ende einer Story nachgeht entwickelt sich in Eureka immer eig. jede Episode was neues, jede Episode bietet eine neue Geschichte/Tat/Missglücktes Expirement das Sheriff Carter mithilfe anderer wieder gerade biegen muss, dennoch entwickelt sich die Gesamte Stadt(geschichte) kontinuierlich weiter, es gibt selbstverständlich auch den ein oder anderen Faden der sich über alle Episoden zieht hauptsächlich eben um das Artefakt und natürlich alle sofern vorhandenen Auswirkungen älterer Episoden gehen natürlich weiter.
Was mir so gefällt ist, dass die Serie ingesamt total humorvoll verläuft ... sie ist nicht kitschig oder ultrawitzig, es ist der Mix aus "genialer Story" + "Humor" den ich so liebe, der so Spaß macht die Schauspieler zuzusehen.
Es ist natürlich kein Action, auch keine Komödie schwer zu beschreiben einfach eine seltsame Stadt aus Wissenschaftlern ;)
Ich schau mir gern Serien wie Lost oder auch Supernatural an, aber Eureka hat sowas "leichtes" erholsames an sich ... sich entspannt ins Bett zu legen 2 Episoden dieser genialen Serie zu sehen und sich von den teils skurillen Geschichten begeistern lassen, ka denke hauptsächlich das ganze Zusammenspiel dieser Charakter ist es was mich an der serie so reizt und warum ich sie so gerne sehe. Was mich an Lost gerade zu späterer Zeit total nervt ist diese stundelange "Trauer", anfangs war Lost total genial und spannend aber bin bei Staffel 3 gerade und jede einzelne Episode spielt nur noch um Trauer.
Wenn ich abends von der Arbeit heimkomme oder am Wochenende will ich aber nciht dauernd so deprimiertes Zeugs sehen und da ist Eureka eine geniale Abwechslung.
Im Gegensatz zu Staffel 2 merkt man hier ganz klar, dass sich eine ehrheblich intensivere Story aufbaut, während ich bei Staffel 1 noch den Eindruck hatte das jede Folge ein Einzelstück ist wird es ab Staffel 2 vielmehr ein Gesamtwerk, die Episoden hängen aufeinander stellenweiße und es ist mehr oder weniger ein Gesamtwerk. Dieser Eindruck wird mit staffel 3 umso mehr, als dann z.B. aus Lost usw. bekannten "Was bisher geschah"-Szenen zu Beginn gezeigt und die Story ist noch umfassender aber gleichzeitig genauso herrlich locker und angenehm zu schauen.
Eureka ist defentiv gerade für insgesamt jüngere Leute (bis 35?) eine Empfehlung wert, wer sich auf die stellenweiße übertrieben Wissenschaftler-STadt einlässt findet hier eine geniale humorvolle und schön gemachte Serie. Hoffe es wird noch viele weitere Staffeln folgen, zumindest bis Staffel 4 ist bis jetzt sicher!