Hm,... ich habe die Zauberette gekauft, da ich sehr viel Positives darüber gehört habe. Muss aber sagen, dass ich im Endeffekt ein wenig enttäuscht bin. Ein der wichtigsten Punkte für mich war, dass das die wichtigsten Teile auch mal in die Spülmaschine können. Nun ist es aber so, dass der gesamte obere Teil mit Motor und Getriebe und natürlich vor allem dem EINFÜLLSCHACHT, NICHT in die Spülmaschine darf. Zudem sollte es nicht nasswerden. Den Einfüllschacht daher nach dem Reiben von Käse, Schokolade usw. wieder richtig sauberzukriegen ist etwas mühsam, da man auch aufpassen muss, dass kein Wasser in den Getriebebereich läuft.
Zudem ist der Einfüllschacht, wirklich sehr klein. Nur kleine Karotten passen ohne Sie zu teilen hindurch. Die meisten Karotten die wir normal zu Hause haben muss man ebenfalls teilen. Das finde ich alles anderes als gut gelöst, denn wenn ich erst anfangen muss, groß Gemüse zu zerteilen und vorzubereiten um es dann weiterverarbeiten zu können, dann kann ich gleich einen Handhobel oder ein gutes Küchenmesser nehmen. Viele Schreiben, ja, dass es gerade für Singles etc. gut geeignet wäre - nun aber für z.B.: 2-3 Karotten brauche ich im Verhältnis zur Zauberette, mit einem scharfen Messer nur ca. 25-30% der Zeit um Sie entsprechend kleinzuschneiden, wenn ich den Spülaufwand der Zauberette hinterher miteinrechne. Dann verwende ich lieber einen guten Handhobel - z.B. V-Hobel, das geht hundertmal schneller und mich muss nichts vorbereiten. Natürlich muss man aber ehrlich sagen, dass Schokolade, Käse und Nüsse reiben usw. mit einem Handhobel eher nicht gut gehen. Da ist die Zaubertette dann wieder klar im Vorteil.
Zusammengefasst - das Gerät ist gut verarbeitet und an sich auch durchdacht. Den Schieber im Auffangbehälter mit dem man schnell alles entleeren kann, finde ich genial. Nur eben der zu kleine Einfüllstutzen und der fest angebrachte Einfüllschacht stören mich sehr.
Könnte man den Einfüllschacht beispielsweise irgendwie vom Getriebe trennen und diesen Schacht dann auch noch in die Spülmaschine geben, wäre es wirklich relativ genial.