Bei dem ELV Energy Master Profi handelt es sich um ein Energiekostenmessgerät, das neben dem Energieverbrauch des angeschlossenen Gerätes auch die Stromkosten und den CO2-Ausstoß anzeigt und entsprechende Prognosen abgeben kann. Es können die Messwerte von bis zu 10 Geräten und bis zu drei Stromtarife gespeichert werden.
Gerade bei den geringen Standby-Lasten moderner Geräte trennt sich die Spreu vom Weizen, billige Messgeräte liefern dann keine brauchbaren Ergebnisse. Der Energy Master verwendet zur Messung einen Spezialchip, der (laut Hersteller) auch in elektronischen Stromzählern ("Smart Meter") verwendet wird und dementsprechend genau arbeitet. Vergleichsmessungen mit einem Metex M-3860M bestätigen dies, zumindest im Rahmen meiner Möglichkeiten.
Das Gerät bietet eine Vielzahl von Funktionen. Am Anfang fiel es mir noch etwas schwer, die richtigen Tasten zu drücken, aber man gewöhnt sich schnell an die Bedienung. Das Display ist beleuchtet, und zum bequemen Ablesen kann das Gerät auch noch einige Minuten nach dem Ausstecken bedient werden.
Geliefert wird ein Bausatz, aber alles ist bereits fertig verlötet und muss eigentlich nur noch miteinander verschraubt werden. Der Aufbau wird sehr gut beschrieben und sollte mit ein wenig handwerklichem Geschick von jedem zu schaffen sein. Benötigt werden allerdings zwei Torx-Schraubendreher (sternförmig, Torx-Bits eignen sich nicht).
Wer Spaß daran hat, in seinem Haus auf Stromfressersuche zu gehen und auch Geräte mit einem geringen Standbyverbrauch aufzuspüren, wird an diesem Messgerät sicherlich seine Freude haben. Für eine einmalige Suche dürfte es jedoch günstiger sein, sich ein Energiemessgerät bei der örtlichen Verbraucherzentrale oder dem Energieversorger auszuleihen.