Als ich durch Zufall in einer Videothek über dieses Artikel gestolpert bin, habe ich noch nicht gewusst, welchen Glückstreffer ich gelandet habe.
Dieses einmalige Spiel ist komplett 3D, man kann also im Gegensatz zu den Command & Conquer-Teilen der PlayStation die Kamera um 360° drehen, um das oftmals gebirgige Gelände genauer erforschen zu können.
Man kann zudem auch nach Artefakten, die nach dem Atomschlag des eigenen Verteigungssystems gegen die Erde übrig geblieben sind, suchen und mit deren Hilfe neue Einheiten (Kettenantrieb, Mörsergranaten, Raketenwerfer, Flammenwerfer, "Cobra"-Rumpf, etc.) selbst entwerfen. Um Geld zu verdienen, muss man Ölbohr-Felder errichten und kann Kraftwerke mit immer neuen Upgrades verbessern.
Manchmal muss man gegnerische Basen einnehmen und sie in Vorposten umwandeln, falls die eigenen Verteidignungsanlagen (Schutzwälle, Wachturme, Nagelketten gegen Fahrzeuge, etc.) nicht ausreichen.
Oft gibt es auch Außenmissionen, bei denen man einen Transporter mit Einheiten füllen, sie an den Zielort fliegen und eventuell Verstärkung holen muss.
Auch kann man den Fahrzeugen befehle erteilen, wann sie z.B. feuern, sich zurückziehen oder helfen sollen.
Die Grafik ist zwar nicht atemberaubend, doch für damalige Verhältnisse in Ordnung.
Da ich an einer zwei Stunden dauernden, schwierigen Mission mehrmals gescheitert bin, bin ich leider nie in den Genuss der weiteren Level gekommen, doch ich bin sicher, dass ich es eines Tages schaffen werde.
Jeder, der eine Playstation besitzt und sich auch nur annähernd für Spiele wie "Command & Conquer" interessiert, ist mit diesem Spiel gut beraten und sollte auf jeden Fall zugreifen.
Den einen Stern Abzug gibt es, da das Game leider nicht ganz perfekt ist, doch wären einige kleine Mängel nicht vorhanden, wäre es sicherlich in de Genuss der vollen 5-Sterne-Bewertung gekommen.