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Produktinformation
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Die Reise beginnt in Sibirien im Jahr 1990, danach kämpft man sich durchs Chicago des Jahres 1932, um sich danach in Paris im Jahr 1895 wiederzufinden und so weiter. Die Missionen sind stets unterschiedlich, aber immer logisch an das Jahr und die Gegend angepasst, in der sie stattfinden. So muss man im Neo Tokio des Jahres 2090 beispielsweise einen Hacker verfolgen, während man 1895 in Paris gemeinsam mit dem buckligen Glöckner eine holde Maid verteidigt. All dies macht einen Heidenspaß, sorgt für Atmosphäre und motiviert immer wieder, die nächste Mission in Angriff zu nehmen -- schließlich will man ja wissen, welche Abenteuer im Wilden Westen warten. Dank eines reichhaltigen Waffenarsenals und verschiedenster Gegner vom Alien über den Gangsterboss bis hin zum Zombie kommt garantiert nie Langeweile auf.
Den Missionsmodus kann man entweder allein oder im Kooperativ-Modus zusammen mit einem Freund meistern. Noch mehr Multiplayerfreuden werden allerdings im Arcade-Modus geboten: Capture the Flag, Deathmatch und viele weitere Modi fesseln unendlich lange vor den Bildschirm. Wer seine Fähigkeiten quasi trainieren möchte, sollte zum Herausforderungs-Modus greifen: hier gilt es z.B. möglichst viele Wellen von Gegnern zu bekämpfen, in einer bestimmten Zeit diverse Aufgaben zu lösen und noch viel mehr. Zur Belohnung kann man neue Charaktere und weitere Herausforderungen freispielen. Zuletzt wurde sogar noch ein Karteneditor spendiert, mit dem man seine eigenen Maps entwerfen kann.
In technischer Hinsicht kann man Time Splitters 2 keinen Vorwurf machen, die geniale Action läuft auch dann noch superflüssig, wenn viel auf dem Bildschirm los ist. Die Steuerung ist (für Konsolenverhältnisse) sehr gut gelungen und frei konfigurierbar. Das Zielen mit dem rechten Analogstick muss man allerdings ausgiebig üben. Das Leveldesign ist abwechslungsreich, die Grafik sehr schön und Time-Splitters-charakteristisch gelungen, der Sound passt jederzeit hervorragend zum Geschehen. Ein Kritikpunkt muss allerdings doch erlaubt sein: Man kann das Spiel nicht selbst speichern. So muss man sich bei jedem Level erst einmal zu einem Kontrollpunkt vorkämpfen; dieser wird allerdings auch nur so lange gespeichert, wie die Konsole angeschaltet bleibt. Eine äußerst ärgerliche Lösung, bei der man nicht selten den Controller in die Ecke pfeffern möchte, weil man wieder kurz vor Levelende getötet wurde. Zum Glück ist Time Splitters 2 jedoch toll genug, dass man kurz durchatmet und es dann doch nochmal versucht. Fazit: Ego-Shooter-Freunde können bedenkenlos zugreifen! --Ines Heidrich
Beschreibung:
Mache Dich als Zeitreisender auf die Spur einer gigantischen Verschwörung von Außerirdischen, die vorhaben, die Zeitlinie der Erde zu verändern. Springe von einer Epoche in die nächste und verhindere, dass die Aliens in unserer Geschichte rumpfuschen. Es gilt neuen Zeitepochen zu säubern, bis endlich Ruhe im Raum-Zeit-Kontinuum herrscht. Lasse im Wilden Westen die Waffen sprechen, sorge in den 20er Jahren in Chicago für Ordnung...
Zustand Verpackung: 3
Zustand Datenträger: 3
Zustand Anleitung: 3
Angaben laut Hersteller
Anzahl Datenträger: 1
Bildschirmtext: deutsch
Speicherfunktion: Memory Card
Spieler: 1-16 (System-Link)
Sprachausgabe: englisch
Verpackung: deutsch
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In der Tat spielte sich bereits der erste Ausflug der Time Splitters ähnlich gut wie das Agenten-Spektakel, die Fortsetzung nun macht alles besser und kommt endlich als vollwertiges, vollendetes Werk daher.
Vollendet bedeutet bei Time Splitters 2 nicht, das den Spieler eine Hollywood-Reife Storyline erwartet wie etwa bei Halo. Dennoch hat man sich für den Story-Modus, der übrigens auch kooperativ bestritten werden kann, einige Gedanken gemacht. So werden die einzelnen Zeitabschnitte des Abenteuers zusammengeführt durch eine Geschichte, die erzählt von der Jagd nach Kristallsplittern, welche eine böse, ausserirdische Rasse mithilfe eines Zeitportals an verschiedene Orte in verschiedene Epochen verschleppt haben. Ein Staudamm in Sibirien oder das Chicago zur Zeit der Prohibition, der wilde Westen oder das Tokio der nahen Zukunft. Die Einsatzorte sind vielfältig und einfallsreich, jeder mit eigenen Charakteren und einem angemessenen Arsenal an Waffen.
Neben dem Story-Modus gibt es den Arcade-Modus, den man entweder für schnelle Matches gegen KI-Gegner nutzen kann oder aber sich den unzähligen Aufgaben stellt um Levels, Spielerfiguren etc. freizuspielen. Es gibt den Challenge-Modus der den Spieler vor weitere Aufgaben stellt. Weiterhin bietet Time Splitters 2 einen Level-Editor zum entwerfen eigener Kampf-Arenen und natürlich das Kernstück des Spaßes mit diesem Game, den Mutliplayer-Modus.
Der Multiplayer-Modus erweitert sich im Verlauf des Fortschreitens in den Single-Player Missionen und Herausforderungen zusehends mit immer neuen Charakteren und innovativen Spielmodi, von denen Deathmatch und Flaggen-Jagd lediglich den Anfang bilden. Was später hinzukommt findet man in keinem anderen Shooter und das nicht, weil die Ideen blöd oder langweilig sind, sondern weil andere Hersteller einfach nicht soviel Einfallsreichtum bewiesen haben. Oder wo sonst bekommt man eine Horde schwer bewaffneter Schimpansen als Verstärkung wenn es schlecht um einen steht?
Technisch läuft alles in sämtlichen Modi einwandfrei und sauber ab. Selbst ein Deathmatch mit vier Spielern zwingt die Bildrate nicht in die Knie. Die teils etwas simple Grafik nimmt man dafür gern in kauf, zumal Time Splitters 2 ohnehin in einem Comic-Stil gehalten wurde (Auf das abgedroschene Cel-Shading wurde glücklicherweise verzichtet.). Die optische Präsentation ist aber alles andere als schlecht oder langweilig. Sie ist nicht an der Grenze des Machbaren, aber sie ist schön anzuschauen und erfüllt ihren Zweck sehr überzeugend. Gleiches gilt für den Sound; die Musik ist stimmungsvoll, die Toneffekte sind passend und gut, es gibt aber sicherlich besseres. Die Steuerung ist dafür einwandfrei und gehört zu den Besten die ich kenne.
Insgesamt hat mich Time Splitters 2 voll überzeugt und in seinen Bann gezogen, daher fünf Sterne für dieses Produkt. Eines sei zum Schluss noch erwähnt: Das Spiel ist nicht leicht. Es bietet auch dem Gelegenheits-Zocker jede Menge Unterhaltung, wer aber alles freispielen möchte, sämtliche Gold oder gar Platin-Medaillen sein eigen nenne möchte, der braucht viel Geduld und Übung.
Die supertolle neue Steuerungsidee macht das Anvisieren bewegter Gegner zur Geduldsübung, ein gleichzeitiges Ausweichen ist nur sehr schlecht möglich. Ein optionales Crosshair im Bewegungsmodus, und alles wäre o.k. gewesen.
Noch gravierender hingegen ist das Fehlen einer Speichermöglichkeit im Story-Modus. Kontrollpunkte gibt's alle 45 Minuten. Fehlt einem die Zeit (ca. zwei Stunden) einen Level komplett zu Ende zu spielen, fängt man am nächsten Tag wieder von vorn an - das ist echt SUPER!!! Die Schwierigkeit sollte doch wohl über die gleichnamige Einstelloption und nicht durch das x-malige durchlaufen gleicher Level erzeugt werden.
Also, für alle die mit HALO, Unreal o.ä. super klargekommen sind oder die pro Session weniger als zwei Stunden am Stück spielen können - FINGER WEG von diesem Spiel. Lasst euch nicht von den Ratings in den einschlägigen Magazinen irreführen - der Anzeigenanteil des Herstellers ist meist proportional zum Rating!
- mittelmäßige Grafik - man sieht von sich lediglich eine... Lesen Sie weiter...
extrem schlecht ist die steuerung:
-geschwindigkeit ist nicht nach der persönlichen vorliebe einstellbar, leider ist diese gäääähhhhhnnnnnn... Lesen Sie weiter...
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