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100 Jahre Universal Pictures
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Produktinformation
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Albert Brooks hat, mehr oder minder, die gleiche Geschichte unter dem Titel Aus dem Leben gegriffen 1978 schon einmal verfilmt -- nur war sein Film um einiges witziger und vor allem bissiger. Auch entpuppt es sich als eine nicht sonderlich gute Idee, ausgerechnet Stars wie McConaughey dem Publikum davon berichten zu lassen, ach wie lästig doch Ruhm und Ehre werden können.
Wenigstens hat der Film eine spitzenmäßige Besetzung. Dazu gehören Ellen DeGeneres als Fernseh-Produzentin, Elizabeth Hurley in der Rolle eines Vamps, der dem Star nachstellt, und Woody Harrelson als Eds noch dümmerer Bruder. Rein erzähltec hnisch betrachtet, präsentiert der Film ein wildes Durcheinander. Der Film wirkt, als sei die Ursprungsfassung zweieinhalb Stunden lang, aber leider auch wenig witzig gewesen, weswegen er auf unter zwei Stunden gekürzt werden musste. Dadurc h gibt es zwar einige wirkliche Lacher, aber auch jede Menge Löcher im Plot ("Höhepunkt" dieser Löcher: Elizabeth Hurley verschwindet de facto kommentarlos vom Bildschirm). --David Kronke
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Dieser Film kommt nicht mal im Entferntesten an dieses Niveau. Aber das soll er doch gar nicht! Genauso wenig ist er bissig. Er ist wie einer dieser Riesenhunde, die auf einen zugerast kommen und von denen die Besitzer immer behaupten: "Der tut nichts, der will nur spielen!" Mit dem Unterschied, dass es hier tatsächlich wahr ist!!!
Viel mehr ist es eine Liebes- und Familienkomödie, die in bester Hollywoodmanier die Werte der Familie hoch hält und zelebriert. Hier kommt kein beklemmendes Gefühl auf. Die Dialoge sind gut und spritzig und durchaus (meiner Meinung nach ein Qualitätsmerkmal) zitierfähig:
Eds Stiefvater ist schon sehr alt und sitzt in einem elektronischen Rollstuhl. Er muss auf die Toilette und sagt: "Ich muss mal aufs Klo. Wünscht mir Glück, Jungs!" Eine der besten Szenen, die aber durch das ziemlich dramatische Drumherum leider sehr untergeht!!
Überhaupt hat man sich viel zu sehr bemüht eine dramatische Story aufzubauen, als darauf die wirklich guten Charaktere mehr in den Vordergrund zu stellen. Denn die Story hat vor allem in Bezug auf das Finale wilrklich witzige Szenen zu bieten, Als Kaufanreiz sei gesagt, dass Ed eine wirklich originelle Idee hat wie er aus seinem Knebelvertrag, der ihn verpflichtet sich tag und nacht von Kameras verfolgen zu lassen wieder heraus kommt!!!
Dahin gehend bietet der Film ein großes Sehvergnügen, das einen den langen verregneten Abend versüßt.
Aber, es tut mir Leid, liebe Marketingchefs oder wer sich auch immer den Titel "bissige Satire" hat einfallen lassen, das ist einfach nicht wahr und das braucht sich der Film auch nicht aufzuhalsen. Er ist auch ohne das ein guter Unterhaltungsfilm und mir reicht das!!!
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