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Kundenrezensionen

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am 31. August 2013
Kann es funktionieren, ein so komplexes und ernstes Thema wie Wirtschaft in einem Comic vernünftig darzustellen?
Die Herren Goodwin und Burr haben es auf fast 300 Seiten versucht. Von der grauen Vergangenheit bis zur Jetztzeit wird in 8 Kapiteln die Geschichte wirtschaftlichen Denkens und Handelns dargestellt. Der Schwerpunkt liegt dabei eindeutig auf England bzw. dann der USA. Speziell die Entwicklung in den USA vom Black Friday bis zu den Reaganomics und Greenspan wird beleuchtet. Es muss also ein bisschen Denkarbeit geleistet werden, um das Erklärte auf europäische Verhältnisse umzumünzen, was aber mit Zunahme der Globalisierung der Wirtschaft sowieso immer weniger wichtig ist. Der Übersetzer weist in Anmerkungen übrigens mehrfach auf Parallelen zu Europa hin.
Inhaltlich wird auf Formeln verzichtet. Dem Autor gelingt es aber meiner Meinung nach sehr gut, die Grundüberlegungen von Denkern wie Smith, Keynes etc. darzustellen, ihre Möglichkeiten, Umsetzung in die Praxis und auch die Grenzen der jeweiligen Modelle aufzuzeigen. Konsequent wird immer auch die Verbindung von Politik und Wirtschaft beleuchtet. Das ist für wirtschaftlich wenig beschlagene Individuen wie den Rezensent wirklich aufschlussreich und regt an, sich selbst weitere Gedanken zu machen. Das Buch beinhaltet übrigens auch eine Menge Vorschläge zum vertiefenden Literaturstudium.
Der Zeichenstil ist klar und unaufdringlich und unterstützt die Inhalte gut.
Für Kontroversen kann der letzte Teil des Buches sorgen. Hier bezieht der Autor klar Stellung und prangert das derzeitige weltweite Wirtschaftswesen an. Man kann sich dieser Kritik anschließen oder nicht. Auf jeden Fall wird man angeregt, sich selbst mit der gar nicht so trockenen Materie auseinanderzusetzen.
Fazit: Ein Buch, das in bestem Sinn belehrt und einen tollen und ernsthaften Zugang zu einem komplexen Gebiet darstellt. Vor allem wird deutlich, dass Wirtschaft nicht nur etwas für Spezialisten ist, sondern jeden angeht!
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am 20. April 2014
Dies hier ist meine erste Rezension bei amazon, und zwar deshalb, weil mich dieses Buch so überzeugt hat, dass ich es nur jedem empfehlen kann. Es ist ohne Übertreibung eines der besten, die ich je gelesen habe. Verschiedenste Zusammenhänge zwischen Politik, Wirtschaft und Geschichte usw. werden aufgezeigt, und ich hatte beim Lesen unglaublich viele "Aha"-Momente. Natürlich muss man sich dafür auch ein bisschen mit den genannten Themen auseinandersetzen, aber wenn man wie ich am aktuellen Tagesgeschehen der Welt interessiert ist, findet man ständig Dinge, die man plötzlich auf eine ganz andere Art und Weise versteht und so das Gefühl hat, einen wesentlich tieferen Einblick in vieles bekommen zu haben, was sich momentan auf der Welt so tut. Fast täglich führe ich Gespräche mit Freunden oder lese Artikel über Themen, die in ähnlicher Form im Buch erwähnt wurden. Es ist einfach unglaublich vielfältig und umfassend.

Ich studiere BWL und VWL im 3. Semester, und habe nun einen ganz anderen Blickwinkel auf die Modelle bekommen, mit denen man sich im Studium so auseinandersetzt. Daher kann ich es vor allem Studienanfängern empfehlen, die sich für größere Zusammenhänge interessieren, in das Thema einsteigen möchten und durch dieses Buch viele Anknüpfungspunkte beim Lernen haben werden. Und zum Verstehen der Nachrichten ist es wie gesagt auch nicht schlecht..

Von mir gibt es eine klare Empfehlung!
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am 4. Juni 2014
Negativ:
-Der erste Zeitstrahl beginnt im Jahr 1200, dies war in Mitteleuropa die Brakteatenzeit, davon leider kein Wort im Buch.
Wirklich angefangen wird mit Quesnay im 17'ten Jahrhundert.
-Im ersten Angebots und Nachrage Diagramm wurden Angebot und Nachfrage vertauscht.
-Bretton Woods fand 1944 statt nicht wie im Buch 1947.
-Mit Ende von Bretton Woods schnellte die Inflation in den USA in die Höhe, was der Autor auf die Ölkrise zurück führt. Das ist nicht mal die halbe Wahrheit. Staaten wie Deutschland lieferten Sozialprodukt in die USA und bekamen dafür die US Inflation, das war Bretton Woods. zB hatte die Bundesbank 1970 für 40 Mrd DM Dollarreserven durch Bretton Woods angehäuft - die Verschuldung des Bundes betrug damals noch knapp 100 Mrd DM.
-Die USA wird nach WK II als der große Wohltäter der Welt dargestellt. Nur ein Amerikaner kann diesen Blickwinkel einnehmen. In Wahrheit saugte das US Kapital die westliche Welt aus, und tut das heute noch.
- Der Autor übersieht, daß der überhöhte Kurs des US Dollars, wegen seiner Funktion als Weltleitwährung, dazu führt daß sich Investitionen in den USA weniger rentieren und deshalb schon seit Jahrzehnten qualifizierte Arbeitsplätze aus den USA abwandern. Er beschreibt den Umstand, stellt aber die Gründe nicht heraus.

Positiv:
- Mit Kritik am IWF und den negativen Auswirkungen seiner neoliberalen Politik wird nicht gespart. Der Autor merkt sehr richtig an, daß die IWF Konzepte noch nie irgentwo funktioniert haben.
- Die Kritik an Reagan ist sehr klar und berechtigt.
- Mit der Kritik am Irak Krieg und der US Politik im Irak heute, stellt der Autor sehr schön dar wofür dieser Krieg geführt wurde und welche Ziele verfolgt wurden.
- Ebenso der Umsturz im Iran Mossadegh - Pahlewi.
- Die karikaturhaften Darstellungen der Protagonisten sind köstlich.

Einen besseren Einstieg in die VWL bietet Bernd Senf.
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am 21. Januar 2015
Grundsätzlich ein empfehlenswertes Buch.
Da äußerst komplexitätsreduziert, auch für Kinder und Jugendliche geeignet,
gerade auch, um zu verstehen, dass Wirtschaft immer auch Wirtschaftspolitik ist,
also geprägt von Interessen, Macht und Dominanz.

Es macht klar, dass das freie innerfamiliäre Aushandeln der Taschengeldbezüge im gegenseitigen Argumentieren
immer nur ein Spiel auf Basis gegenseitiger Wertschätzung ist,
ein Spiel, das außerfamiliär nicht davor zurückschreckt,
bis zur Vernichtung seines Gegners voranzuschreiten, um sich seine Güter einzuverleiben.
Man erschrickt, wenn man dieses Buch liest.
Man fragt sich, in welcher Welt wir leben.
Man sagt sich, so nicht.
Dieses Buch sollte Schullektüre sein.

Auch der Erwachsene wird es mit Gewinn lesen.
Im Grunde sagt es dem aufmerksamen Zeitungsleser nicht viel Neues,
aber es macht Appetit,
sich noch genauer damit zu befassen,
mit welchen Methoden Menschen Menschen über den Tisch ziehen,
und mit welcher Findigkeit Finanzprodukte konstruiert werden und konsumiert.

Im üblichen Schul-Geschichtsunterricht etwa hat man viel über Schlachten erfahren (333- Issos-Keilerei...),
aber praktisch nichts über die wirtschaftlichen Beweggründe, die sie veranlasst haben.
Heute lese ich in der Presse, dass nächstes Jahr 1% der Erdbevölkerung 50% des Erdvermögens besitzen werden.
Dieses eine Prozent kontrolliert damit mehr als die halbe Welt.
Kein Wunder, dass der Islam tobt.
Wer sich alles anrafft, braucht viel Polizei, sich die, denen er es weggenommen hat, vom Leibe zu halten.

Dieses Buch erschließt dem naiven Leser einige weltpolitische Zusammenhänge.
Weil es ein Comic ist und auf das Wesentliche reduziert,
können viele Leser es verstehen, ohne dass das Werk falsch oder allzu vereinfachend wäre.
Die Strukturen kommen klar heraus.

Man muss dem Autor danken,
dass er sich die Mühe gemacht hat,
dieses Buch zu schaffen.
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am 14. April 2014
Die Überschrift ist Programm im Buch !
Anschaulich wird gezeigt welche Irrtümer uns im Zusammenhang mit dem "freien Markt" präsentiert werden.
Die Hauptkritik von einigen Zeitungen an diesem Buch war die sehr einseitige Interpretation der derzeitigen Wirtschaft ab dem letzten drittel des Buches. Darauf weist der Autor des Buches aber selbst hin und bittet damit indirekt darum sich selbst eine Meinung zu machen. Als aufmerksamer Beobachter der wirtschaftspolitischen Situation in der Welt kann ich aber seiner Kritik nur Zustimmen. Ich sehe da als "Humanist" keine einseitige Färbung. Verstehe auch die Kritik der Zeitungen dann nicht.
Unter anderem wird Adam Smith, begründer Therorie des freien Marktes, endlich richtig dargestellt und nicht missbraucht wie zur Zeit von den "Wirtschaftslobbyisten".

Insgesamt ist die Darstellung der Thematik umfassend und leicht verständlich. Dabei auch unterhaltsam und natürlich auch "polarisierend" dargestellt. Aber bei dem Thema "Ausbeutung" (Arbeitgeber gegen Arbeiter) kann man nur "Pro" und "Contra" sehen. Da gibt es für mich kaum Arbeitgeber die aus humanistischen Gründen arbeiten lassen (obwohl es die auch mal mehr gab).
Ich weiss schon auf welcher Seite ich da stehe.....
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am 23. Oktober 2013
Für diejenigen die in die komplexe Welt der Ökonmie einsteigen wollen und nicht die große Lust haben sich durch ein Berg voller Fachbücher durch zu arbeiten, sei dieses Werk wirklich zu empfehlen. Komplexe Sachverhältnissen lassen sich im Comicstil einfach erklären. Ökonomie einmal anders!
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am 23. Februar 2014
Wer bei Fernsehtalkshows zum Thema Wirtschaft manchmal den Kopf schüttelt, muß dieses Buch lesen. Daß Geld die Welt regiert, wissen wir. Aber warum, das wird hier klar.
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am 27. Februar 2015
Ein sehr ansprechend und fachlich gut geschriebenes Buch. Sehr zu empfehlen in der schulischen und betrieblichen Ausbildung, auch oder gerade weil es ein Comic ist. Es bringt die Dinge auf den Punkt ohne verklärten einseitigen Blick.
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am 12. Januar 2014
Toller Einstieg ins Thema bzw. Gute Auffrischung. Interessant auch für politisch interessierte.
Hat zwar einen starken Fokus auf die US-Wirtschaft, was jedoch im globalen Kontext Sinn macht.
Klasse Buch!!
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am 18. November 2015
Der allgemeine Meinungs-Stapel

Dieser Comic ist für jeden, der sich für die Wirtschaft interessiert. Er verfolgt die Entwicklung der Wirtschaft chronologisch und erklärt verständlich, wie bestimmte Prozesse sich entwickelt haben, welchen Einfluss Theorien hatten und wie die Politik reagiert hat. Der Fokus wird dabei auf die US-Amerikanische Wirtschaft gelegt, da der Autor aus Amerika ist. Diesen Punkt sollte man berücksichtigen, aber dabei auch hervorheben, dass der Autor gewisse Punkte, insbesondere aus der aktuellen Zeit sehr kritisch betrachtet.

Die Bilder sind sehr anschaulich und unterstreichen die Erklärungen sehr gut und wirken dabei mit ihren karrikativen Darstellungen teilweise auch sehr unterhaltsam und kritisch. Es wurde eine gute Portion Humor in das Buch und die Bilder gepackt, ohne, dass die Seriosität verloren gegangen ist.

Kritisch anmerken muss ich, dass die Wirtschaft je näher sie der heutigen Zeit rückt, immer komplexer wird. Alleine für die Finanzwirtschaft wäre ein ganzes Buch voll geworden und auch die Globalisierung tut ihr übriges. Hier wurde mir zum Ende des Buches zu vieles zu oberflächlich behandelt und dadurch die Komplexität nicht mehr vollständig durchleuchtet.

Mit jeder weiteren Seite hat mich zudem ein Gefühl der Hoffnungslosigkeit beschlichen – funktioniert die Wirtschaft überhaupt noch oder sind wir nur Marionetten von großen, profitgierigen Konzernen? Wohin soll die Entwicklung gehen und wie kann man die riesige Finanzwelt rund um die Wall Street mehr kontrollieren? Riesige Spekulationsblasen entstehen immer wieder, wodurch die Reichen reicher und die Armen ärmer werden. Der Autor nennt hier aber nur einige kleine Punkte, die ggf. helfen können und lässt den Leser ansonsten sehr ratlos zurück. Riesige Fragezeichen und das Gefühl, zu diesem Thema nur die Spitze des Eisberges gesehen zu haben, wecken immerhin das Gefühl, mehr darüber in Erfahrung zu bringen.

Auf den Lesen-Stapel?

Ja, jeder, der sich für Wirtschaft interessiert bzw. sie etwas besser verstehen möchte, kann hier zugreifen und die Wirtschaft anschaulich erklärt bekommen. Der Comic ist ideal für Einsteiger und könnte auch gut an Universitäten oder Wirtschaftsschulen funktionieren. Er bietet viele Diskussionspunkte und bringt Licht ins Dunkel. Jedoch wird die Komplexität der heutigen Wirtschaft eher oberflächlich angekratzt, weiterführendes Material wird im Buch aber empfohlen. Für mich klare 4 Sterne, da es anschaulich und spannend war und das Thema Wirtschaft besonders in der Anfangsphase gut dargestellt hat.
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