Die hilfreichsten Kundenrezensionen
62 von 63 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Totgesagte leben länger..., 10. Januar 2010
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Need for Speed: Shift (Videospiel)
... nach dem die Serie mit dem unsäglichen "Undercover" mittlerweile völlig am Boden war, liefern die Slightly Mad Studios unerwartet ein absolutes Serienhighlight. Nah dran an NfS Porsche aber noch nicht vorbei. Das Setting: Das Spiel ist endlich wieder erwachsener geworden: glaubwürdige Physik, schicke Grafik ohne Bonbon-Optik und ein realistisches Setting mit zum Teil sogar realen Strecken. Auch ist endlich Schluss mit diesen immer weiter ausufernden Tuning- und Lackierspielereien, die bestenfalls die Generation der Jamba-Kiddies noch wirklich begeistern konnten. Ganz davon verabschieden konnte man sich trotz allem noch nicht. Die Strecken Die Streckenauswahl beinhaltet sowohl reale Kurse als auch Eigenkreationen. Die Auswahl ist ordentlich (insgesamt gibt es 18 Strecken), wenn auch nicht übermäßig umfangreich. Dies wird jedoch auch ziemlich gut dadurch kaschiert, dass es viele kurze Rennevents gibt bei denen nur Teilstrecken gefahren werden müssen. Die Autos Insgesamt gibt es über 60 Fahrzeuge. Jedes fährt sich etwas anders und besitzt einen eigenen Motorensound. Auch grafisch überzeugen sie vollkommen. Grafik allgemein Die Grafik ist zwar leider nur in 720p verfügbar, sieht aber trotzdem ungemein gut aus. Dies gilt sowohl für die Strecken, als auch Autos und Cockpits. Im Vergleich zu GT5 Prologue wirkt die Optik deutlich lebhafter. Gerade die Strecken wirken im direkten Vergleich in Shift einfach echter, man hat hier nicht ständig das Gefühl vor schlechten Fototapeten herumzufahren. Das zeigt sich besonders in den (endlich wieder vorhandenen) Replays. Sound Der Sound klingt nicht unbedingt immer realistisch hat aber ordentlich Bumms. Das akustische Highlight sind aber definitiv die Motorensounds. Jedes Auto klingt anders. Etwas nervig: Während der Rennen kommt es immer wieder zu Aussetzern. Dies wurde auch in den ersten beiden Patches noch immer nicht behoben. KI Die Gegner verhalten sich insgesamt relativ clever und sind meistens auch durchaus fordern, den passenden Schwierigkeitsgrad vorausgesetzt. Negativ fallen allerdings auch relativ häufig vorkommene KI-Aussetzer auf. Da schiebt einen die KI schon mal völlig sinnlos von der Strecke... und verliert dabei selbst. Ein paar Meter weiter fliegt ein KI-Fahrer auf gerader Strecke (!?) ins Kiesbett ab. Und hat danach nichts anderes zu tun als bei minimaler Geschwindigkeit mitten auf die Strecke zu kriechen. Dieses Verhalten ist in meinen Augen der größte Spaßkiller. Wenn man zum x-ten Mal ein Rennen verliert, weil einem plötzlich bei Tempo 300 auf der Norschleife einer der KI-Fahrer in die Ideallinie kriecht. Steuerung Kommen wir zum meist diskutierten Punkt. Die Steuerung an sich ist ziemlich gut gelungen. Shift ist bei weitem keine Simulation, aber ein Arcaderacer mit fordernder und durchaus glaubwürdiger Physik. Ohne Bremse nur mit Hilfe der Streckenbegrenzung durch die Kurven zu rasen ist in Shift jedenfalls zum Glück nicht mehr möglich. Der große Fehler liegt meiner Meinung nach nicht in der Steuerung oder Physik, sondern der Standardkonfiguration. Mit dieser ist ordentliches Fahren kaum möglich. Mit etwas Aufwand (für meinen Geschmack zuviel Aufwand für einen Funracer) lässt sich aber eine ordentliche Steuerung zusammen konfigurieren. Ist dieser Punkt irgendwann mal erreicht, kommt die wahre Begeisterung an NfS Shift auf. Wichtig außerdem: Die Steuerungsoptionen haben wirklich umfangreiche Auswirkungen. Einfach mal alle Regler hin- und herreissen verschlimmert das Ganze nur. Hier ist gefühlvolles und überlegtes Anpassen angesagt. Neulinge im Racing-Genre könnten damit aber schnell überfordert sein. Ich gebe hier mal meine Einstellungen an. Vielleicht hilft es dem Einen oder Anderen. Dazu sei gesagt, dass ich mit dem original DualShock-Controller fahre. Totbereich Lenkung: 20% Totbereich Beschleunigung und Bremse: 14% Empfindlichkeit Lenkung, Bremse und Beschleunigung: 34% Tempoabhängige Lenkung: 80% Fazit Nach stundenlanger Konfiguration der Steuerung entfaltet NfS Shift seine ganze Faszination. Anspruchsvoller Arcade-Racing-Spaß pur. Empfehlenswert für alle die sich mit einer etwas größeren Einarbeitungszeit abfinden können.
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48 von 53 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Eine ehrliche Meinung, 19. September 2009
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Need for Speed: Shift (Videospiel)
So, jetzt muss ich auch mal meinen Senf dazu abgeben. Ist ja teilweise nicht zu ertragen, was man hier lesen muss. Besonders in bezug auf die Steuerung. Aber fangen wir erstmal von vorne an: Wer hier ein typisches Need for Speed erwartet sollte schonmal die Hände von dem Spiel lassen. Shift hat rein garnichts mehr (bis auf die Tatsache das es ein Rennspiel ist) mit seinen Vorgängern zu tun. Dieses Spiel ist eher mit Titeln wie " Race Driver GRID - Platinum" oder (wenn auch nur ansatzweise) " Gran Turismo 5 Prologue Platinum" zu vergleichen. Need for Speed Shift ist eine gelungene Mischung aus Arcade und Simulation. Das sollte man auf jeden Fall vor dem Kauf bedenken - was viele scheinbar hier nicht getan haben. Da ist es völlig verständlich, dass sich einige über die "schlechte" Steuerung aufregen. Zur Steuerung: Also ehrlich - hat auch nur einer von den Leuten, die behaupten die Steuerung sei "schei..." oder "schwammig" in die Optionen geschaut? Scheinbar nicht. Schaltet man alle Rennhilfen aus, steuern sich einige Autos sehr, sehr schwierig. Man muss praktisch nur einen Millimeter in die falsche Richtung Lenken und schon dreht man sich im Kreis. Das hat mit Realismus nicht viel zu tun, stimmt. ABER: In den Optionen gibt es Zahlreiche Einstellungen, die das Fahren erleichtern. Leute die mit dem oben genannten Problem zu Kämpfen haben, sollten einfach mal die Stabilitätskontrolle einschalten - schon lässt sich das Auto wieder perfekt steuern. Ausserdem gibt es noch eine Menge Einstellungen, die sich direkt auf das Fahrverhalten auswirken. Unter anderem lässt sich dort das Problem des "übersensiblen Lenkrads" lösen - auch OHNE einschalten der Fahrhilfen (falls man sich dafür zu eitel ist ;-)) Die Steuerung ist nämlich alles andere als schlecht - jedes Auto steuert sich anders, man kann mit ein wenig Übung perfekt durch die Kurven rutschen. --------------------------------------------------- Kritikpunkte: - Die Steuerung lässt sich nicht umbelegen - man ist also gezwungen mit dem Analaogstick zu Lenken (ich bevorzuge das Steuerkreuz). - Seltene, minimalste Ruckler die aber Situationsbedingt sehr ärgerlich sein können - Im Online-Modus gibt's kein Schadensmodell - Der Sound hat ab und zu aussetzer Positives: - Gameplay - sehr gelungenes Mittendrin-Feeling - hübsche Grafik - geniales, bisher unerreichtes Geschwindigkeitsgefühl - Steuerung (NICHT TASTENBELEGUNG) per Feintuning Individuell anpassbar - gelungene Mischung aus Arcade und Simulation..je nachdem, wie man die Einstellungen vornimmt (Fahrhilfen) Gesamt: 4/5 Sternen. Shift hat ein paar kleine Macken - aber meine Güte. Schaut Euch doch mal an was aus der Serie geworden ist..ProStreet, Carbon und jetzt DAS. Ein mehr als gelungenes Comeback! Und bitte hört mit den Shift <-> Dirt 2 vergleichen auf. Beide Spiele sind super aber trotzdem sind sie absolut nicht miteinander zu vergleichen.
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46 von 56 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
NFS Shift - mal was anderes..., 19. September 2009
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Need for Speed: Shift (Videospiel)
Vorweg erstmal, es ist kein Rennsimulator. NFS ist und bleibt ein Arcaderacer. Ich weiß auch nicht, warum sich hier Leute über die Steuerung aufregen. Ich mein klar, dass Fahrverhalten ist alles Andere als realistisch. Trotzdem mach das Game sehr viel Spaß. Sobald man sich an die Steuerung und das Handling gewöhnt hat, flutscht es. Aber fangen wir vorne an. Die Installation dauert gefühlte 2 Stunden. Ab 98% geht es echt schleppend voran. Die Menüführung ist anfangs doch eher verwirrend, man gewöhnt sich aber schnell daran. Die Grafik, der Sound und die Details sind wirklich gelungen. Ich bin jetzt endlich bei Stufe 4 angekommen und ab jetzt rockt das Game richtig. Und Leute jetzt mal ehrlich, Ihr habt doch nicht wirklich geglaubt, dass dieses Game auch nur annähernd an GT5 Prologe rankommt. Diese Games sind absolut nicht zu vergleichen. Alles in allem ist das Game für Freunde des nicht ganz realistischen Rennsports ein klare Kaufempfempfehlung. Es macht einfach höllisch viel Spaß mit einem schnellen Auto über die Nordschleife zu brettern. Es ist halt mal wieder ein anderes NFS. Und auf den ganzen Tuningkram mit Unterbodenbeleutung kann ich eh verzichten. Das heißt aber nicht, dass man in diesem Game seine Boliden nicht tunen kann. Nein, man muss es sogar um mithalten zu können. Von mir 5 Sterne für Grafik und Spielspaß...
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