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99 von 115 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Für und wieder, 21. September 2009
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Need for Speed: Shift (Computerspiel)
Wie man ja mittlerweile einfach feststellen kann: Entweder man liebt dieses Spiel oder man hasst es. Ich persönlich liebe es. Aber um anderen die entscheidung einfacher zu machen hier vielleicht einmal die Kernpunkte die ich als wichtige Entscheidungshilfen betrachte. Du wirst NFS Shift nicht mögen wenn: - du auf Tastatur spielst - du meinst, dass dein 250 PS Bolide der dazu auch noch heckgetrieben ist mit Vollgas aus der Kurve herausbeschleunigen und dabei wie auf Schienen laufen muss - du sämtliche Fahrzeuge die momentan auf dem Markt sind in deiner digitalen Garage sammeln willst - du einen Rechner hast, der nur mäßige Grafik erlaubt - du auf heiße Verfolgungsjagden stehst - wenn du optisches Tuning bis ins Detail möchtest - wenn du einen 100%ig realistischen Racer willst - wenn du ein schlechter Verlierer bist (das Spiel ist eigentlich normal schwer, aber ab und zu wirds echt heftig) Du wirst NFS Shift mögen wenn: - du ein Gamepad oder ein Lenkrad hast - du NFS II mochtest - du dir aus einer feinen Zusammenstellung von Fahrzeugen wie ein Gourmet das beste herauspickst - wenn dir Arcaderacer zu einfach sind - du findest dass Gran Turismo irgendie zu steril ist um Spaß zu machen - du auch mal Spaß an einem verrücktem Crash hast der dir das Rennen versaut, und das ohne dein zutun - wenn du es zu schätzen weißt, dass sich jedes Auto anders anfühlt - wenn du "auf der Strecke bleiben" als Herausforderung siehst - du es auf maximaler Grafik spielen kannst - du ein Spiel willst das Bock bringt und fordert Noch zwei Punkte zum Schluß: 1. Ich finde es albern sich über eine übertrieben schwere Steuerung aufzuregen. Alle die hier meckern ist folgendes zu sagen: nehmt Frontantrieb ober Allrad, kauft euch ein Gamepad, beschleunigt sanft aus der Kurve heraus oder macht die Fahrhilfen an. 2. Ich hatte noch nie Angst bei einem Rennspiel. Aber als ich mit 200 Sachen die Nordschleife langgerast bin lief es mir echt kalt den Rücken runter und ich hatte Angst vor einem Crash. Das macht mal wieder Laune!
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Super Drive-Game aber "bockige" Lenkung, 20. September 2009
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Need for Speed: Shift (Computerspiel)
Need for Speed Shift soll das erste Simulations-Race-Game von Electronic Arts innerhalb der Fun-Racer-Familie "Need for Speed" sein. Und das stimmt. Die Rennen finden alle auf abgesperrten Kursen bzw. auf fiktiven Racetracks wie London oder Mailand statt. Es wird so viel Wert auf das Fahrzeug-Setup gelegt, wie noch nie zuvor. War es vorher üblich, sein Auto durch den Gewinn von Rennen aufzumotzen, steht das Aufmotzen diesmal weniger im Vordergrund, sondern Reparaturen, Fahrwerksänderungen und nur am Rande "Pimpen". 1. Grafik: Klar, das wichtigste. Natürlich kann man die Grafik von "Stand von NFS - Most Wanted" bis hin zu dem Stand "Shift in HD" ändern, wenn man die richtige Kombinatiion aus Grafikkarte, viel Ram und einem leistungsfähigen Prozessor hat. Aber auch schon in der Standardauflösung macht es eine gute Figur. Das Überspiegeln der Rennautos wie aus "NFS Most Wanted" und seinem Vorgänger gehört der Vergangenheit an. Zwar glänzt der Lack nach wie vor, aber man wird nicht mehr von den anderen Autos und der Straße geblendet. Ganz extrem fand ich das in NFS-Underground 2. Sound: Der Motorensound ist an für sich in Ordnung. Er könnte aber gerade bei teuren (400 Euro) Surround-Boxen wie dem "Teufel Theater System 7.1" besser sind. Aber ich finde ihn in Ordnung, weil ich ja "nur" 35 Euro teure "Brüllwürfel" mit sehr wenig Bass aber aufgrund vonm 320 Watt eine empfindliche Lautstärkeregelung habe. Und weil Sound und Grafik subjektiv sind und man sich NICHT ZWANGSLÄUFIG an den Werten von Gamestar oder PCGames messen muss, bin ich auch damit zufrieden. 3. Steuerung: Ja, das ist der "Knackpunkt".Ich habe den Eindruck, sie ist viel zu träge und verzögert. So kam es, dass ich gerade mal 1/3 der Strecke von Spa geschafft habe und von London so gut wie gar nichts. Immer wieder fuhr ich im Kiesbett von Spa herum und egal, wie sehr ich an meinem G25 gesteuert habe. Ich kam so gut wie gar nicht aus dem Kiesbett. Und weil es ja beinahe eine "Simulation" ist, versagte meine Lenkung nach 4 Anprallungen an die Reifenbande eben nach diesem 1/3 total und ich konnte nicht mehr in die richtige Richtung lenken. Und somit endete ich an der Mauer. Daher gibt es nur drei Sterne: Ansonsten finde ich dieses Need for Speed mal endlich wieder in Ordnung, allerdings nicht "okay", was ja ein Unterschied ist, auch sprachlich.
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88 von 107 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Angespielt, 17. September 2009
Rezension bezieht sich auf: Need for Speed: Shift (Computerspiel)
Meine "Vorbildung": GTR, GTL, Race07, GTR2, GTR EVO, RBR Mein System: Intel Q9300, 8 GB RAM, Radeon 4870, Vista 64, Logitech G25 --------------------------- Fahrverhalten: Da ich ganz klar Simulations-Fan bin und mit Arcade-Rennspielen nichts anfangen kann, verstehe ich unter einer "guten" Fahrphysik eine realistisch schwere (aber nicht eine unrealistisch schwere), während ich eine unrealistisch einfache als "schlecht" bezeichnen würde. Dies nur vorweg, da einige Rzensenten das offenbar genau anders herum sehen. Wie fällt nun also die Fahrphysik von NFS Shift im Vergleich zu den oben genannten Rennspielen aus, die sich als Simulationen verstehen? Vorausgesetzt, dass der höchste Schwierigkeitsgrad (Profi) gewählt und alle Fahrhilfen ausgeschaltet werden sowie ein Force-Feedback-Lenkrad verwendet wird, lautet die Antwort: Sie ist erstaunlich gut gelungen. Insbesondere Lastwechselreaktionen sind meines Erachtens sogar überzeugender simuliert als in den besagten Referenzspielen (die bislang ungeschlagene Physik von RBR auf Schotter einmal ausgenommen). Konkret bedeutet das, dass das Fahrzeugheck je nach Auto mitlenkt oder gar wild ausschlägt, wenn Lastwechsel provoziert werden. Dabei ist der Grenzbereich bei den serienmäßigen Fahrzeugen in den meisten Fällen weit, sodass kontrolliertes Querfahren mit etwas Übung gut gelingt. Insbesondere die heckgetriebenen Fahrzeuge lassen sich sehr schön mit dem Gaspedal lenken. Driften kostet zwar auch in NFS Shift Zeit, bringt aber auch eine Menge Spaß (und Karrierepunkte). Ansonsten gilt es auf der Jagd nach der Bestzeit auch hier den richtigen, nicht zu späten Bremspunkt zu finden, wobei die Bremswege keineswegs arcademäßig kürzer ausfallen als in den reinrassigen Simulationen. Grafik: Die Grafik ist nicht überragend, aber überzeugend und im Vergleich zu den oben angeführten Games mit deren angestaubten Grafikengines sogar als gut zu bezeichnen. Dabei läuft das Spiel bei deaktivierter VSync, mittleren Schattendetails, 4xAA, 16xAF und ansonsten maximalen Einstellungen auf meinem System überwiegend flüssig, obwohl hin und wieder kurze "Hänger" auftreten. Konzept: NFS Shift folgt einem Karrieresystem. Das heißt, man muss Punkte und Geld sammeln, um Autos kaufen und verbessern zu können und an neuen Rennen teilnehmen zu können. Vor besondere Schwierigkeiten ist der Spieler dabei aber nicht gestellt, da es für so ziemlich alles, was man tut, Punkte gibt: Rempeln wird beispielsweise ebenso belohnt wie sauberes Fahren. Und hier kommen wir zu den Aspekten, die NFS Shift letztlich nicht als Simulation erscheinen lassen: Rempler werden von der Engine zu leicht verziehen, es gibt selbst im "Profimodus" keine Totalschäden und die KI fährt (leider) eine Kampflinie, die eines Arcaderacers würdig ist. Strecken: Neben einigen fiktiven Strecken sind auch diverse "echte" Rennstrecken enthalten. Zu nennen sind insbesondere die Nordschleife (leider nur ohne GP-Kurs), Spa und Laguna Seca. Optisch stellt die Nordschleife alles bisher für den PC Dagewesene in den Schatten. Ob der Streckenverlauf auf den Zentimeter genau der Realität entspricht, kann ich nicht mit Sicherheit beurteilen. Ich glaube allerdings einige geringfügige Abweichungen vom Verlauf der Nordschleife aus GTR Evolution, die ja bisher als Referenz gilt, bemerkt zu haben. Fahrzeuge: Die Auswahl ist nicht zu klein geraten und beinhaltet überaus attraktive Fahrzeuge, z.B. BMW 135i und M3 (aus drei Generationen!), Mitsubishi Lancer Evo IX und X, Lotus Elise, Porsche 911 GT3 RS, Porsche Carrera GT (!) und viele mehr. Das Fahrverhalten der einzelnen Fahrzeuge unterscheidet sich spürbar. Insbesondere die Unterschiede zwischen Front-, Heck- und Allradantrieb werden über das Lenkrad nachvollziehbar wiedergegeben. Werden die Fahrzeuge mit verbesserten Teilen ausgestattet (z.B. mit einem Sportfahrwerk), stehen erweiterte Setup-Optionen (z.B. Dämpfer- und Federeinstellungen) zur Verfügung, wie sie aus anderen Autorennsimulationen bekannt sind. Lächerlich und prollig wirken allerdings teilweise die verfügbaren "Karosserieupgrades". Und auch die Möglichkeit, seine Autos mit Nitro-Einspritzung zu versehen, wäre meines Erachtens verzichtbar. Auch diese Punkte tragen dazu bei, dass das Spiel nicht wie eine Simulation anmutet. Fazit: Einserseits bietet NFS Shift ein Fahrverhalten, welches auch für geübte Simulationsfahrer gleichermaßen Spaß wie Herausforderungen bereithält. Andererseits wird das Bild dadurch getrübt, dass hier offenbar auf Biegen und Brechen versucht wurde, aus einem Spiel, das durchaus eine reinrassige Simulation hätte werden können, ein massenmarkttaugliches Arcade-Actionspektakel zu machen. Ob das Spiel letztlich die Bedürfnisse der Arcade-Fans befriedigt, kann und will ich nicht beurteilen. Für Simulations-Fans ist es durchaus sein Geld wert, auch wenn ich Zweifel habe, ob das Spiel in den diversen Rennligen positiv aufgenommen wird (insbesondere wegen der Defizite im Multiplayerbereich). Es ist also eher eine Ergänzung als ein Ersatz für GTR Evolution, rFactor und Co.
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