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Dragon Age II (uncut)
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Dragon Age II (uncut)

von Electronic Arts
 USK ab 18
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (203 Kundenrezensionen)

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Informationen zum Spiel

  • Plattform:    Windows 7 / Vista / XP, Mac OS X
  • USK-Einstufung: USK ab 18
  • Medium: Computerspiel
  • Sprache: Deutsch, Deutsch
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Auszeichnungen

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Produktmerkmale

Plattform: PC | Version: Standard
  • Qualitätsprodukt aus dem Hause
  • Vedes

Produktinformation

Plattform: PC | Version: Standard
  • ASIN: B003UTUWNS
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 13,5 x 1,4 cm ; 100 g
  • Erscheinungsdatum: 10. März 2011
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (203 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.908 in Games (Siehe Top 100 in Games)

Produktbeschreibungen

Plattform: PC | Version: Standard

Produktbeschreibungen

Kämpfe um deinen Aufstieg an die Macht ... mit allen Mitteln
Erlebe den epischen Nachfolger des Spiels des Jahres 2009 von den gefeierten Schöpfern von Dragon Age: Origins und Mass Effect 2. Du bist Hawke, einer der wenigen, die der Zerstörung deiner Heimat entfliehen konnten. Nun bist du gezwungen in einer sich ständig ändernden Welt um dein Überleben zu kämpfen. Schare die tödlichsten Verbündeten um dich, häufe Ruhm und Geld an und sichere dir deinen Platz in der Geschichte. Dieses Abenteuer erzählt, wie sich die Welt für alle Zeiten veränderte. Die Legende deines Aufstiegs an die Macht beginnt JETZT.

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  • Begib dich auf ein brandneues Abenteuer, das sich über ein ganzes Jahrzehnt erstreckt und um jede deiner Entscheidungen herum entwickelt.
  • Entscheide, wie du deinen Aufstieg an die Macht vollziehst, während du dich von einem mittellosen Flüchtling zum verehrten Champion des Landes entwickelst.
  • Denke wie ein General und kämpfe wie ein Spartaner, und meistere die dynamische neue Kampfmechanik, die dich als Magier, Schurke oder Krieger mitten in die Schlacht versetzt.
  • Tauche noch tiefer in die Welt von Dragon Age ein und lass dich von einem vollkommen neuen filmischen Erlebnis mitreißen, das dich von Anfang an gefangen nimmt und nicht wieder loslässt.
  • Erlebe ein gewaltiges, detailreich gestaltetes Reich mit modernisierter Grafik und einem neuen visuellen Stil.
Achtung:
  • Dragon Age II erscheint in Deutschland komplett ungeschnitten. Das Spiel ist in Bezug auf den Gewaltgrad identisch mit bspw. der US oder UK-Version.
  • Dragon Age II erscheint in Deutschland multilingual. Das Spiel kann auf allen Plattformen (PC, PS3, Xbox 360) sowohl komplett in Deutsch als auch in Englisch gespielt werden (jeweils Audio und Text).

Produktbeschreibungen

VÖ: bereits erschienen/ System: PC/ Genre: Action-Adventure/ deutsche Version/ USK: keine Jugendfreigabe/ Vollversion/ Testergebnis: 80 - 89 %/ Getestet von: PC Action/ Wertung: 88 %

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338 von 360 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Iskander
Platform for Display:PC|Edition:Standard
Spaß:   
Nun ist endlich der ersehnte Nachfolger von Dragon Age Origins erschienen. Also ab ins Laufwerk und installiert. Noch schnell das Texturepack, das 1 GByte gross ist und man sich von der Biowareseite runterladen muss, nachgeschossen. Los geht's.
Doch halt, was ist das? Das sieht ja original aus wie die Demo. Also beendet und mal ueberprueft ob ich nicht vielleicht die Demo gestartet habe. Nein, war doch das Spiel. Erste Ernuechterung macht sich breit.
Ich waehle aus den vorgegebenen Klassen Schurke, Magier und Kaempfer einen maennlichen Schurken und erneut geht's los.
Hier stehe ich nun mit Mutter, Bruder und Schwester. Wir sind mit knapper Not dem Tod entronnen, als die dunkle Brut Lothering ueberrannt hat. Wir erinnern uns - hier haben wir im Teil 1 Leliana und Sten aufgegabelt. Der (vorgefertigte) Haupcharakter muss auf Grund des Bartwuchses mindestens 25 Jahre alt sein. Moment mal, meine Mutter hat sich fuer ihr Alter wirklich gut gehalten. Die ist nie und nimmer aelter als 35. Wie geht denn das? Moment mal die zweite: wir sind gerade knapp dem Tode entronnen - verdammt sehen wir gut aus. Schwester und Mutter huebsch frisiert, mein Bruder hat sich eben mal rasiert und alle zusammen stecken wir in adretter, frisch gewaschener Kleidung. Sehr seltsam.
Jedenfalls muessen wir schnellstens in naechste sichere Stadt Kirkwall. Also auf und durch die feindlichen Reihen kaempfen. Die Hurloks werden niedergemaeht und ein Oger hat auch keine Chance. Das war ja leicht. Kann mich nicht entsinnen, dass das im ersten Teil so einfach war. Ich stelle mal besser den Schwierigkeitsgrad von 'schwer' auf 'Albtraum'. Ja, schon besser.
Moment mal die dritte: wir Geschwister kaempfen um unser Leben und unsere Mutter steht unbeteiligt 10 Meter daneben. Die Gegner ignorieren sie vollstaendig. Unsichtbarkeitszauber oder was soll das?
Ploetzlich werden wir von Massen von Gegnern ueberrannt, das Ende naht. Da greift ein Drache in das Geschehen ein und schnetzelt alle Gegner. Dieser Drache entpuppt sich als Flemeth. (Morrigan hatte recht, sie wird einen Weg finden zu ueberleben). Aber meine Fresse sieht die veraendert aus. Die hat sich wohl unters Messer gelegt, neue Brueste anschrauben lassen und ihr Haupt ziert eine Asiafantasy-Frisur. War wahrscheinlich beim Imageberater. Wir schliessen mit ihr einen Handel: sie bringt uns in Sicherheit und wir tun ihr einen Gefallen.
Endlich sind wir vor den Toren von Kirkwall. Die Stadt wird von Fluechtlingen ueberrannt und man will uns nicht reinlassen. Geld zum bestechen haben wir leider nicht. Aber wir koennen uns fuer ein Jahr zur Leibeigenschaft verpflichten. Dann bringen uns wahlweise eine Soeldnergruppe oder eine Schmugglerbande in die Stadt. Mal ueberlegen - die Soeldner handeln mit Sklaven, dann doch lieber die Schmuggler. Diese Fraktion hat bestimmt die interessanteren Quests.
Na Hoppla, was ist denn DAS!? Jetzt laeuft eine Cutszene ab: Das Jahr ist rum, du hast alle Auftraege der Schmuggler erledigt, bist frei und in der Stadt. Hallo, ich habe nicht einen Schmuggler getroffen und keine einzige Aufgabe erledigt. Ich bin zum ersten mal als Spieler regelrecht frustriert. Wenn die restlichen neun Jahre ebenso schnell vergehen wird's ein verdammt kurzes Vergnuegen.
Ploetzlich laeuft mir ein Zwerg ueber den Weg. Sein Angebot: ich kann mich fuer 50 Goldstuecke in eine Expedition in die Tiefen Wege einkaufen. 50 Sovereigns sind ein kleines Vermoegen. Aber Mangels Alternativen bleibt mir leider nichts uebrig als auf Lootjagd zu gehen. Erinnert mich stark an die Quest "Finde Xardas". So jetzt Schluss mit Spoilern.
Bioware, das ist mit Sicherheit eines der schlechtesten Openings in einem Rollenspiel. Zum Glueck zieht die Atmosphaere durch die im weiteren Verlauf aufgesammelten Companions an. Auch die Geschichte wird um einiges facettenreicher ohne wirklich ueberragend zu sein. Es geht im Grunde um politische Intrigen innerhalb der Stadt Kirkwall und wie man eine Stadt auch ohne aeussere Bedrohung ins Chaos stuerzen kann.

Die Grafik
----------
ist kurz gesagt nicht zeitgemaess. Auch das Texturepack aendert das nicht wirklich. Die Gegend ist generell zu trist und leer. Die Stadt ist fuer eine von Fluechtlingen ueberlaufene City viel zu sauber und aufgeraeumt. Von Fluechtlingen weit und breit keine Spur. Die Stadt ist regelrecht entvoelkert. Von der drangvollen Enge im Gesindeviertel ist nichts zu spueren - tatsaechlich wohnt meine Elfe geradzu luxerioes in einem 100qm Loft mit 8m hohen Decken. Das was ich am Bildschirm sehe passt in keiner Form zu dem was mir Bioware erzaehlen will. Das Spiel laeuft ueber eine Zeitraum von 10 Jahren. Aber weder aendert die Stadt ihr Aussehen noch altern die Begleiter. Elfen altern ja langsamer - aber die anderen? Bei den NPCs hat sich Bioware sehr viel mehr Muehe gegeben. Die habe merklich bessere Texturen als die Umgebung und ein feine Mimik. Das bildet aber einen krassen Kontrast zur Umwelt und macht die Spielwelt zwiegespalten. Leider hat man sich mit den Koerpermodellen vertan. Die Elfen haben das Aussehen und den Koerperbau von schwindsuechtigen Na'vi aus Avatar und saemtliche Frauen haben einen Vorbau wie eine bayrische Kneipenwirtin.

Das Leveldesign
---------------
ist ziemlich oede. Leere Schlauchlevel und kaum Verzweigungen. Verlaufen ist unmoeglich. Was aber gar nicht geht, das ist das Recycling. Hoehle A sieht exakt so aus wie Hoehle B oder C. Ab und zu ist mal eine Tuer verschlossen, aber dass das 1:1-Kopien sind erkennt man schon beim Betreten. Das ist ein absoluter Stimmungskiller.

Die Kaempfe
-----------
sind aktionsreicher als im Teil 1. Zu dieser Aenderung werden Meinungen deutlich auseinander gehen. Dass ein Krieger mit einer schweren Plattenruestung aus dem Stand zwei Meter in die Luft springt und seinen Gegner mit einem Schwertschlag aus den Stiefeln haut, das erinnert eher an Beat 'em up ala Tekken. Auch dass die Gegner regelrecht zerstueckelt werden ist bei Angriffen mit Dolchen unglaubwuerdig und erinnert an Splattermovies.
Die Gegner kommen jetzt in Wellen. Hat man eine Gegenergruppe dezimiert folgen ploetzlich weitere. Das waere glaubwuerdig, wenn man sie bereits in der Ferne anruecken sehen koennte. Dann kann man sich darauf einstellen. Stattdessen poppen die neuen Gegner im Sichtbereich urploetzlich auf. Und das nicht nur aus einer Richtung, sondern haeufig auch von hinten. Dabei hatte man den Bereich doch gerade 'gesaeubert'. Magier werden jetzt viel haeufiger in Nahkaempfe verwickelt, was deren Gesundheit wenig zutraeglich ist.
Der Schwierigkeitsgrad ist um einiges geringer als in DA:O aber im hoehsten geht ohne Taktik nichts mehr. Zum Glueck. Die unteren beiden sind fuer Hack 'n Slay Fans gedacht, die oberen eher fuer Taktiker.

Nachtrag nach 40 Stunden Spiel fuer Taktiker:
---------------------------------------------
Ich habe DA:O im ersten Durchgang auf 'Schwer' und in zwei weiteren auf 'Albtraum' gespielt und ich habe die taktische Herausforderung genossen. Aber hier habe ich das nach 10 Stunden als Quaellerei empfunden. Und das nicht wegen des Schwierigkeitsgrades sondern wegen der stark eingeschraenkten Moeglichkeiten:
- keine isometrische Ansicht mehr, haeufig kann man nicht mal erkennen wo sich die eigenen Begleiter gerade aufhalten und ob bzw. von wem sie attackiert werden
- das hektische Rumgezappel erschwert es ungemein Ziele mit der Maus zu markieren
- Geradzu absurd ist es, dass Gegner erst angegriffen werden koennen wenn sie ihrerseits uns bemerkt haben und der rote Kringel unter ihnen erscheint. Dazu muss man sich ihnen haeufig auf 10-15 Meter naehern. Fernwaffen und Flaechenzauber verlieren so deutlich an Sinn. Ein Bogen ist nun mal keine Nahkampfwaffe.
- Das staendige Respawn von Mengen an 08/15-Gegnern aus dem Nichts in unmittelbarer Naehe von Magiern fuehrt haeufig zu deren sofortigen Tod durch 1-Hit-Kills. Ausserdem macht es taktische Planungen unmoeglich. Ich habe ja nichts gegen auftauchende Verstaerkung, aber bitte nicht so unglaubwuerdig und unfair.
- Diese Kanonenfutterkaempfe nerven und nehmen den Bossgegnern saemtlichen Reiz. Was war das fuer ein Kampf in DA:O gegen Flemeth oder den Hohen Drachen. In DA2 kann man auch gegen einen Hohen Drachen kaempfen, muss sich aber gleichzeitig gegen ca. 30 aufpoppende Baby- und Teenagerdrachen wehren. Da verkommt der Kampf gegen den eigentlichen Drachen zur Farce.
- Haeufig laufen Zauber und Spezialattacken ins Leere. Das anvisierte Ziel ist oft schon tot wenn der Angriff gestartet wird. Das liegt an dem Missverhaeltnis von Kampftempo und Aktivierungszeit der Attacken und Zauber.
Das alles und noch mehr fuehrt mMn. dazu, dass taktisches Vorgehen nicht wirklich Spass macht. Auch die haeufig geauesserte Meinung, dass man jederzeit pausieren und eine Spezialattacke ausloesen kann, verbessert das nicht (und hat kaum was mit Taktik zu tun). Es ist schlicht nicht oder kaum mehr moeglich die Gruppe als Gesamtheit taktisch einzusetzen. Nahezu jedes Gruppenmitglied wird unweigerlich in Naehkaempfe verwickelt. Es zaehlt nur noch DpS (Damage per Second).
Ich habe nach 15 Stunden frustriert den Schwierigkeitsgrad auf 'Leicht' gestellt und die Kaempfe automatisch ablaufen lassen. Ab und zu bei den Bosskaempfen mal eingegriffen und ansonsten zugeschaut. Einzig die Geschichte hat mich noch interessiert und ich habe es den Rest des Spiels wie ein Adventure gespielt. Sehr schade.
Am Anfang habe ich noch versucht mir das neue Kampfsystem irgendwie schoenzureden, aber es ist fuer Taktiker leider eine Enttaeuschung.

Quests und Storytelling
-----------------------
das sind die Staerken von Bioware. Der Verzicht auf ein Szenario "Rette die Welt" finde ich von der Sache gut. Statt die Welt in Schwarz und Weiss zu teilen, laesst es Platz fuer Grau. Lesen Sie weiter... ›
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97 von 108 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Platform for Display:PC|Edition:Standard
Spaß:   
Vorweg muss ich sagen, dass ich alle Spiele der Firma Bioware gespielt und größtenteils geliebt habe. Umso mehr war ich über die wirklich grottenschlechte Demo zu Dragon Age II erstaunt/schockiert, aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. Nun, da ich das fertige Spiel durchgespielt habe muss ich leider feststellen, dass das Niveau älterer Bioware-Spiele nicht erreicht werden kann, dabei ist aber genügend Potential vorhanden!

Die Grafik ++
----------
Die Grafik spielt für mich in einem Rollenspiel nicht gerade die wichtigste Rolle, aber dennoch finde ich die Grafik von Dragon Age II alles andere als zufriedenstellend. Selbst auf maximalen Details mit High Texture Pack sehen die Landschaften/Städte einfach nur schlecht und langweilig aus. Die Charaktere an sich sehen mit diesen Einstellung zwar ganz ansehnlich aus, aber leider wird auch diese Eindruck davon getrübt, dass z.B. die Mutter des Protagonisten aussieht als wäre sie 30, einzig die grauen Haare sollen einen Hauch von Alter suggerieren. Es gibt anscheinend sowieso nur ein Model für Frauen in dem Spiel und das mit absolut übertriebener Oberweite (welche die Kamera in Zwischensequenzen teilweise penetrant in den Mittelpunkt stellt). Das übertriebene Blut stört mich jetzt weniger, aber dass jeder Gegner bei der kleinsten Spezialattacke gleich in 50 Teile zerspringt sieht einfach nur lächerlich aus. Innenlevel wirken trist und grau, Außenlevel sind meist genauso langweilig.

Der Ton +++
----------
Wie zu erwarten ist der Soundtrack vom Spiel eigentlich sehr gut und unterstützt die durch die Grafik nicht wirklich erzeugte Atmosphäre überzeugend. Zu den deutschen Sprechern kann ich nichts sagen, ich spiele auf Englisch, aber die Sprecher machen ihren Job insgesamt recht gut. Atmosphäre-Killer sind leider Sätze wie Wenn ich nicht mit dir unterwegs bin, findest du mich hier und dort." mit einem neugewonnenem Kameraden. Auch im Kampf nerven die Sprüche des Hauptcharakters zunehmend. Spätestens ab der zweiten Spielstunde kann man Sätze wie Another Wave" bei neu angreifenden Gegnern einfach nicht mehr hören.

Das Leveldesign +
---------------
Das Leveldesign ist mit das schlechteste, dass ich je von Bioware gesehen habe. Selbst die immer gleichen Grundpläne von Stationen in Mass Effect 1 hatten mehr Abwechslung als das was uns Bioware hier auftischt. Man nehme eine Höhle, kopiere sie mindestens 20mal und baue dann schlampig ein paar Steinwände in zu blockierende Durchgänge ein. Fertig sind sämtliche Höhlen des Spiels. Das Schlimme daran ist, dass die Minimap zum Beispiel gar nicht weiß, dass Blockaden da sind, ganz abgesehen davon, dass es lächerlich aussieht in einem Türrahmen eine Steinwand reinzuklatschen. Das ist einfach unterste Schublade. Wenn ich dann ein Interview von einem der Entwickler lese, dass man dies gemacht hätte um möglichst viel Content einzubauen, stellt sich mir die große Frage, warum man nicht einfach ein halbes Jahr länger entwickeln kann, bevor man so einen Copy-Paste Salat veröffentlicht. Hier scheint leider EA mitverantwortlich zu sein, die eine möglichst rasche Veröffentlichung des Spiels gepusht haben. Auch ansonsten sind die Levels langweilig und billigte Schlauchlevel ohne Secrets oder große Verzweigungen. WEnn es mal eine kleine Verzweigung gibt sollte man immer abbiegen, denn da findet man dann eine extra Truhe oder ähnliches. Das ist langweilig und nicht motivierend. Generell läuft man viel zu lange immer die gleichen Wege. Wie oft bin ich in einem Durchgang wohl den Berg bei den Dalish hochgelaufen... ich weiß es nicht mehr aber es waren mindestens achtmal. Das liegt zum Teil natürlich an der Art der Geschichte aber optimal ist es nicht.

Die Kämpfe +
-----------
Das schnellere Kampfsystem stört mich nicht. Was mich allerdings stört, sind die kleinen HUD Anzeigen links unten. Zu oft hat man sie nicht im Blickfeld und erkennt zu spät, dass ein Kamerad gerade ohnmächtig geschlagen wird. Die fehlende Vogelperspektive tut da ihr übriges dazu. Was mich allerdings viel mehr stört, sind zum einen die ewigen unlogischen Respawns der Gegnermassen. Ich kam mir stellenweise wie in einem schlecht geskripteten Shooter vor, wo Gegner aus dem nichts neu auftauchen, damit man mehr Kanonenfutter hat. Lächerlich hoch drei wird es wenn sich zusätzliche Banditen innerhalb eines Gebäudes mit Seilen aus dem nichts von der Decke abseilen um ihre Kameraden zu unterstützen. Diese Gegnerwellen" nerven einfach nur. Das mal die ein oder andere Verstärkung kommen kann ist ja logisch, aber nicht bei jedem Kampf und vollkommen aus dem nichts heraus mindestens drei Wellen. Das macht einfach keinen Spaß, das soll nur die Spielzeit künstlich hochschrauben. Zum anderen stören mich hier vor allem die völlig übertriebenen langwierigen Bosskämpfe, die lediglich eine Materialschlacht darstellen. Sie sind nicht schwierig, nur langwierig. Wenn dann der Endkampf min. 30 Minuten dauert, fühle ich mich eher an einen Final Fantasy Teil erinnert als an ein klassisches Rollenspiel.

Die Story ++++
-----------
Bioware typisch ist die Story im Ganzen gut. Allerdings gibt es auch hier Abstriche. Vieles ist zu vorhersehbar. Durch die ständigen Zeitsprünge entsteht keine wirklich durchgehende Atmosphäre und das offene Ende schreit geradezu nach Fortsetzung oder DLC. Generell scheint die Erzählperspektive vor allem zum späteren Einbau von DLC geeignet zu sein. Was auch ärgerlich ist, ist dass das Spiel gegen Ende suggeriert man könnte den Verlauf der Geschichte wirklich nachhaltig verändern, doch man kann es gar nicht. Egal ob man sich auf die eine oder andere Seite stellt es kommt zum selben Ende. Da war Dragon Age Origins doch ein wenig vielfältiger.

Sonstiges +
-----------
Das neue Inventar ist zwar übersichtlich aber hat keine Ausstrahlung mehr -> Jede Waffe sieht gleich aus. Jede Rüstung sieht gleich aus etc. Genauso verhält es sich mit den Rüstungen der Begleiter, welche man nur über abklappern aller Shops mühevoll aufrüsten kann.

Fazit
-----------
Leider wurde hier sehr viel Potential verschenkt und die Design-Mängel sind fast alle auf mangelnde Zeit oder einfachere Konsolenportierung zurückzuführen. Die Story weiß zu überzeugen, doch quält man sich dafür stundenlang durch stumpfsinnige immer gleiche Schlauchlevel. Da mir die Story zwar Spaß gemacht hat, der Weg dahin aber nicht, leider nur 2 Sterne.
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27 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Platform for Display:PC|Edition:Standard
Spaß:   
Man kann behaupten, dass der ambitionierte Rollenspieler voreingenommen sein mag, aber bei einem Titel wie "Dragon Age" und einer Spieleküche wie "Bioware" erwartet man einfach nichts geringeres als ein 3-Sterne Menü. Es lockt ein großer Titel und der Macher von Spielelegenden wie der Baldurs-Gate Saga oder Mass Effect, was man mit "Dragon Age 2" allerdings serviert bekommt ist nichts anderes als billige Hausmannskost zu einem überteuerten Preis.

Im allgemeinen bewerte ich ein Rollenspiel nach Eigenschaften, die es schaffen mich für einige Stunden in eine andere Welt zu entführen. Dafür erwarte ich nicht unbedingt die neueste oder spektakulärste Grafik, Baldurs Gate 2 ist schließlich auch über elf Jahre alt und ich spiele es heute noch. Die ausschlaggebenden Kriterien sind für mich ganz simpel: Handlung, Gameplay und Interaktion

HANDLUNG:

- Identifikation mit der Hauptfigur: Dies ist einfach das Herz und die Seele eines Rollenspiels. Wenn man sich nicht mit der Hauptfigur, der Geschichte und dem ganzen Drumherum identifizieren kann, dann hat das Spiel m.M.n. im Kern versagt. Leider schafft DA2 es nicht, eine wirkliche Identifikation mit der Hauptfigur zu erzeugen. Dies liegt zum einen daran, dass sie von Handlung und Hintergrund her vorgegeben ist: Man kann nicht mehr wie in DAO seinen "Origin", also seine Herkunft auswählen, sondern man muss schlucken, wass Bioware serviert und da hat man keine Alternative: Man MUSS einen Menschen mit vorgegebener Herkunft spielen, da gibt es keine Diskussion mehr.
Zum anderen wird die Geschichte des Helden in Backflashes von einem Zwerg namens Varric erzählt. Was vielleicht kreativ gemeint war, entpuppt sich leider im Laufe des Spiels als eher wenig stimmungsförderlich, da es die Handlung auf teilweise absurde Art und Weise unterbricht und regelrecht zerstückelt. Dadurch entfernt man sich leider auch mehr und mehr von seiner Hauptfigur, da der Zwerg in seinen Erzählungen nicht selten "Zeitsprünge" von mehreren Jahren vornimmt: so stand man eben noch als mittelloser Flüchtling vor den Toren der rettenden Stadt Kirkwall und möchte sich den Eintritt dadurch erarbeiten, dass man für zwei unterschiedliche Gruppen für ein Jahr lang Aufträge erledigt. Hat man sich allerdings für eine Gruppe entschieden (Söldner oder Diebe), erfolgt der gefürchtete "Zeitsprung", es ist von jetzt auf nachher ein Jahr vergangen und man darf in die Stadt; der momentane Spannungsbogen wird also jäh unterbrochen und man macht nun an einer völlig anderen Stelle etwas völlig anderes. Sehr schlecht!

- Story: Es gibt durchaus einige interessante Ansätze, wie z.B. die Invasion der Qunari und warum sie nicht so einfach in ihr Heimatland zurückkehren können, diese werden allerdings fast durchgehend nur oberflächlich erzählt und enthalten wenig Tiefe. Die Hauptstory dreht sich um den Konflikt zwischen den Templern und Magiern oder die Frage "quis custodit custodes", also "Wer bewacht die Wächter". Die Templer agieren als Wächter und Aufpasser für die als gefährlich geltenden Magier, die unter der ständigen Bewachung, Restriktion und Verfolgung der fanatischen Templer stehen und dadurch immer mehr rebellieren. Um es kurz zu machen ohne zuviel zu spoilern: Die Geschichte ist gut erzählt und man muss sich durchaus selbst an einigen Stellen die Frage stellen, was wichtiger ist: Die persönliche Freiheit, nach der jeder Mensch strebt und die jedem Menschen zusteht oder die Sicherheit der Gesellschaft, wenn Menschen zu einer Gefahr dieser Gesellschaft werden können, selbst wenn dies unbeabsichtigt ist. Und wie weit darf man gehen, um die Gesellschaft vor solchen Menschen zu schützen? Hier gibt Bioware aber keine Schwarz/Weiß-Lösung vor, da beide Seiten durchaus nachvollziehbare Argumente haben und diese auch durch Quests und Ereignisse teils recht dramatisch dargestellt werden. Letztendlich muss sich der Spieler für eine Seite entscheiden und die Wahl fällt nicht wirklich leicht.
Die Hauptstory ist also eine gut erzählte und spannende Geschichte, die aber von ihren Ausmaßen her einfach nicht reicht, um ein komplettes Spiel tragen zu können. Man hat am Ende weder das Gefühl, etwas besonderes geleistet oder die Welt gerettet zu haben, sondern man war eben nur Teil der machtpolitischen Umstände in einer einzigen Stadt. Tut mir Leid, aber sowas habe ich auch in unserer täglichen Lokalpolitik. Mit der Aufgabe "entführe mich in andere Welten und lass mich etwas Besonderes sein" ist DA2 restlos überfordert.

- Welt: Ein gutes Rollenspiel erzeugt bei mir das Gefühl und den Gedanken "in dieser Welt will ich auch mal sein". Wäre dies bei DA2 der Fall, dann würden wohl nach Schema F gebaute Reihenaussiedlungen zu meinen bevorzugten Locations zählen. Fast alle Orte oder Dungeons wurden recyclet und ähneln sich wie ein Ei dem anderen. Dies zeugt nicht nur von Faulheit, sondern auch davon, dass der Hersteller den Kunden wohl für dumm hält oder die Hoffnung hat, dass dies nicht auffällt oder "es schon nicht so schlimm sei". Falsch: es ist schlimm, da es dem Spiel jede optische Abwechslung nimmt und einfach nicht das Gefühl einer lebendigen, großen und offenen Welt erzeugt. Stattdessen hat man das Gefühl, man spielt ein Produkt in der Betatest-Phase. Dies ist so eklatant, unverfroren und aufdringlich dreist, dass ich alleine aus diesem Grund dem Spiel am liebsten nur einen Stern gegeben hätte. Ich habe keine Ahnung, was sich Bioware dabei gedacht hat.

GAMEPLAY:

- Kampf: Der Kampfablauf wurde deutlich beschleunigt und daran werden sich wohl die Geister scheiden. Ich persönlich finde es eher eine Verschlimmbesserung, da Kämpfe, ähnlich wie das Leveldesign, ausnahmslos alle nach Schema F ablaufen. Die Gegner greifen jetzt in Wellen an, wobei jede Welle ständig stärkere Gegner enthält. Dies wäre noch nicht einmal so schlimm, allerdings tauchen die Gegner oft einfach aus dem Nichts auf, was nicht nur unrealistisch ist, sondern den Kampfverlauf absolut unberechenbar und unnötig hektisch macht, da man zudem auch noch die isometrische Taktikansicht wegrationalisiert hat. Immerhin kann man Kämpfe aber noch nach wie vor pausieren.
Insgesamt hat mir der Kampf in DAO deutlich besser gefallen: In DA2 rennt und springt ein Krieger mit einem kiloschweren, meterlangen Zweihänder über das Schlachtfeld und schlägt mit dem Ding so schnell zu, dass ich mir wie in einem schlechten Animefilm vorkomme. Auch die aus DAO bekannten und stimmungsvollen "Deathblow"-Animationen fehlen völlig. Wurde in DAO dem Darpspawn mit einem "Muhahaha"- oder "Wow"-Effekt spektakulär die Rübe vom Rumpf geschlagen, zerplatzen die Gegner stattdessen jetzt gerne übertrieben in tausendfache blutige Bröckchen, dass ich mich ehrlich mehrmals gefragt habe, ob ich hier ein Rollenspiel mit dem Titel "Dragon Age" vor mir habe oder einen Devil May Cry - Verschnitt.
Obendrauf gibt es so wenig Abwechslung was die Gegner angeht, dass man sie gut an zwei Händen abzählen kann.

- Items: Auch hier ist vieles der "Vereinfachung" zum Opfer gefallen, denn man kann seine Gefährten nicht mehr mit gefundenen Items ausrüsten, dieser Luxus bleibt nur der Hauptfigur vorbehalten. Für Gefährten kann man im Verlauf der Geschichte unterschiedliche Rüstungsstücke kaufen/finden, die automatisch ausgerüstet werden. Ich finde eine tolle Robe für meinen Magier? Tja, muss ich dann wohl leider verkaufen, da Freund Magier zu dumm ist, die Robe anzuziehen. Hier wurde wohl vor lauter Vereinfachung vergessen, dass gerade das Sammeln von Items bzw. das Ausrüsten und Verbessern der eigenen Party ein integraler Bestandteil von jedem guten Rollenspiel darstellt. Spiele wie World of Warcraft verdanken ihren Erfolg fast ausschließlich diesem Umstand der operanten Konditionierung. In DA2 hatte man aber wohl einfach zuviel Angst davor, den Spieler mit so einem einfachen Erfolgsrezept zu überfordern. Unglaublich!

- Quests: Und wieder das gefürchtete Schema F. Meistens muss man Dinge sammeln oder töten. Der Hintergrund, warum man Dinge sammeln oder töten muss, ist fast immer 0815-Standardkost. Öde!

INTERAKTION:

- Interaktion mit den Gefährten: Dies ist ebenfalls ein wichtiger Punkt für den Erfolg eines Rollenspiels, da man eine Bindung zu seinen Mitstreitern aufbauen kann und sie einem im Laufe der Geschichte regelrecht ans Herz wachsen. In DA2 beschränkt sich die Interaktion leider nur auf Situationen, wenn Gefährten eine Quest für den Spieler haben oder mit Euch sprechen wollen. Eigenständig und jederzeit am Lagerfeuer eine Interatkion oder Konversation einleiten ist nicht mehr möglich. Man kann also nicht mehr das Objekt seiner Begierde nach seiner Geschichte ausfragen oder sonstige Dinge von ihm erfahren. Wünsche, Ambitionen, Hintergrund und Motivation Eurer Gefährten werden damit nur oberflächlich behandelt und so bleiben Eure Mitstreiter leider das gesamte Spiel über etwas blass und farblos. Allgemein stellt man fest, dass sich Bioware bei DA2 weitaus weniger Mühe mit dem Charakterscript der Figuren gegeben hat als in seinem Vorgänger. Auch fehlen echte Sympathieträger wie z.B. Oghren oder Zevran.
Zum Trost kann man aber sagen, dass einige Dialoge zwischen den einzelnen Partymitgliedern durchaus gelungen sind. Diese aktivieren sich zufällig an bestimmten Stellen, wenn man die Welt erkundet. Lesen Sie weiter... ›
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