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Dead Space
Dieses Bild ist von P. Pietsch "Rock oN Dude! lml,"

Dead Space

von Electronic Arts GmbH
 USK ab 18
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (123 Kundenrezensionen)

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Dead Space [EA Value Games] Dead Space [EA Value Games] 3.5 von 5 Sternen (26)
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Plattform: PC | Version: Standard
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Plattform: PC | Version: Standard



Informationen zum Spiel

  • Plattform:   Windows Vista / XP
  • USK-Einstufung: USK ab 18
  • Medium: Computerspiel
  • Sprache: Deutsch, Deutsch, Deutsch
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Produktmerkmale

Plattform: PC | Version: Standard
  • Simulationen

Produktinformation

Plattform: PC | Version: Standard
  • ASIN: B001DZF376
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 13,5 x 1,4 cm ; 141 g
  • Erscheinungsdatum: 6. November 2008
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (123 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 5.644 in Games (Siehe Top 100 in Games)

Produktbeschreibungen

Plattform: PC | Version: Standard

Produktbeschreibungen

Dead Space – Das Grauen lauert im Weltall
Als das riesige Abbau-Schiff "USG Ishimura" in einem entfernten Sternensystem mit einem mysteriösen außerirdischen Artefakt in Kontakt kommt, bricht plötzlich jegliche Kommunikation mit der Erde ab. Ingenieur Isaac Clarke wird geschickt, um die Kommunikationsanlagen der Ishimura zu reparieren.


Isaac Clarke soll auf dem Raumschiff "USG Ishimura" eigentlich nur die Kommunikationsanlagen reparieren

Bei seiner Ankunft findet er jedoch einen wahr gewordenen Alptraum vor - die Mannschaft wurde auf grausame Art umgebracht und in furchteinflößende Abscheulichkeiten verwandelt. Clarkes Reparatur-Mission ist zu einem Kampf ums Überleben geworden, bei dem er nicht nur für seine Rettung kämpft, sondern auch darum, das Artefakt zurück auf den Planeten zu bringen, koste es, was es wolle.

Alleine unter Monstern
Das gesamte Schiff wurde von den geheimnisvollen Necromorph heimgesucht. Das sind einige der abscheulichsten Kreaturen, die jemals über heimische Bildschirme kriechen werden. Da Isaac als normaler Wissenschaftler keine Soldatenausbildung hat, muss er improvisieren, um der Biester Herr zu werden. Also zweckentfremdet er kurzerhand seine Bergbauwerkzeuge, wie Minenlaser oder Kreissäge, um ein paar chirurgische Eingriffe ohne Betäubung an den Aliens vorzunehmen.


Bald stellt er jedoch fest, dass die komplette Mannschaft in Furcht einflößende Monster verwandelt wurde

Dr. Claark
Vor allem die Amputationsmethoden sind ein zentrales Spielelement. Durch „strategisches Zerstückeln“ - also das gezielte Abtrennen von Beinen und Klauen - haltet ihr die Schar an Necromorphs in Schach. Während ihr durch die Gänge des Raumschiffs wandert, um das Geheimnis der verschwundenen Crew zu lüften, bekommt ihr keinerlei Informationen durch klassische Bildschirmanzeigen.

Die Gesundheits- und Energieanzeige sind komfortabel auf dem Rücken von Isaccs Anzug angebracht und alle anderen Infos werden euch durch Hologramme verraten. Für eine Inventarübersicht projiziert der Anzug ein riesiges Hologramm vor den Helden wider Willen. Dabei läuft das Spiel allerdings weiter, Spannung beim hektischen Suchen nach Gegenständen ist also vorprogrammiert.


Clarkes Reparatur-Mission ist zu einem reinen Kampf ums Überleben geworden

Nichts für schwache Nerven
Ohnehin ist die Atmosphäre von Dead Space unbeschreiblich dicht. Tanzende Lichtspiele an den Wänden, metallene Geräusche überall und hier und da ein markerschütternder Schrei lassen einem das Blut in den Adern gefrieren. Das Spiel richtet sich nicht nur deshalb ausschließlich an erwachsene Spieler, auch mit rotem Lebenssaft geizen die Entwickler nicht.

Games Aktuell
Review @ Games Aktuell 13/2008: "Huiuiui, das ist nichts für schwache Nerven! Ich bin mehr als einmal zusammengezuckt, wenn vor mir wieder eines dieser Mutantenviecher aus dem Schatten sprang. Oder weil es hinter mir plötzlich scharrte und schepperte. Der top Surround-Sound und das hervorragende Design erzeugen eine derart dichte Atmo, dass allein das Stapfen durch leere Gänge Kopfterror pur ist!" Gesamtwertung: 90.


Neuartiges Gameplay: Zero-G-Effekte erlauben das Laufen an Wänden und der Decke

GameZone.de
Review @ GameZone.de 11/2008: "Vor allem Fans von Horror und Thriller werden hieran ihre Freude haben, so jagt einem das Spiel öfters einen Schrecken ein und weiß eine Atmosphäre zu vermitteln, wie sonst nur selten gesehen. Dabei ist man jedoch nicht einfach nur von der blutigen Umgebung angewidert, wie es bei so manch anderem Titel der Fall war, oder geschockt von plötzlich auftauchenden Gegnerhorden, sondern bekommt einen wahrlich perfekten Mix aus Psychoterror, Horror und Shooter, wobei der letzte Aspekt durch kluge Limitierungen nicht zu sehr ausgereizt wird und somit auch ein Stilmittel des Spieles ist, welches gekonnt eingesetzt werden soll." Gesamtwertung: 88.

gamesTM
Review @ gamesTM 12/2008: "Auch ohne die Blutfontänen ist "Dead Space" ein faszinierendes Spiel, das mehr als einmal zum Durchspielen einlädt." Gesamtwertung: 87. Kauf Tipp GamesTM.


Infos werden in Form eines großen Hologramms vor unseren Helden projiziert

Games Aktuell
Review @ Games Aktuell 12/2008: "Die Atmosphäre von Dead Space zieht euch ins Spiel wie ein Schwarzes Loch - und lässt euch bis zum Finale nicht mehr los! Der top Surround-Sound und das hervorragende Design erzeugen eine derart dichte Atmo, dass allein das Stapfen durch leere Gänge Kopfterror pur ist. Nervenaufreibende Action + Stilsicherheit + spannender als die Alien-Filme = das Horror-Abenteuer des Jahres!" Gesamtwertung: 90.

GameStar
Review @ GameStar 12/2008: ""Atmosphäre zum Schneiden" bekommt eine ganz neue Bedeutung. Dead Space ist ein Weltraum-Horrorfilm zum Selberspielen. Wow zur filmischen Erzählweise, wow zu drei tollen, gruseligen, langen Abenden. Dead Space ist großartige Erwachsenenunterhaltung." Gesamtwertung: 87. GameStar Gold-Award. GameStar-Award für besondere Atmosphäre.

PC Action
Review @ PC Action 01/2009: "Alter, ist das hart! Schon als ich die ersten Screenshots von Dead Space gesehen hatte, keimte in mir die Vermutung auf, dass es dieses Stück Software in deutschen Laden nicht einfach haben wird. Hektoliter Pixelblut, herumfliegende Körperteile - würde man mit einem Rasenmäher über eine Kuh fahren, sähe es genau so aus...Aber Dead Space ist nicht nur saubrutal, es macht auch verdammt viel Spaß." Gesamtwertung: 87. PC Action Gold.

4Players
Review @ 4Players 11/2008: "Wie es Dead Space geschafft hat, letztendlich doch noch die USK-Hürde zu nehmen, ist mir ein Rätsel. Auch hierzulande fließt Blut in Strömen, fliegen Körperteile durch die Gegend und Ragdollexperimente sind möglich. Doch obwohl die Atmosphäre des Titels auch von der brachialen Gewaltdarstellung genährt wird, sind es doch eher andere Dinge, die den eigentlichen Reiz des extraterrestrischen Horrortrips ausmachen. So sorgt die nicht unbedingt neue, aber zentral verankerte taktische Verstümmelung der Gegner für ein unverwechselbares Spielerlebnis. Auch die Einbindung von Schwerelosigkeit, Vakuum, Kinese und Stase ist den Entwicklern bestens gelungen. Wer auf packenden SciFi-Horror steht, kommt an Dead Space nicht vorbei!" Gesamtwertung: 87.

Features:

  • Taktische Zerstücklung - Finde effektive Wege, die Angreifer auszuschalten, um nicht überrannt zu werden. Geht dir die Munition aus, kannst du Telekinese nutzen, um Objekte oder sogar die Arme und Beine deiner Gegner aufzuheben und sie allem entgegenzuschleudern, das sich dir in den Weg stellt.
  • Terror in den abgelegenen Weiten des Alls - Ein blutgetränktes interaktives Horror-Erlebnis mit topaktueller Grafik und Effekten, einem Angst einflößenden Audio-System und der wirklich beängstigenden Atmosphäre von Tod und Verderben.
  • Echte Schwerelosigkeit - Bekämpfe gnadenlose Feinde und löse fordernde Rätsel in noch nie dagewesenen Umgebungen mit Schwerelosigkeit, die neue Maßstäbe im Survival-Horror setzen.
  • Decke die grausame Wahrheit auf - Dringe zu dem grauenhaften Mysterium vor, um den Ansturm der Aliens aufzuhalten. Erfahre die tragische Geschichte des Untergangs der Ishimura durch die letzten verzweifelten Logbucheinträge der auf scheußliche Art veränderten Crew.

Voraussetzungen
Windows XP / Vista (mit aktuellen Service Packs); 2,8 GHz Prozessor oder schneller; 1 GB RAM für Windows XP / 2 GB RAM für Vista; 12,9 GB freier Festplattenspeicher; DirectX 9.0c kompatible 256 MB Grafikkarte mit Shader 3.0 (NVIDIA GeForce 6800, ATI X1600 pro, oder besser); DirectX 9.0c kompatible Soundkarte

Produktbeschreibungen

Electronic Arts DEAD SPACE, VÃ-: 06.11.08/ System: PC/ Genre: Simulation/ deutsche Version/ USK: keine Jugendfreigabe/ Vollversion

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40 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Zur Klärung von Missverständnissen, 22. Januar 2009
Von 
Erlkoenig (Rostock) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Dead Space (Computerspiel)
Diese Rezension ist rasch geschrieben, lässt sich das Spiel doch idiotensicher in eine Schublade stopfen, in die sowieso nur die schauen sollten, die keine Angst im Dunkeln haben.

1. Was Dead Space nicht kann ...

Dead Space ist ein geradliniger Third Person-Survival-Shooter, der eine sehr intensive, aber nicht beeinflussbare Geschichte erzählt. Abwechslung bietet das Spiel lediglich bei der Wahl der Waffe. Liebhaber von Rollenspielen und Stealth-Shootern (wie Splinter Cell, Thief oder Hitman), in denen die eigene Kreativität darüber hinaus einen wesentlichen Teil des Spielspaßes ausmacht, könnten die hier und da vorhersagbaren Trigger und das immergleiche Säubern der Räume irgendwann als eintönig empfinden.

2. Was Dead Space kann ...

In seiner "Gewichtsklasse" dürfte Dead Space ohne Frage eines der besten Spiele der letzten Jahre sein. Nicht umsonst gab sich die Fachpresse die Klinke in die Hand und überschlug sich mit Wertungen jenseits der 90 Prozent. Survival Horror (wenig Munition, viele Gegner) packender und glaubwürdiger zu inszenieren, sollte nur schwerlich machbar sein. Deshalb gilt die Kaufempfehlung für Fans der Spielthematik uneingeschränkt.

Dabei wirkt der perfekte Einklang von Musik, Bildern und Tatsachen fast schon hollywood-reif dargeboten. Die Entwicklerschaft greift schamlos auf sämtliche Tricks der Horror-Industrie zurück, ohne abgedroschen oder kitschig zu erscheinen. Geräusche, aber keine Feinde, einem klanglichen Klimax zueilende Hintergrundmusik, doch keine Erlösung in einem finalen Ereignis, Schatten an den Wänden, garstige Schreckeffekte und flüsternde Stimmen im Kopf treiben selbst richtig coole Typen dazu, regelmäßig eine Pause zu machen und ein Glas kalte Milch zu bestellen. Wer sich daran zu gewöhnen und selbst den Schockmomenten Herr zu werden droht, wird durch gescriptete Ereignisse, die psychopathischer nicht sein könnten, jeder Gelassenheit beraubt.

Der Schwierigkeitsgrad ist einstellbar, allerdings schon auf "Mittel" wirklich fordernd. Neueinsteiger könnten sich bald überfordert sehen.

3. Zur Klärung eines Missverständnisses

Die Steuerung von Dead Space ist nicht, wie andernorts erwähnt, lieblos von der Konsole portiert oder schlecht. Hier handelt es sich um die typische Third Person-Steuerung im Survival-Genre, die Resident Evil-Entwickler Capcom vorsätzlich auch im kommenden fünften Teil der Reihe verwendet. Und das nicht, weil man zu faul war, eine anständige Engine zusammenzuschustern. Beklemmende Enge im Sichtfeld, dürftige Bewegungsfreiheit und das Gefühl, niemals den Überblick zu haben, sollen das Panikgefühl steigern und gehören damit wohl oder übel dazu. Das ist bei Dead Space nicht anders.

Fünf Sterne müsste ich vergeben, würde ich es allein als Survival Horror-Spiel bewerten. Einen ziehe ich ab, weil es verglichen mit anderen Titeln doch etwas eintönig ist.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Knallharte Genre-Perle, 2. November 2010
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Dead Space (Computerspiel)
Als Dead Space gerade released wurde, habe ich - obwohl absoluter Fan des Suvival-Horror-Genres - bewusst von einem Kauf abgesehen. Ich dachte: Konsolenumsetzung, dann noch von EA... oha. Ein Fehler, denn als ich dem Spiel dann schließlich doch für den reduzierten Preis eine Chance gab, wurde ich mit einem absolut grandiosen Spielerlebnis belohnt. Aber von vorne:

In einer fernen Zukunft wird die Crew der "Kellion" samt Schiffsingenieur Isaac Clarke auf eine scheinbar simple Reperaturmission geschickt: Die "Ishimura", ein gigantisches Abbauschiff der "Planet-Cracker"-Klasse, antwortet nicht auf Kommunikationsversuche, also soll das Team den vermeindlichen Fehler in der Kommunikationsanlage beheben. Trotzdem ist Isaac besorgt, denn seine auf der Ishimura stationierte Ex-Freundin Nicole kontaktierte ihn zuvor mit einer äußerst rätselhaften Videobotschaft. Bei dieser bösen Vorahnung bleibt es nicht: Als die Crew sich dem schlafenden Riesen nähert, beginnt ein Alptraum, aus dem es scheinbar kein Erwachen gibt...

Hier fasse ich nur die ersten Minuten des Spiels zusammen. Weitere Plotdetails zu verraten, wäre ein Frevel, denn es macht einfach einen Riesenspaß, Stück für Stück zu entdecken, was auf der Ishimura geschehen ist. Und da kommen wir auch schon zur absoluten Stärke von Dead Space: Die Entwickler haben hier eine Atmosphäre und ein Spielerlebnis geschaffen, das einen schlicht und ergreifend den Atem raubt.

Wer sich bei der Lektüre der Kurzzusammenfassung irgendwie an "Alien", "Event Horizon" oder "Systemshock" erinnert fühlt, der hat völlig recht: Originell ist die Prämisse sicherlich nicht. Aber das Spiel glänzt nicht durch die Geschichte an sich, sondern durch die Art und Weise wie sie erzählt wird.

Stimmige Lichteffekte, mit viel Liebe zum Detail gestaltete Levels und ein Score, der einen das Fürchten lehrt lassen den Spieler eine Story durchleben, die das Prdikat "Horror" wirklich verdient. Selbst ich als hartgesottener "Genreveteran" musste bei einigen Szenen tief durchatmen, während mir das Adrenalin durch die Adern rauschte.

Dabei muss man klar feststellen: Dead Space ist KEIN Run&Gun spiel. Wer einen Ego-Shooter mit Action im Sekundentakt, Gegnerscharen und Bergen von Munition und Waffen erwartet, ist hier falsch. Es ist müßig sich über die Abwesenheit dieser Elemente zu beschweren, denn Dead Space erhebt diesen Anspruch auch nie. Man bestellt ja im Restaurant auch nicht Fisch und beschwert sich, dass man kein Schnitzel bekommen hat.

Survival-Horror charakterisiert sich durch genau das: Survival. Die Spielfigur ist keine allmächtige Kampfmaschine sondern ein potentielles Opfer. Munition ist knapp, die Gegner zäh. Der Spieler soll gestresst werden, terrorisiert, die Prämisse ist nicht "Wo ist der nächste Gegner, ich will ballern!" sondern "Hoffentlich lassen die mich jetzt mal in Ruhe". Und das schafft Dead Space wirklich vorzüglich. Das Spiel lehrt den Spieler: Es gibt kein Safehouse, keine Momente in denen man sich mal zurücklehnen kann. Ob man Aufzug fährt, oder gerade im Shop Ausrüstung kauft: Man ist nicht sicher. Und genau darum geht es.

So, da wir nun den Hauptaspekt des Spiels ein wenig ergründet haben, wenden wir uns handwerklichen Aspekten zu. Dort gibt es Licht und Schatten:

Positiv: Das Leveldesign ist prima. Die Settings sind abwechslungsreich (Hydroponik, Sportanlagen, Außenlevels...) und obwohl man einige Orte mehrmals besucht, haben die Entwickler sich immer etwas einfallen lassen, demit es nicht langweilig wird. Die Levels sind auch so angelegt, dass es selbst nach Abschluss der Missionen praktisch keine Laufwege gibt. Prima!

Auch wenn Dead Space längst nicht so viele Möglichkeiten zur Weiterentwicklung bietet wie zum Beispiel Systemshock seinerzeit, kann der Spieler seine Ausrüstung nach Wunsch auf der Werkbank upgraden, das schafft eine gewisse persönliche Komponente. Gelungen sind auch die Null-Schwerkraft-Szenarien und die "Luftleeren" Level: Ersteres schafft durch die Perspektivwechsel ein interessantes Gefühl der Orientierungslosigkeit. Das ist frisch, das unterhält. Überhaupt: Egal ob man mit dem Stasemodul Ventilatoren verlangsamt oder mit dem Kinesemodul Tische verrückt: Man interagiert mit seiner Umwelt. Hübsch auch die Idee, Isaac wirklich als Ingenieur in die Schlacht zu schicken. Statt futuristischen Uniformen und mächtigen Knarren gibt es ausgefranste Arbeitsanzüge und Werkzeuge. Isaac schnetzelt nicht mit Raketenwerfer, sondern mit Plasma-Cutter. Survival-Horror eben.

Man kann den Entwicklern beim besten Willen keine Einfallslosigkeit vorwerfen.

Alles richtig gemacht also? Nicht ganz, denn Dead Space hat auch kleine Schwächen.

Man erkennt, dass es sich um eine Konsolenumsetzung handelt: Das HUD wird in den Raum projeziert, was an sich eine nette Idee ist. Die Menuführung ist allerdings auf die Konsole optimiert und für PC-User unnötig umständlich.

Ein weitaus größeres Problem stellt die schlecht konvertierte Steuerung dar. Die Maussteuerung ist träge, abgehackt und verhindert ein unbeeinträchtigtes Spielen ohne Modifikation nahezu vollständig. So muss man die Maus selbst auf höchster Geschwindigkeit mehrere Male hochheben und neu aufsetzen, um sich einmal um 180° zu drehen.

Anders als andere Rezensenten werde ich hier allerdings nicht die gnadenlose 1-Sterne-Bewertung zücken, denn die Probleme sind recht leicht zu beheben: Die ruckelige Maussteuerung ist ein Bug und kann durch Umstellen der "VSync"-Option im Grafikmenu bei den meisten Rechnern behoben werden. Die viel zu langsame Maus wird durch entsprechende Änderungen in der Config behoben. Das kostet einen inklusive Google vielleicht 5 Minuten und rechtfertigt in meinen Augen nicht eine solche krasse Abwertung.

Dennoch bleibt die Steuerung gewöhnungsbedürftig und unterstreicht unfreiwillig den Horror des Spiels: Man kämpft nicht nur mit den Monstern des Schiffes, sondern auch mit der Steuerung. Unschön.

Ein weiterer Minuspunkt ist der doch ziemlich lineare Aufbau des Spiels. Es gibt keine storyrelevanten Entscheidungen, wie an der Schnur wird man durch die Geschichte gezogen. Nicht schlimm, denn die Geschichte ist prima, aber hat man trotzdem schon besser gesehen.

Bevor ich zum Fazit komme, muss ich allerdings noch eine Warnung loswerden, die ich mir bewusst bis zum Schluss aufbewahrt habe. Dead Space ist brutal. Blutig. Schockierend. Dieses Spiel gehört selbst in der geschnittenen Fassung nicht in die Hände von zartbesaiteten Spielern oder gar Kindern. Ich musste schmunzeln, als man mich an der Kasse nach meinem Alter fragte (Tut schon seit fast einem Jahrzehnt niemand mehr), aber respektive verstehe ich das vollkommen. Hektoliterweise Blut, Gliedmaßen abtrennen als Spielkonzept und tote, mutierte Babys: Hier wird ganz starker Tobak serviert.

Wer damit aber klarkommt und es gerne gruselig hat, bekommt hier für wenig Geld eine sorgfältig ausgearbeitete Tour de Force in stattlicher Länge (~20+x Stunden) und mit wenig Schwächen. Wer nur irgendwas mit dem Genre anfangen kann: Kaufempfehlung!

Aber noch mal: Kinder und Spieler mit schwachen Nerven: Hände weg!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Heftig, 14. Januar 2010
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Dead Space (Computerspiel)
Habe mir dieses Spiel nach langem Für und Wieder zugelegt. Möchte mich einigen Rezensenten anschließen das die Steuerung sehr zäh ist. Ich kam noch nicht mal im ersten Level sehr weit da die Hauptperson sehr träge reagierte. Da war ich schon mal frustriert. Habe dann aber in einem Forum nachgelesen das durch die Abschaltung der V - Sync das Problem der langen Ladezeiten und das langsame Bewegen behoben werden kann. Und siehe da es funktionierte. Nun mußte man nicht mehr so lange warten bis das Spiel geladen wurde und Isaac bewegte sich schneller.

Ich spielte dieses Spiel auf allen hohen Einstellungen ruckelfrei. (Mit einem Intel E 8400 + MSI 8800 GT : 663/1650/950 Mhz). Die Optik des Spiels ist sehr gut und erzeugt auch eine schummrige Stimmung. Habe das Spiel auf "Mittel" durchgespielt und da war es auch schon teilweise recht schwierig. Habe dieses Spiel in der FSK 18 Fassung und muß sagen es ist schon recht heftig. Also Blut und gruselige Monster gibt es zu Hauf. Es gibt auch ein paar harte Zwischensequenzen die nicht ganz ohne sind. Also für zartbesaitete ist das Spiel eher nicht zu empfehlen. Auch vom Leveldesign an sich ist es super. Es gibt viele unterschiedliche Aufgaben und die Räume sind auch immer abwechslungsreich gestaltet. Habe an dem Game mehrere Tage gesessen was auch für die Länge des Spiels spricht, soll heißen es ist nicht so schnell rum.

Wer harte Games mag wird hier mit Sicherheit gut bedient.
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