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ProduktinformationPlattform: Sony PSP | Version: Standard
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Gelungene Portierung,
Von
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Dante's Inferno (uncut) (Videospiel)
"Dante's Inferno" war eines der am meisten erwarteten Konsolenspiele des jungen Jahres 2010. Doch das war erst der Anfang, denn drei Wochen nach Release der großen Version des Hack & Slay-Krachers folgt jetzt eine Portierung für Sonys PSP. Und zwar im wahrsten Sinne des Wortes, der Inhalt des Spiels bleibt nämlich komplett unverändert. Doch können das Gameplay und die Atmosphäre auch in klein überzeugen? Oder wurde das Spiel bloß lieblos durch den Verkleinerer gejagt und auf UMD gepresst?Über die Story und ihre Hintergründe möchte ich an dieser Stelle nichts mehr sagen, da diese schon in unserem Test zur PS3-Version ausreichend behandelt wurde. Der größte Pluspunkt der Konsolenversion von "Dante's Inferno" ist die großartige Atmosphäre. Diese macht auf einem riesigen Fernseher und mit prächtigem Raumklang schon Einiges her. Darauf muss man auf der PSP logischerweise verzichten. Gut, mit den richtigen Kopfhörern darf man auch hier eine einwandfreie Soundkulisse genießen, doch den Eindruck eines gewaltigen HD-Bildes kann man unmöglich portieren. Nichtsdestotrotz ist die Präsentation des Spiels sehr gelungen. Die Grafik ist sehr schön, besonders an den gerenderten Zwischensequenzen gibt es absolut nichts auszusetzen, und der Sound ist wie bereits erwähnt hervorragend. Das großartige Design kommt also auch auf der PSP wunderbar zur Geltung. Sämtliche Levels wurden mit viel Liebe zum Detail gestaltet und verleiten automatisch zum Staunen. Ich möchte sogar behaupten, dass die Hölle in einem Videospiel niemals besser aussah, erst recht nicht auf einem Handheld. Der nächste Punkt auf der Checkliste für Handheld-Portierungen ist die Steuerung. Hier hatten es die Entwickler nicht sehr schwer, da schon die Steuerung der großen Versionen nicht allzu komplex ist. Das Fehlen des zweiten Control-Sticks fällt hier z.B. überhaupt nicht ins Gewicht, da dieser auf der PS3 ohnehin nur zum Ausweichen benötigt wird. Anstatt dessen muss man jetzt die L- und R-Taste gedrückt halten, um dann mit dem Control-Stick schnell auszuweichen, was ohne Probleme funktioniert. Auch die restliche Steuerung geht gut von der Hand und steht dem Spielerlebnis niemals im Wege. Man kann also guten Gewissens sagen, dass die Entwickler Dante so gut wie möglich auf PSP-Größe geschrumpft haben. So schwer war das allerdings nicht, da die Handheld-Version den großen Fassungen bloß in Sachen Grafik hinterherhinkt. Alles andere, sogar die Steuerung, konnte fast 1:1 übernommen werden. Das klingt zwar sehr gut, bedeutet allerdings auch, dass sämtliche Kritikpunkte auf der PSP ebenfalls angesprochen werden müssen. Da wäre zuerst das Gameplay, das durch seine Einfachheit zwar der Steuerung zugute kommt, aber auch viel zu schnell langweilt. Man hämmert praktisch bei jeder neuen Gegnerwelle bloß wie blöd auf der Quadrat- und Dreieck-Taste rum und staunt über die verrückten Kombos. Das sieht zwar cool aus, ist aber so fordernd wie das erste Level von Tetris. Damit das Spiel trotzdem nicht zu leicht wird, wurden die Gegner zum Ausgleich um ein Vielfaches verstärkt. Das betrifft allerdings nicht ihre Intelligenz, sondern lediglich ihre Energieleiste, und führt dazu, dass man unnatürlich lange vor seinen Feinden steht und nichts anderes macht, als störrisch auf die Knöpfe zu hauen. Ein weiterer Kritikpunkt ist die Kameraperspektive. Diese lässt sich nämlich nicht verändern und befindet sich oftmals in unpraktischen Positionen. Vielleicht geht es nur mir so, doch ich habe die Kamera in einigen Situationen eher als störend empfunden. Fazit: Wenn man ehrlich ist, ist es nicht besonders schwer, ein Spiel wie "Dante's Inferno" auf die PSP zu portieren. Die Grafik ein bisschen herunterschrauben, die Steuerung etwas anpassen und den Rest einfach komplett übernehmen. Fertig. Dass dabei aber auch alle Fehler des großen Vorbilds bestehen bleiben, wird der PSP-Fassung zum Verhängnis. Diese hat jetzt nämlich mit den gleichen Gameplay- und Kamera-Problemen zu kämpfen, und verliert gleichzeitig durch das kleine Display und die schwächere Grafik große Teile der überrragenden Atmosphäre. Wer also im Besitz einer Xbox 360 oder PS3 ist, sollte auf den PSP-Dante verzichten. Alle anderen dürfen bei dringendem Bedarf zuschlagen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
zwar nicht 100% neu, aber höllisch atmosphärischer Spielspaß!,
Von
Rezension bezieht sich auf: Dante's Inferno (uncut) (Videospiel)
Sehr, sehr deutlich trägt "Dante's Inferno" Züge von "God of War", und zwar sowohl was die Steuerung als auch die Bewegungen und das Flair angeht. Wer gerne "God of War" zockt, wird wahrscheinlich auch Dante lieben. Statt einer Peitsche schwingt Dante eine gewaltige Sense, ansonsten sind die beiden Figuren sich sehr ähnlich. Mit der Kreuztaste springt Dante, mit den Kreis- und Dreieckstasten kann er leichte und schwere Nahkampfangriffe ausführen (für die im Laufe des Spiels neue Erweiterungen und Kombos dazugekauft werden können), die Viereck-Taste ist für Fernangriffe mittels eines heiligen Kreuzes gedacht, die ebenfalls mit der Zeit aufgerüstet werden können. Auch sonst finden sich viele Parallelen - statt der bekannten Truhen aus "God of War" kann Dante Brunnen anzapfen, um Lebensenergie, Mana (für magische Angriffe) oder Seelen zu bekommen. Mit den gesammelten Seelen, die man auch erhält, wenn man Feinde besiegt, kann man sich neue Fähigkeiten kaufen. Dabei gibt es zwei verschiedene Bereiche: unheilige und heilige Erweiterungen. Welchen Weg man zunächst einschlägt, ist einem selbst überlassen. Immer wieder trifft Dante im Laufe des Spiels auf arme Sünder, die in der Hölle schmoren. Der Spieler darf dann jeweils entscheiden, ob er die Seelen erlösen oder grausam bestrafen möchte - damit wird dann entweder der heilige oder der unheilige Bereich hochgelevelt und Dante bekommt Punkte für Rechtschaffenheit - was sich auf die Stärke seines heiligen Kreuzes auswirkt - oder für Bosheit, was sich auf die Sense auswirkt.Zu Beginn hat man die Auswahl zwischen drei Schwierigkeitsstufen (die vierte und schwerste, "Inferno", wird wie üblich erst freigeschaltet, wenn man das Spiel erfolgreich bezwungen hat, und zwar in allen Stufen). Während der leichteste Grad - der gnädigerweise mit "klassisch" betitelt ist und nicht mit "totaler Anfänger", "Novize" oder dergleichen - wirklich einfach zu meistern ist, ist der Anforderungsgrad bei "Zelot" schon recht knackig, und "Höllisch" hat diesen Namen wirklich verdient. Totale Neueinsteiger werden sich direkt zu Beginn die Augen reiben, denn Dante's Inferno beginnt ohne viele Umschweife fast sofort mit einem ersten Boss, weil der Kreuzfahrer direkt am Anfang des Spiels einen gewaltsamen Tod findet - und dann gegen den Sensenmann selbst antreten muss. Die Umgebung, durch die Dante sich bewegt, ist optisch ein echter Genuss und wunderbar unheimlich und atmosphärisch. Vor allem die zahlreichen, Dante Alighieris Werk entlehnten Wesen und Monster sind genial gestaltet: So trifft man nicht nur auf den Fährmann Charon, sondern auch auf den dreiköpfigen Höllenhund Zerberus und, am Ende des Spiels, natürlich auf Luzifer selbst. Die Wesen, denen man begegnet, halten sich also recht eng an Dantes Werk; so wird man zum Beispiel im Limbus, der Vorhölle, wo die Seelen der unschuldig schuldig Gewordenen, zum Beispiel ungetaufte Kinder, gefangen sind, von gruseligen Babys attackiert. Bevor man dann den ersten Höllenkreis betreten darf, muss man gegen den Hadesrichter Minos antreten. Vor allem die liebevoll-abstoßend gestalteten Bosse sorgen in diesem Spiel für viel Spaß! Die Uncut-Version hat ihren Namen durchaus verdient, denn es gibt eine Menge Blut, Gewalt und nackte Brüste zu bestaunen; hier werden, vor allem in den Videosequenzen, Köpfe gespalten, eiserne Kreuze in Augen gerammt oder Dante hat eine kurze, aber sehr intime Begegnung mit Cleopatra. Fazit: "Dante's Inferno" ist ein höllischer, sehr atmosphärischer Spaß für Fans von schnellen, blutigen Action-Adventures im Stil von "God of War" (beide Spiele ähneln sich eben doch extrem, was aber den Spielspaß nicht schmälert). Das PSP-Game hält sich lose an die geniale literarische Vorlage des italienischen Dichters Dante Alighieri und profitiert gewaltig davon - zwar gibt es rein spieltechnisch gesehen nicht viel Neues, aber die Hintergrundstory, die Atmosphäre und die tolle Umsetzung geben einen zusätzlichen Kick und können vollends überzeugen! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Auch auf der PSP ein höllisch bizzares und überzeugendes Hack'n'Slay.,
Von
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Dante's Inferno (uncut) (Videospiel)
Die PSP-Version von Dante's Inferno ist fernab eines lieblosen Ports, wie man es sonst von Blockbustern gewohnt ist. EA hat es geschafft den Titel fast 1:1 auf Sonys Handheld zu portieren - natürlich mit einigen grafischen Downgrades. Dennoch bleibt der Titel für Handheld-Verhältnisse immer noch ein absoluter Hingucker, der stets flüssig läuft. Schade nur, dass einige einst spielbare Szenen rausgenommen und durch kurze Videos ersetzt wurden. Alles in allem auch auf der PSP ein spielenswertes Hack'n'Slay mit abgedrehtem Design und flotten Kämpfen, welches allerdings auch auf Sonys Kleinen nicht mit dem Götter-Killer Kratos mithalten kann. Denn dessen Handheld-Ausflug God of War: Chains of Olympus ist nochmals deutlich opulenter und beeindruckender als die Reise zum Mittelpunkt der Hölle.+ Brachial inszenierte, sehr gut spielbare Kämpfe + Gelungenes Skillsystem + Gute Grafik + Toller Sound + Fette Bossfights - Mitunter sehr verkorkste Geschicklichkeits-Passagen - Gestrecktes Gameplay gegen Ende - Held bleibt blass, Story wirkt nicht gut ausgearbeitet - Einige gestrichene Passagen Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 2115|R3GIEKCLVOK9DT;2115|R1959H5MAJOAPU;2115|R878YXQ58L5GE;
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