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EA Boss gibt auf...


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1-9 von 9 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 19.03.2013 10:53:09 GMT+01:00
shAdowXX meint:
John Riccitiello, CEO von Electronic Arts tritt zurück. Dies hat er in einem Brief an EA formuliert, wenig später gab es eine offizielle Pressemitteilung.

Er wird EA am 30. März 2013 verlassen, in der Zwischenzeit bis ein neuer CEO gefunden ist, wird Larry Probst den Vorsitz übernehmen. Riccitiello, der seit 2007 das Amt des CEO inne hatte, wurde bereits im Dezember vorhergesagt, dass er seinen Posten demnächst verlassen würde. Zwar lobt er seine eigenen Verdienste in seinem "Abschiedsbrief" an EA, aber selbe Dienste waren es, die z.B. das WallStreet Journal im Dezember kritisierte. Verwunderlich ist es nicht, da EA bereits seit mehreren Jahren rote Zahlen schreibt (wir berichteten) und auch die veröffentlichten Zahlen des letzten Weihnachtsgeschäftes keine Besserung versprachen.
...

Quelle: theOrigin.de

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 19.03.2013 14:54:48 GMT+01:00
Warum schreibt EA nur rote Zahlen? Day One DLCs, Online Zwang, Day One Patches...ist doch alles toll oder nicht?

Veröffentlicht am 19.03.2013 16:54:53 GMT+01:00
N. ASTRUP meint:
Schade das er nicht - wie Manager in die guten alten Zeiten, die Konsequenzen aus sein versagen gezogen hat - und die Fenster-ausgang benutzt hat...

Veröffentlicht am 20.03.2013 03:00:10 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 20.03.2013 03:12:33 GMT+01:00
M. Thoben meint:
Sehr schön geschrieben:
http://www.chip.de/news/Kolumne-EA-Chef-gefeuert-wo-ist-der-Schampus_61098218.html

Veröffentlicht am 20.03.2013 18:11:05 GMT+01:00
SR meint:
Das traurige ist, dass vermutlich wie immer die falschen Schlüsse gezogen werden. Ich glaube kaum, dass eine fehlende Kundenorientierung erkannt wird... Statt dessen wird dann wieder gespart, unrentable Projekte werden gestrichen, das Markting wird noch agressiver, mit Kundendaten wird gehandelt... Alles für den wirtschaftlichen Erfolg. Gute Produkte für gutes Geld? Da lachen sich die Manager schlapp!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 21.03.2013 08:47:49 GMT+01:00
Metalizer meint:
Schönes Zitat aus dem CHIP Artikel:

***Schlechtestes Unternehmen Amerikas
2012 wurde EA von den Lesern des "Consumerist" zum "schlechtesten Unternehmen Amerikas" gekürt. 2013 tritt EA zur Titelverteidigung an.***

Veröffentlicht am 22.03.2013 12:34:24 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 22.03.2013 13:35:02 GMT+01:00
Paul B. meint:
Ein wirklich guter Artikel, der meiner Meinung nach die Hauptprobleme deutlich anspricht. Seit Spieleentwickler von Megakonzernen geschluckt werden, haben nicht mehr Entwickler oder sog. "Gamer" das Sagen, sondern Manager, die (vermeintlich) nur gewinnorientiert agieren. Oft hat man den Eindruck, dass sie das nur tun, um die von ihnen selbst eingeführten Mehrkosten zu amortisieren.
Man nehme als Beispiel Path of Exile, wo eine Handvoll Entwickler ein Spiel geschaffen hat, dass sich finanziell für sie mehr als lohnen wird und es mit Spielen der großen Hersteller locker aufnehmen kann bzw. diese übertreffen dürfte. Und das Ganze ohne DRM oder ähnlichen Zinnober. Zugegeben werden auch hier mit Mikrotransaktionen die Einnahmen generiert, aber nicht auf so aggressive Art wie es EA vorhat(te) und auch ohne Kaufpreis von 50 Euro aufwärts. Zudem würde sich das Spiel sicher auch als Retail ohne Mikrotransaktionen absolut rechnen für die Entwickler. Einer der Hauptgründe dafür ist vermutlich, dass von den Einnahmen eben nicht irgendwelche gierigen Manager und wuchernde Konzernstrukturen finanziert werden müssen (denn dann wären selbst Millioneneinnahmen nämlich auf einen Schlag weg).
Wenn ich lese, dass der gute Herr Riccitiello alleine 8 Millionen als Abfindung nachgeworfen bekommt, dann wundert es mich nicht, dass EA mit allen Mitteln den letzten Cent aus den Kunden quetschen müssen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 29.05.2013 02:46:04 GMT+02:00
[Von Amazon gelöscht am 13.04.2014 13:53:34 GMT+02:00]

Veröffentlicht am 23.11.2013 05:29:52 GMT+01:00
Rudi W. meint:
Früher sind die Chefs im Unternehmen groß geworden, und haben sich im Unternehmen hochgearbeitet. Heute sind die Jungs Anfang 30, in Theorie ein Ass, aber null Praxis, und ein Selbstbewusstsein für 3.
Deswegen läuft es auch überall wo man hinhört an die Wand. Selbsterkennt null aber personal Abbau 100
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Erster Beitrag:  19.03.2013
Jüngster Beitrag:  23.11.2013

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SimCity - Limited Edition
SimCity - Limited Edition von Electronic Arts (Windows 7 / 8 / Vista / XP)
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