Um mir die Vorfreude auf Bad Company 2 zu verkürzen, entschied ich mich erstmal den Vorgänger zu testen. Was an diesem Spiel das absolute Plus ist und sich dadurch von anderen xycodhastedieexplosiongesehen titeln unterscheidet, ist der Humor. Es ist herrlich erfrischend, die militärischen Einsätze mit Raufbolden und Sprücheklopfern zu meistern. Die Grafik kann sich immer noch sehen lassen, die zerstörbare Umgebung (wenn auch nur zu etwa 70%) fügt sich gut ins Spielgeschehen ein und der Multiplayer macht Laune.
Bad Company bringt ein wenig frischen Wind in das verstaubte Genre.
So wie Modern Warfare es mit seiner actionsatt und höchst spannendem Levelaufbau geführten Machart schafft, den Spieler zu fesseln, gelingt Bad Company dies mit seiner Lockerheit und coolen Flair. Selbstverständlich ist es schwer cool mit Krieg in Einklang zu bringen, in der Realität wird dies immer scheitern, doch dafür sind Spiele schließlich gemacht. Das Surreale möglich zu machen.
Fazit: Bad Company ist ein Ballerspiel ohne dabei auf Krieg zu pochen. Wenn im Hintergrund vor einer Mission zwei Kameraden Stein Schere Papier spielen, ist klar worum es hier gehen soll: Spass.